US-Justizministerium erhebt Anklage gegen Google-Ingenieur wegen 1,2 Mio. $ im Fall mutmaßlicher Insidergewinne bei Polymarket
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US-Justizministerium erhebt Anklage gegen Google-Ingenieur wegen 1,2 Mio. $ im Fall mutmaßlicher Insidergewinne bei Polymarket

Von germanlbn

DOJ klagt Google-Softwareentwickler Michele Spagnuolo an wegen angeblicher 1,2-Millionen-Dollar-Polymarket-Gewinne in Verbindung mit vertraulichen Google-Daten.

Das US-Justizministerium hat den Google-Softwareentwickler Michele Spagnuolo in einem angeblichen Polymarket-Insider-Handelsfall angeklagt.

Die Staatsanwaltschaft erklärte, er habe vertrauliche Google-Informationen genutzt, um Marktwetten zu platzieren und mehr als 1,2 Millionen Dollar zu verdienen.

DOJ erhebt Anklage gegen Google-Softwareentwickler

Das Justizministerium klagte Spagnuolo des Warenbetrugs, Überweisungsbetrugs und der Geldwäsche an. Er ist auf Polymarket auch als „AlphaRaccoon“ bekannt.

Der Fall wurde von der US-Staatsanwaltschaft für den Südbezirk von New York bekannt gegeben. Auch das FBI-Büro New York schloss sich der Ankündigung an.

Die Staatsanwaltschaft erklärte, Spagnuolo habe als Softwareentwickler bei Google gearbeitet. Seine Rolle habe ihm Zugang zu internen Systemen und nichtöffentlichen Geschäftsdaten verschafft, hieß es.

US-Staatsanwalt Jay Clayton sagte, der Fall betreffe vertrauliche Geschäftsinformationen.

Er sagte: „Unternehmensinsider können keine vertraulichen Geschäftsinformationen nutzen, um an unseren Märkten Gewinne zu erzielen.“

Staatsanwaltschaft beschreibt angebliche Polymarket-Wetten

Der Beschwerde zufolge erstellte Spagnuolo im Mai 2024 ein Polymarket-Konto. Laut Staatsanwaltschaft verwendete das Konto den Alias „AlphaRaccoon“.

Vom 15. Oktober 2025 bis zum 4. Dezember 2025 setzte er angeblich rund 2,75 Millionen Dollar ein. Die Staatsanwaltschaft erklärte, die Geschäfte stünden im Zusammenhang mit Google-bezogenen Prognosemärkten.

Das DOJ erklärte, Spagnuolo habe Wetten platziert, nachdem er auf interne Google-Informationen zugegriffen hatte. Es hieß zudem, die Märkte seien später nach öffentlichen Ankündigungen aufgelöst worden.

Die Staatsanwaltschaft behauptet, das AlphaRaccoon-Konto habe mit den Geschäften etwa 1,2 Millionen Dollar verdient. Die Gewinne stammten von Wetten, die mit nichtöffentlichen Google-Daten verbunden waren, so die Behörde.

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Zugriff auf vertrauliche Daten wird geprüft

Die Beschwerde besagt, dass Spagnuolo Zugang zu einem internen Google-Softwaretool hatte. Das Tool zeigte einen „Google Confidential“-Hinweis in roter Schrift an.

Die Staatsanwaltschaft erklärte, Spagnuolo habe auch die Vertraulichkeits- und Ethikrichtlinien von Google bestätigt. Diese Richtlinien hätten den Umgang mit internen Geschäftsinformationen abgedeckt, hieß es.

FBI-Stellvertretender Direktor James C. Barnacle Jr. sagte, Spagnuolo habe seinen Zugang mutmaßlich missbraucht. Der Ingenieur habe „nichtöffentliche Informationen“ für persönlichen finanziellen Gewinn genutzt, so Barnacle.

Spagnuolo, der in der Schweiz wohnt, erschien vor der US-Bundesrichterin Sarah Netburn am Bundesgericht in Manhattan. Die Vorwürfe sind lediglich Anschuldigungen, bis sie vor Gericht bewiesen werden.

Der Fall lenkt neue Aufmerksamkeit auf den Handel mit Prognosemärkten und den Zugang von Mitarbeitern zu Unternehmensdaten.

Die Staatsanwaltschaft erklärte, das angebliche Verhalten habe Google-Informationen und Polymarket-Märkte betroffen.

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