Ethereum-Upgrades senken Gebühren und erhöhen den L1-Durchsatz, was L2-Netzwerke zwingt, Sicherheits- und Zentralisierungsrisiken anzugehen.
Ethereums Scaling-Roadmap verändert sich, und Layer-2-Netzwerke stehen nun unter genauerer Beobachtung.
Niedrigere Mainnet-Gebühren, steigende Gas-Limits und ein verbesserter Durchsatz haben die Rolle von Rollups verändert.
Diese Verschiebung hat neue Fragen zu Sicherheit, Dezentralisierung aufgeworfen – und dazu, ob einige L2s Ethereum überhaupt direkt skalieren.
Layer-2-Netzwerke müssen sich nach Ethereum-Upgrade-Verschiebung anpassen
Layer-2-Netzwerke wurden entwickelt, um Ethereum zu erweitern, ohne sich von dessen Sicherheitsbasis zu entfernen.
Die ursprüngliche Idee war einfach. Rollups sollten wie externe Ausführungsschichten fungieren, während Ethereum Abwicklung und Sicherheit übernahm.
Dieses Modell machte L2s zu einem Kernbestandteil von Ethereums Scaling-Plan. Sie konnten mehr Transaktionen verarbeiten und komprimierte Daten an die Hauptkette zurücksenden.
Dieser Ansatz half, Überlastung zu reduzieren und die Kosten für Nutzer zu senken.
How Ethereum upgrades affected L2s
The original idea behind L2s was simple:
they were supposed to become “branded shards” of Ethereum — external execution layers inheriting Ethereum’s security.But the landscape has changed. 🧵
— CryptoRank.io (@CryptoRank_io) May 26, 2026
Ethereum-Upgrades haben nun das Gleichgewicht verändert. Die Mainnet-Gebühren sind gesunken, während die Gas-Limit weiter gestiegen ist.
Auch der Durchsatz von Ethereum L1 hat sich weiter verbessert. Diese Änderungen nehmen L2s nicht ihre Rolle.
Aber sie setzen Rollups unter Druck, einen klaren Mehrwert zu beweisen. Eine schnellere Ausführung allein könnte für den langfristigen Einsatz nicht ausreichen.
Vitalik Buterin wirft Sicherheitsfrage auf
Vitalik Buterin hat gewarnt, dass einige Scaling-Modelle möglicherweise nicht mit Ethereums Zielen übereinstimmen. Er wies auf Systeme hin, bei denen der L1-Zugang von vertrauenswürdiger Infrastruktur abhängt.
„Wenn du eine EVM mit 10.000 TPS baust, bei der die Verbindung zu L1 über eine Multisig-Brücke vermittelt wird, skalierst du nicht Ethereum“, sagte Buterin.
Vitalik Buterin recently summarized the issue perfectly:
“If you're building an EVM at 10,000 TPS where the connection to L1 is mediated by a multisig bridge, you are not scaling Ethereum.”
This is the core contradiction of today’s rollup ecosystem.
— CryptoRank.io (@CryptoRank_io) May 26, 2026
Der Kommentar spiegelt ein zentrales Problem im Rollup-Markt wider. Einige Netzwerke bieten schnelle und günstige Transaktionen.
Dennoch können sie weiterhin von Multisig-Brücken, Admin-Keys oder zentralisierten Sequenzern abhängig sein.
Diese Systeme können Kontrollpunkte außerhalb des Ethereum-Kernsicherheitsmodells hinzufügen. Nutzer könnten Risiken ausgesetzt sein, wenn Brückenbetreiber, Unterzeichner oder Upgrade-Manager ausfallen.
Von Rollups wird erwartet, dass sie Ethereums Sicherheit durch starke Proofs und ein Abwicklungsdesign erben.
Wenn diese Verbindung von begrenzten Unterzeichnern abhängt, wird die Behauptung schwerer zu verteidigen. Die Debatte dreht sich nicht nur um Geschwindigkeit.
Es geht auch um Vertrauen, Nutzerschutz und Abwicklungsgarantien. L2-Teams stehen nun unter Druck, zentralisierte Kontrolle zu reduzieren.
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Rollups stehen vor einem neuen Markttest
Ethereums eigener Scaling-Fortschritt hat die Erwartungen der Nutzer verändert. Wenn L1 günstiger wird, wird die Notwendigkeit, das Mainnet zu verlassen, weniger dringend.
Dies beeinflusst, wie Nutzer die Vorteile von Rollups bewerten. Layer-2-Netzwerke bieten weiterhin Vorteile für Anwendungen mit hohem Volumen.
Gaming, soziale Plattformen, DeFi und Zahlungen benötigen möglicherweise niedrigere Gebühren und eine schnellere Ausführung. Aber Nutzer könnten fragen, wie viel Vertrauen jedes Netzwerk erfordert.
Die stärksten L2s könnten diejenigen sein, die Dezentralisierung und Proof-Systeme verbessern. Sie könnten auch sicherere Brücken und klarere Upgrade-Kontrollen benötigen.
Die Dezentralisierung von Sequenzern ist ein weiteres wichtiges Thema. Viele Rollups verlassen sich immer noch auf einen Hauptsequenzer, um Transaktionen zu ordnen. Dies kann zu Zensur- und Verfügbarkeitsbedenken führen.
Einige Teams arbeiten an gemeinsamer Sequenzierung oder offeneren Validatorsystemen. Andere konzentrieren sich auf stärkere Fraud Proofs oder Validity Proofs.
Die neue Phase könnte L2s belohnen, die nahe an Ethereums Abwicklungsschicht bleiben. Sie könnte auch die Nachfrage nach Netzwerken verringern, die hauptsächlich Geschwindigkeit mit schwächeren Vertrauensgarantien bieten.
Ethereums Roadmap beinhaltet weiterhin L2s als einen wichtigen Skalierungspfad. Aber der Standard für Rollups wird strenger.
Netzwerke müssen zeigen, dass sie nicht nur schneller sind, sondern auch mit der Ethereum-Sicherheit übereinstimmen.
Die Kernfrage ist jetzt klarer. Ein Rollup muss Ethereum skalieren, nicht nur seine Ausführungsumgebung kopieren. Dieser Test könnte die nächste Phase des L2-Marktes prägen.





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