- Die Moskauer Börse verhandelt mit Brokern darüber, wie der Handel mit Krypto-Assets über ihre Plattform eingeführt werden kann.
- Abhängig von ihrer Clearing-Infrastruktur erwägen sie Krypto-Handelssitzungen rund um die Uhr.
- Die Börse testet spezielle Kryptokonten und Wallet-Einzahlungs-/Auszahlungsprozesse bei ausgewählten Brokern.
Die Moskauer Börse schwenkt auf eine digitale Zukunft ein, indem sie dezentrale Vermögenswerte in ihre Kerninfrastruktur integriert. Der strategische Schritt stellt eine klare Veränderung in der russischen Finanzlandschaft dar.
Nun erwarten die Anleger ein reguliertes Gateway für großvolumige Krypto-Transaktionen innerhalb der größten Börse des Landes.
Broker bereiten sich auf eine neue Krypto-Handelsinfrastruktur vor
Momentan,Moskauer Börsetestet die Ein- und Auszahlungsverfahren für mehrere digitale Währungen. Einige Broker haben bereits Einladungen zu dieser exklusiven Testphase erhalten. Durch solche Partnerschaften wird sichergestellt, dass das Clearingsystem den spezifischen Anforderungen von Krypto gerecht wird.
Darüber hinaus erwägt die Börse ein 24/7-Handelsmodell für solche Vermögenswerte. Dies ähnelt den Betriebsplänen der wichtigsten internationalen Börsen für digitale Vermögenswerte. Die endgültige Antwort liegt jedoch in der Leistungsfähigkeit der bestehenden Clearing-Mechanismen.
Ein zentraler Bestandteil des aktuellen Dialogs sind Sonderkonten für Krypto-Handelsgeschäfte. Abhängig vom Sicherheitsbedarf aller Beteiligten erfolgt dies über Makler. Diese Struktur zielt darauf ab, die Lücke zwischen dem traditionellen Finanzwesen und der digitalen Welt zu schließen.
Indirekte Verwahrung und die Zukunft von Krypto-Assets
Physische Inhaber werden ihre digitalen Geldbörsen nicht direkt an der zentralen Börse registrieren. Stattdessen verbleiben die Vermögenswerte in digitalen Verwahrstellen, die von den teilnehmenden Maklerfirmen verwaltet werden. Dieses Modell ähnelt dem des National Settlement Depository (NSD).
Diese Art von System bietet institutionellen Anlegern, die den Kryptomarkt erkunden, eine einfach zu navigierende Plattform. Durch die Verwendung der indirekten Verwahrung wird das mit der Single-Wallet-Verwaltung verbundene Risiko verringert.
Die Umstellung auf dieses Modell zeigt das Engagement der Börse für Sicherheit auf institutioneller Ebene und rationalisiert den Onboarding-Prozess für traditionelle Anleger, sodass diese digitale Präsenz erlangen können.
Gesetzliche Standards für Spot-Kryptowährungen und Markteinträge
Nach dem neuen Gesetz „Digitale Währung und digitale Rechte“ gelten strenge Kriterien für alle Listungen. Nur Vermögenswerte mit hoher Marktkapitalisierung und einer nachgewiesenen Geschichte qualifizieren sich für den Börsenhandel. Auf diese Weise bleibt der Kryptomarkt für alle professionellen Akteure stabil und transparent.
Derzeit sind nur Bitcoin, Ethereum undSolanaerfüllen die strengen Zentralbankkriterien für den Spothandel. Allerdings hat die Börse bereits eine Reihe digitaler Index-Futures zum Handel eingeführt.
Dazu gehören MOEXSOL und MOEXXRP, die eine Grundlage für zukünftiges Wachstum bildenKrypto-Handel.
Die hinzugefügten Vermögenswerte basieren auf ihrem Handelsvolumen und ihrer langfristigen Marktstabilität. Die Moskauer Börse hält diese Regeln ein, um die Integrität ihres Finanzökosystems zu gewährleisten. Dies ist ein neues Kapitel im digitalen Finanzwesen für die Region.
Die Börse passt ihre Clearings kontinuierlich an, um den sich schnell verändernden globalen Märkten gerecht zu werden. Neue Infrastrukturprojekte dürften einen reibungslosen Übergang für alle institutionellen Broker-Kunden ermöglichen.
Letztendlich zielt die Moskauer Börse darauf ab, ein primärer Knotenpunkt für regulierte Kryptoaktivitäten in Eurasien zu werden.
Quelle: Live Bitcoin News





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