Ehefrau eines Krypto-Managers entkommt mutmaßlichem Entführungsversuch in der Nähe von Paris
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Ehefrau eines Krypto-Managers entkommt mutmaßlichem Entführungsversuch in der Nähe von Paris

Von germanlbn

Die Ehefrau des Mitbegründers von The Sandbox entging in Frankreich einem mutmaßlichen kryptobezogenen Entführungsversuch, nachdem Nachbarn sofort eingegriffen hatten.

Die Ehefrau des Mitbegründers von The Sandbox, Sebastien Borget, entging diese Woche in Frankreich einem mutmaßlichen Entführungsversuch. Der Vorfall ereignete sich Berichten zufolge im Haus des Paares in Seine-et-Marne nahe Paris. Die Angreifer könnten die Familie jedoch aufgrund von Kryptowährungsverbindungen ins Visier genommen haben.

Maskierte Verdächtige sollen versucht haben, Opfer in ein Fahrzeug zu zwingen

Laut der französischen Zeitung Le Journal du Dimanche ereignete sich der Vorfall am Dienstagabend gegen 20:30 Uhr, als ein Verdächtiger als Lieferant am Haus erschien. Er trug eine Lieferweste und einen Karton, wie es hieß.

Borgets Ehefrau öffnete das Tor, und plötzlich stürmten mehrere maskierte Männer auf das Grundstück. Nach Polizeiangaben zerrten die Männer sie mit Gewalt und versuchten, sie in einen in der Nähe geparkten Citroën C3 zu drängen.

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Nachbarn hörten Berichten zufolge das Opfer um Hilfe schreien. Sie griffen sofort ein, und die Verdächtigen mussten fliehen, bevor sie die Entführung vollenden konnten. Später bestätigte die Polizei, dass das Opfer bei dem Angriff nicht verletzt wurde.

Zwei Verdächtige wurden nach dem Vorfall von der französischen Polizei festgenommen. Es wird jedoch angenommen, dass vier weitere Verdächtige auf freiem Fuß sind. Die anderen an dem Entführungsversuch Beteiligten werden noch gesucht.

Erste polizeiliche Ermittlungen deuten darauf hin, dass der Angriff mit Kryptowährungsoperationen zusammenhängen könnte. Sebastien Borget ist Mitbegründer und Chief Operating Officer von The Sandbox, einer virtuellen Welt, die auf der Blockchain basiert und im Ethereum-Netzwerk läuft.

Der Vorfall hat die wachsende Sorge über kryptobezogene Verbrechen in Frankreich und anderen Ländern weiter verstärkt. In den letzten Monaten haben Kriminelle Krypto-Führungskräfte, Investoren und wohlhabende Händler mit physischen Angriffen und Einbrüchen ins Visier genommen.

Krypto-Unternehmen erhöhen Sicherheit nach zunehmenden Angriffen

Die Krypto-Asset-Community wurde kürzlich von einem weiteren bedeutenden Krypto-Angriff erschüttert. Laut dem Blockchain-Ermittler Specter verlor ein Nutzer, der mit Kraken und Coinbase verbunden ist, Berichten zufolge etwa 6,7 Millionen Dollar an digitalen Vermögenswerten nach einem mutmaßlichen physischen Angriff.

Es wird behauptet, dass die gestohlenen Gelder Bitcoin, Ethereum und cbBTC-Token umfassten. Ein Teil der gestohlenen Gelder wurde Berichten zufolge auch über die Krypto-Mischplattform Tornado Cash abgewickelt, die häufig mit anonymen Transaktionen in Verbindung gebracht wird.

Angesichts der zunehmenden Angriffe verstärken große Krypto-Unternehmen nun die persönlichen Sicherheitsmaßnahmen. Bloomberg berichtet, dass mehrere Börsen Millionen von Dollar investieren, um Führungskräfte und Familienmitglieder vor Entführungen und gewalttätigen Raubüberfällen zu schützen.

Unterdessen haben Coinbase und Gemini Berichten zufolge ihre privaten Sicherheitsdienste und Schutzeinheiten ausgebaut. Unternehmen prüfen auch die Sicherheitsprotokolle für Mitarbeiter in hochkarätigen Krypto-Rollen.

Kriminelle könnten Krypto-Investoren ins Visier nehmen, weil digitale Vermögenswerte schnell über Wallets und Grenzen hinweg übertragen werden können, glauben Experten. Kryptos sind nach einem Diebstahl schwieriger rückgängig zu machen als traditionelle Banküberweisungen.

In Frankreich gab es in letzter Zeit mehrere Vorfälle von kryptobezogener Gewalt. Die Vorfälle umfassen Raubüberfälle, Drohungen und mutmaßliche Entführungsversuche gegen Personen, die mit digitalen Vermögenswerten in Verbindung stehen.

Die Polizei arbeitet noch an dem Fall des versuchten Entführungsversuchs von Borgets Ehefrau. Die Polizei versucht auch, die anderen Verdächtigen aufzuspüren, die flohen, nachdem Nachbarn den Angriff nahe Paris vereitelt hatten.

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