- Die CFTC verklagte Minnesota, um das Verbot von Prognosemärkten vor seinem Inkrafttreten zu blockieren.
- Die Behörde erklärt, dass Prognosemarktverträge bundesrechtlich regulierte Swaps sind.
- Das Gesetz von Minnesota würde den Betrieb, die Werbung und die Unterstützung dieser Plattformen verbieten.
Ein gewaltiger Rechtsstreit ist gerade zwischen Bundesaufsichtsbehörden und der Staatsführung über die Zukunft dezentralisierter Wetten ausgebrochen.
Die Commodity Futures Trading Commission ergriff drastische rechtliche Schritte, um das Ökosystem digitaler Vermögenswerte vor Übergriffen auf staatlicher Ebene zu schützen.
Der plötzliche Schritt spiegelt einen bedeutenden Wandel in der Art und Weise wider, wie Washington sein regulatorisches Terrain verteidigen wird.
Warum die CFTC ausschließliche Zuständigkeit beansprucht
Die CFTC reichte eine Bundesklage ein, um Minnesotas neues restriktives Verbot von Prognosemärkten zu blockieren, bevor es in Kraft tritt.
Walz unterzeichnete das Gesetz am Montag, das das Recht von Minnesota ändert, um Werbung, Herstellung, Wartung oder anderweitige Ermöglichung von Prognosemarktsystemen zu verbieten und sie damit im Staat zu verbieten.
Das am 1. August in Kraft tretende Gesetz stellt klar, dass Ereigniskontrakte auf Prognosemarktplattformen wie Kalshi und Polymarket, einschließlich Sportereignissen, militärischen Konflikten und Wetter, funktional „Wetten“ sind und daher verboten sind.
Bundesanwälte sagen jedoch, dass der Staat mit diesem Gesetz seine rechtlichen Grenzen überschritten hat.
Bundesbeamte sagen, dass ereignisbasierte Kontrakte unabhängig von ihrer zugrunde liegenden Struktur als Swaps gelten.
Daher unterliegen diese speziellen Krypto-Derivate ausschließlich Bundesgesetzen, nicht den Gesetzen der einzelnen Bundesstaaten.
Die CFTC möchte eine einheitliche, konsistente Bundesregulierung für diese Finanzprodukte im ganzen Land.
Folglich dürfen die einzelnen Bundesstaaten keine separaten Regeln erlassen, die nicht mit der bundesstaatlichen Rohstoffpolitik vereinbar sind.
Diese Klage zeigt, wie Washington die Bundesstaaten daran hindern will, die breitere Krypto-Infrastruktur zu stören.
Branchenexperten glauben, dass dieser spezielle Fall einen massiven Präzedenzfall für die globale Regulierung digitaler Vermögenswerte schaffen wird.
Strukturelle Auswirkungen der CFTC-Klage
Der umstrittene Gesetzesentwurf von Minnesota, SF 4760, zielt speziell auf Optionen im Zusammenhang mit Sport, Wetter und politischen Ergebnissen ab.
Er verbietet ausdrücklich Werbung, Förderung oder Betrieb dieser „modernen Web3“-Plattformen über Staatsgrenzen hinweg.
Das Folgende würde daher alle Netzwerkteilnehmer dem strengen Gesetz unterwerfen und sie über Nacht zu Kriminellen erklären.
Darüber hinaus bedroht das Verbot auf staatlicher Ebene Liquiditätsanbieter und Entwickler, die diese dezentralen Prognosemarktplattformen betreiben.
Die CFTC behauptet in ihrer Klage, dass sie gemäß dem Commodity Exchange Act die „ausschließliche Zuständigkeit“ zur Überwachung von Prognosemärkten habe.
Die Rohstoffbehörde beantragte bei einem Richter, das Gesetz von Minnesota „vorläufig und endgültig“ zu verbieten, und berief sich auf die rechtliche Annahme, dass Ereigniskontrakte auf den Plattformen „Swaps“ darstellten, die ausschließlich von der CFTC kontrolliert werden sollten.
Wie die CFTC staatlichen Regulierungsübergriffen entgegentritt
Bemerkenswerterweise reichte die Regulierungsbehörde diese wegweisende Klage innerhalb von vierundzwanzig Stunden nach der endgültigen Verabschiedung des Gesetzes ein.
Das Justizministerium beteiligte sich an der Klage und zeigte damit die vollständige Übereinstimmung mehrerer mächtiger Bundesinstitutionen.
Diese schnelle Reaktion führt zu einem intensiven Rechtsstreit über das verfassungsrechtliche Prinzip der Bundesvorrangigkeit.
CFTC hofft, das Landesgesetz selbst vor der Frist am 1. August aufzuheben.
Allerdings beobachten Krypto-Verteidigungsanwälte das Verfahren, in der Hoffnung, zukünftige Gesetze in den Bundesstaaten vorhersagen zu können.
Letztendlich wird die Entscheidung dazu beitragen, zu klären, ob die Bundesstaaten die Befugnis haben, Prognosemärkte zu verbieten.





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