Der US-Verbraucherpreisindex erreichte im April 3,8 %, da die Energiekosten stark anstiegen. Der Juni-Wert, der am 10. Juni veröffentlicht wird, könnte auf 3,9 % steigen, was die Fed-Zinssenkungen und Kryptowährungen unter neuen Druck setzt.
Der April war nicht freundlich. Der US-Verbraucherpreisindex stieg im Jahresvergleich um 3,8 Prozent, so das Bureau of Labor Statistics, wobei Energie für über vierzig Prozent des monatlichen Anstiegs verantwortlich war. Allein Benzin stieg im Monatsvergleich um 5,4 Prozent. Auch der Unterkunftsindex stieg, und Lebensmittel für zu Hause verteuerten sich im gleichen Zeitraum um 0,7 Prozent.
Die Veröffentlichung am 10. Juni ist die, die jetzt alle im Blick haben.
Wenn der nächste Wert erscheint, könnte sich alles verschieben
Laut Morecryptoonl auf X beobachten die Märkte die bevorstehenden Mai-CPI-Daten genau, mit Erwartungen, dass die Inflation im Jahresvergleich auf 3,9 Prozent steigt. Das monatliche Tempo soll sich von 0,64 Prozent auf etwa 0,4 Prozent verlangsamen, obwohl diese Mäßigung möglicherweise nicht ausreicht, um das Gesamtbild zu ändern.
Die BLS-Daten zeigten, dass der Gesamtindex (all items index) im April saisonbereinigt um 0,6 Prozent stieg, nach einem Anstieg von 0,9 Prozent im März. Die Kerninflation (ohne Nahrungsmittel und Energie) lag im Monat bei 0,4 Prozent und in den letzten zwölf Monaten bei 2,8 Prozent. Nicht katastrophal. Aber auch nicht angenehm.
Heizöl stieg im April um 5,8 Prozent. Auf Jahressicht beträgt der Anstieg mehr als 54 Prozent.
Morecryptoonl hat auf X eine spezifische Frage aufgeworfen, die die Märkte noch nicht vollständig beantwortet haben: ob die höheren Ölpreise im Zusammenhang mit der Iran-Situation beginnen, sich auf die breiteren Verbraucherpreise auszuwirken. Der jährliche Anstieg der Energiepreise um 17,9 Prozent deutet darauf hin, dass dieser Prozess bereits im Gange sein könnte. Die Antwort kommt am 10. Juni um 8:30 Uhr ET, wenn die BLS den Mai-CPI-Bericht veröffentlicht.
Die Chancen auf Zinssenkungen sind bereits fragil
Ein heißerer Wert könnte die Erwartungen an Fed-Zinssenkungen weiter dämpfen. Das ist wichtig für Kryptowährungen. Risikoanlagen, einschließlich Bitcoin und Aktien, haben historisch gesehen nachgegeben, wenn sich die Zeitpläne für Zinssenkungen verlängern, und die April-Daten ließen den Händlern bereits wenig Raum für Optimismus.
Der CPI-W, der Lohn- und Gehaltsempfänger sowie Büroangestellte erfasst, lag im April bei 3,9 Prozent im Jahresvergleich. Diese Zahl wird von einigen Analysten als besserer Indikator für den tatsächlichen Verbraucherdruck angeführt.
Flugpreise stiegen in den letzten zwölf Monaten um 20,7 Prozent. Die Unterkunftskosten stiegen jährlich um 3,3 Prozent.
Wie Morecryptoonl auf X anmerkte, würde ein höher als erwarteter Inflationswert wahrscheinlich den Druck auf Risikoanlagen wie Aktien und Kryptowährungen kurzfristig aufrechterhalten. Die Sensitivität von Bitcoin gegenüber Zinserwartungen ist nicht neu, aber die Iran-Variable fügt eine Ebene hinzu, die schwerer zu bepreisen ist.
Die BLS bestätigte außerdem, dass mehrere CPI-Serien mit der April-Veröffentlichung auf Dezember 2024 umgestellt wurden. Eine verfahrenstechnische Aktualisierung, aber die Art, die in den Fußnoten verschwindet, während Händler auf die Schlagzeile starren.
Der 10. Juni ist das nächste wichtige Datum.





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