- Hyperliquid erzielte im Jahr 2025 einen Umsatz von rund 800 Millionen US-Dollar – ohne jegliche Risikokapitalfinanzierung.
- Die Plattform belegt nach Kryptomarktkapitalisierung den 8. Platz und wickelte im Jahr 2025 ein Volumen von 2,9 Billionen US-Dollar mit perpetualen Futures ab.
- Die HIP-3-Erweiterung trieb das tägliche Volumen der Commodity-Perpetuals auf über 4 Milliarden US-Dollar; ein S&P-500-Kontrakt ist nun auch an Wochenenden verfügbar.
Hyperliquid ist zu einer der meistdiskutierten Plattformen im Bereich digitaler Vermögenswerte geworden. Die dezentrale Börse erwirtschaftete im Jahr 2025 rund 800 Millionen US-Dollar an Einnahmen.
Gemessen an der Marktkapitalisierung belegt sie unter den Krypto-Assets den achten Platz. Die Plattform erreichte dies ohne Beteiligung von Risikokapitalgebern.
Zudem bleibt sie für Nutzer in den USA geo-blockiert, wächst aber auf globalen Märkten weiterhin mit beeindruckender Geschwindigkeit.
Hyperligends Kernmodell unterscheidet sich von der Konkurrenz
Hyperliquid agiert als dezentrale Börse, die auf den Handel mit perpetualen Futures spezialisiert ist. Dabei handelt es sich um derivative Kontrakte ohne Verfallsdatum, die für ein kontinuierliches finanzielles Engagement konzipiert sind.
Die Plattform wickelt Transaktionen vollständig onchain ab und bietet so volle Transparenz in Verbindung mit Selbstverwahrung.
Der Handel auf Hyperliquid ähnelt stark der Erfahrung auf zentralisierten Börsen. Nutzer erhalten eine schnelle Orderausführung, tiefe Orderbücher und eine übersichtliche Oberfläche. Im Gegensatz zu zentralisierten Plattformen wird jedoch jede Transaktion öffentlich auf der Blockchain aufgezeichnet.
Grayscale Research stellte in einem aktuellen Bericht fest, dass Hyperliquid im Jahr 2025 ein Volumen von 2,9 Billionen US-Dollar mit perpetualen Futures verarbeitete.
Derzeit hält die Plattform ein offenes Interesse von rund 7 Milliarden US-Dollar. Damit zählt sie zu den dritt- oder viertgrößten Krypto-Derivateplattformen weltweit.
🆕 Grayscale Research: Hyperliquid is the breakout success story of modern digital assets.
↳ ~$800M in 2025 revenue
↳ 8th largest crypto asset by market cap
↳ No VC backing
↳ Still geoblocked in the U.S.Our latest report unpacks how it happened, and what's next.…
— Grayscale (@Grayscale) May 27, 2026
Auch die Wettbewerbsfähigkeit der Gebühren fördert die Nutzerakzeptanz. Hyperliquid verlangt schätzungsweise 2 Basispunkte für Futures und 5 Basispunkte für den Spot-Handel. Große zentralisierte Börsen liegen im Durchschnitt bei etwa 4 bzw. 15 Basispunkten.
Expansion über Krypto hinaus durch offene Architektur
Hyperliquid ist durch sein offenes Architekturdesign weit über die reinen Krypto-Märkte hinausgewachsen. Die Plattform ermöglicht es Drittentwicklern, über ein Vorschlagssystem neue Produkte zu deployen. Dadurch wurde die Marktschöpfung von einem kontrollierten Prozess zu einem offenen, erlaubnisfreien Prozess.
Über HIP-3 können Entwickler perpetuale Märkte für Nicht-Krypto-Assets schaffen, darunter Rohstoffe, Aktien und Indexprodukte.
Während eines Silberpreisanstiegs im Februar 2026 erreichten Silber-Perpetual-Kontrakte auf Hyperliquid ein tägliches Volumen von über 4 Milliarden US-Dollar.
Öl-Perpetuals überschritten während der Nahost-Volatilität im April 2026 ebenfalls die 4-Milliarden-Dollar-Marke.
Ein offiziell lizenzierter S&P-500-Perpetual-Kontrakt wird nun auf der Plattform gehandelt, auch an Wochenenden.
Das gesamte HIP-3-Volumen hat seit dem Start die 230-Milliarden-Dollar-Marke überschritten; derzeit sind über 140 aktive Handelspaare auf der Plattform live.
Der HYPE-Token treibt das gesamte Ökosystem an und erfasst Wert durch Gebührenverbrennungen und Staking. Rund 99 % der Handelsgebühren fließen in einen Fonds, der HYPE-Token kauft und verbrennt. Dieser Mechanismus hat das zirkulierende Angebot im Laufe der Zeit stetig reduziert.
Die regulatorische Klarheit in den USA bleibt ein entscheidender Faktor für das zukünftige Wachstum. Die Commodity Futures Trading Commission prüft derzeit aktiv Rahmenwerke für perpetuelle Futures.
Ein konformer Weg könnte es Hyperliquid schließlich ermöglichen, amerikanische Nutzer direkt zu bedienen.





Schreibe einen Kommentar