Spanien geht gegen Polymarket und Kalshi wegen Glücksspiel-Vorwürfen vor.
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Spanien geht gegen Polymarket und Kalshi wegen Glücksspiel-Vorwürfen vor.

Von germanlbn

Spanien leitet Verfahren gegen Polymarket und Kalshi ein und fordert ISP-Sperren wegen angeblichen nicht lizenzierten Glücksspiels.

Spanien hat Maßnahmen ergriffen, um Polymarket und Kalshi zu blockieren, nachdem Sanktionsverfahren gegen beide Prognosemarkt-Plattformen eingeleitet wurden.

Das Ministerium für Verbraucherangelegenheiten erklärt, die Unternehmen hätten in Spanien ohne Glücksspiellizenzen operiert.

Die Anordnung zielt auf den Zugang zu beiden Websites landesweit ab, während der Fall noch geprüft wird.

Spanien ordnet Website-Sperren an

Die spanische Glücksspielaufsicht, die Generaldirektion für die Regulierung des Glücksspiels, hat Verfahren gegen Polymarket und Kalshi eingeleitet.

Die Behörde ist dem Ministerium für soziale Rechte, Verbraucherangelegenheiten und Agenda 2030 unterstellt.

Die Aufsichtsbehörde erklärte, beide Plattformen hätten Prognosemärkte für Nutzer in Spanien ohne lokale Genehmigung angeboten.

Sie ordnete zudem an, dass Internetanbieter den Zugang zu beiden Websites vorübergehend sperren.

Das Ministerium teilte mit, die Sperranordnung sei am Dienstag im Amtsblatt veröffentlicht worden. Die Maßnahme bleibt in Kraft, bis der Fall rechtskräftig entschieden ist.

Die spanischen Behörden erklärten, die Websites könnten innerhalb von sieben bis zehn Tagen landesweit vollständig gesperrt werden. Der Prozess hängt von den Internetdienstanbietern und technischen Schritten ab.

Ministerium fordert Sperrung von Polymarket und Kalshi

Das spanische Verbraucherschutzministerium hat Disziplinarverfahren gegen die Prognose-marktplattformen Polymarket und Kalshi eingeleitet.

Es hat außerdem beantragt, dass Internetdienstanbieter den Zugang zu beiden Websites sperren. Die Sperrungsanforderung ist eine Vorsichtsmaßnahme, solange der Fall anhängig ist.

Die Einschränkung gilt landesweit und kann mehrere Tage dauern, bis sie vollständig wirksam wird.

Die spanische Glücksspielaufsicht erklärte, die beiden Unternehmen würden Wettprodukte anbieten, die mit unsicheren zukünftigen Ereignissen verbunden sind. Sie hätten keine lokalen Glücksspiellizenzen erworben.

Die Aufsichtsbehörde sagte zudem, die Plattformen könnten wichtige Schutzsysteme vermissen lassen. Dazu gehören Maßnahmen für Minderjährige, Identitätsüberprüfung und Selbstausschluss für Spieler.

Das spanische Gesetz verlangt von Glücksspielbetreibern die Einhaltung strenger technischer und sicherheitsbezogener Regeln für Nutzer. Die Aufsichtsbehörde erklärte, lizenzierte Unternehmen müssten diese Regeln befolgen, bevor sie Nutzer in Spanien bedienen dürfen.

Wie Live Bitcoin News bereits berichtete, planen Tether und die georgische Regierung die Einführung von GEL₮, einem an den georgischen Lari gekoppelten Stablecoin.

Das Projekt zielt darauf ab, die georgische Landeswährung auf regulierte digitale Schienen zu bringen und schnellere, günstigere und programmierbare Zahlungen zu unterstützen.

GEL₮ soll dazu beitragen, digitale Zahlungen, Fintech-Zugang und regionalen Handel in Georgien auszuweiten.

Der Stablecoin wird Reserve-, Rücknahme- und Compliance-Regeln verwenden, um eine sichere Nutzung in Wallets, Apps und Zahlungssystemen zu gewährleisten.

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Verfahren könnten Monate dauern

Die Sanktionsverfahren wurden eingeleitet, nachdem direkte Zustellungsversuche fehlgeschlagen waren, so das Ministerium.

Die Behörden erklärten, Mitteilungen seien an bekannte ausländische Adressen im Zusammenhang mit den Betreibern gesendet worden.

Der Fall wurde daraufhin gemäß den spanischen Verwaltungsvorschriften im Amtsblatt bekannt gegeben. Dies ermöglichte es der Aufsichtsbehörde, mit dem Vollstreckungsverfahren fortzufahren.

Das Ministerium erklärte, der Fall könne drei bis vier Monate dauern, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird. Während dieser Zeit kann die Zugangssperre als Vorsichtsmaßnahme bestehen bleiben.

Polymarket und Kalshi sind beide für Märkte bekannt, die mit realen Ereignissen verbunden sind. Ihre Modelle unterscheiden sich von traditionellen Sportwettenanbietern, da Nutzer untereinander handeln.

Die Plattform fungiert in der Regel als Marktbetreiber. Sie hilft beim Abgleich von Trades und kann Gebühren von Transaktionen erheben.

Spaniens Maßnahmen stellen beide Unternehmen unter lokale Glücksspielaufsicht. Es zeigt auch die Auffassung der Aufsichtsbehörde, dass Prognosemärkte Lizenzen benötigen, bevor sie spanische Nutzer bedienen dürfen.

Der Fall dreht sich darum, ob diese Plattformen Glücksspielprodukte ohne Genehmigung angeboten haben. Die endgültige Entscheidung wird über etwaige Strafen oder künftige Einschränkungen entscheiden.

Vorerst hat Spanien einen klaren Durchsetzungsschritt unternommen. Es hat Maßnahmen ergriffen, um Polymarket und Kalshi aufgrund von Glücksspielvorwürfen zu blockieren, während die Untersuchung fortgesetzt wird.

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