Aave Labs möchte strengere, klarere Regeln für die Auflistung von Krypto-Assets. Hier ist, was der neue technische Rahmen für die DeFi-Governance bedeutet.
Aave Labs hat einen neuen Vorschlag vorgelegt, der darauf abzielt, die Auflistung von Krypto-Assets auf seinem Protokoll zu standardisieren.
Der als ARFC eingereichte Vorschlag richtet sich an Aave V3, V4 und Aave Horizon. Er legt einen technischen Rahmen für die Auflistung von Assets fest, der neue Listungen, bestehende Assets und wesentliche Parameteränderungen abdeckt.
Darüber hinaus besteht das Ziel darin, den Prozess konsistenter, transparenter und wiederholbarer zu gestalten. Er legt auch eine Grundlage für die kontinuierliche Überwachung bereits gelisteter Assets fest.
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Aaves neue Regeln für die Asset-Listung zielen auf technische Sicherheit ab
Der Rahmen konzentriert sich auf die technische Eignung.
Er ersetzt nicht die Marktrisikoanalyse, Liquiditätsprüfung oder das Ermessen der Governance. Stattdessen arbeitet er neben bestehenden Methoden der Risikoanbieter.
Aave Labs hat mehrere zentrale technische Bereiche skizziert, die der Rahmen abdeckt. Dazu gehören ERC20-Kompatibilität, Oracle-Zuverlässigkeit, Zugriffskontrolle, Upgrade-Fähigkeit und Brückentopologie. Jeder Bereich erhält eigene Bewertungskriterien.
Der Vorschlag stellt auch fest, dass Assets mit wesentlichen Off-Chain-Komponenten der gleichen Prüfung unterzogen werden müssen. Dies gilt für tokenisierte reale Vermögenswerte und verwahrte Instrumente. Off-Chain-Vereinbarungen, die die Integrität des Angebots oder die Zuverlässigkeit der Rücknahme beeinträchtigen, müssen offengelegt und bewertet werden.
Assets sollen vor Beginn einer vollständigen technischen Prüfung eine Vorprüfungsphase durchlaufen.
In dieser Phase muss die Klassifizierung des Assets gemäß dem Aave Asset Classification Framework bestätigt werden. Assets in nicht genehmigten oder sanktionierten Kategorien werden nicht weiterverfolgt.
Aave Labs has published an ARFC proposing a new standardized Technical Asset Listing Framework for Aave V3, V4, and Aave Horizon.
The framework establishes consistent technical requirements for asset listings, parameter expansions, and ongoing monitoring. pic.twitter.com/OO9hwJK80T
— Aave (@aave) May 28, 2026
Wichtige technische Anforderungen im Rahmen des vorgeschlagenen Rahmens
Der Rahmen unterteilt die Anforderungen in acht Kernbereiche. Diese decken ERC20-Konformität, Oracle-Design, Zugriffskontrolle, Wechselkursmechanismen, Token-Architektur, Brückenrisiko, Prüfhistorie und externe Abhängigkeiten ab.
Auf der Oracle-Seite muss ein Chainlink-Preis-Feed auf der Zielkette vorhanden sein.
Jede Abweichung von den Standardparametern muss klar begründet werden. Ertragsbringende Assets müssen bei Bedarf einen CAPO-Adapter verwenden.
Der Zugriffskontrolle wird große Aufmerksamkeit geschenkt. Privilegierte Rollen sowohl im Token-Vertrag als auch in den Peripherieverträgen müssen abgebildet und dokumentiert werden.
Der Rahmen führt eine fünfstufige Sicherheitsklassifizierung für Rolleninhaber ein. Rollen, die von einem einzelnen privaten Schlüssel oder einem schwachen Multisig kontrolliert werden, fallen in die niedrigsten Stufen.
Auch die Prüfanforderungen sind streng. Ein aktuelles, seriöses Audit muss die bereitgestellte Version eines Assets abdecken. Unbehobene kritische oder schwerwiegende Feststellungen erfordern eine Behebung, bevor die Listung fortgesetzt werden kann.
Wie der Rahmen in die Aave-Governance passt
Aave Labs hat einen klaren Governance-Prozess für die Anwendung des Rahmens skizziert. Darüber hinaus beginnt er mit der Vorprüfung und durchläuft die technische Prüfung, die Koordinierung der Risikoanbieter und die Veröffentlichung der Governance.
Jede Stufe fließt in die nächste ein.
Die laufende Überwachung ist in den Prozess integriert. Darüber hinaus verlangt der Rahmen jährliche Bewertungen für alle aktiv gelisteten Assets.
Vertrags-Upgrades, neue Chain-Bereitstellungen oder Sicherheitsvorfälle lösen sofortige Überprüfungen aus.
Erkenntnisse aus technischen Prüfungen führen direkt zu Konsequenzen für die Governance. Folglich können diese niedrigere Angebotsobergrenzen, reduzierte Beleihungsquoten oder eine verschobene Aufnahme umfassen.
Wenn die Governance trotz ungelöster Feststellungen fortgesetzt wird, muss der Vorschlag das verbleibende Risiko klar angeben.
Aave Labs stellte fest, dass der Rahmen nicht dazu gedacht ist, Reibung für Assets mit starken Kontrollen zu schaffen. Darüber hinaus besteht sein Zweck darin, technische Probleme aufzuzeigen, bevor sie zu Risiken auf Protokollebene werden.





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