Geschichte warnt: Bitcoin könnte bei Fed-Führungswechsel erneut abstürzen
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Geschichte warnt: Bitcoin könnte bei Fed-Führungswechsel erneut abstürzen

Von germanlbn
  • Die letzten drei Übergänge des Fed-Vorsitzes haben Bitcoin um 83 %, 84 % und 77 % fallen lassen, was einen beunruhigenden Trend erzeugt.
  • Der taubenhafte Ausgang der Juni-FOMC-Sitzung wird wegen Kevin Warsh und seiner falkenhaften Haltung und der erneuten Inflation in Frage gestellt.
  • Die Fed könnte nach Dezember 2025 mehr Staatsanleihen aufkaufen, was das Liquiditätsrisiko verringern könnte, das während früherer Abschwünge beobachtet wurde. 

Bitcoins nächster großer Test könnte bereits in den Geschichtsbüchern stehen. Jeder Übergang des Fed-Vorsitzes im letzten Jahrzehnt fiel mit einem starken Bitcoin-Rückgang zusammen.

Mit dem Ende von Jerome Powells Amtszeit im Mai 2026 und dem Einzug von Kevin Warsh bereitet sich der Kryptowährungsmarkt auf das vor, was einige Analysten den „Fed Chair Transition Curse“ nennen.

BTC wird zum Zeitpunkt dieses Artikels bei etwa 60.700 $ gehandelt, weit unter seinem Allzeithoch von 125.000 $.

Das historische Muster, das Bitcoin-Händler in Aufruhr versetzt

Drei aufeinanderfolgende Fed-Übergänge haben jeweils verheerende Bitcoin-Rückgänge ausgelöst. Nachdem Janet Yellen 2014 den Vorsitz übernahm, fielen die Bitcoin-Preise um etwa 83 %.

Mit dem Aufstieg von Jerome Powell im Jahr 2018 stürzte Bitcoin um 84 % ab. Während seiner zweiten Amtszeit im Jahr 2022 fielen die Bitcoin-Preise erneut um 77 %.

In jedem Fall gab es Unsicherheiten in Bezug auf die Politik, die viele institutionelle Anleger dazu veranlassten, solche Risiken zu vermeiden.

Es wurde beobachtet, dass jeder neue Fed-Vorsitzende gleich zu Beginn seiner Amtszeit eine strenge Haltung gegen die Inflation einnimmt. Die reduzierte Risikobereitschaft breitet sich schnell auf den Kryptomärkten aus.

Laut MacroMicro neigen Märkte auch dazu, zukünftige Straffungen einzupreisen, bevor sie offiziell eintreten. Dies erzeugt Verkaufsdruck, noch bevor eine tatsächliche politische Änderung in Kraft tritt.

Die Antizipation von Restriktionen kann genauso schädlich sein wie die Restriktion selbst. Bitcoin hat unter dieser Dynamik wiederholt gelitten.

Externe Schocks haben jeden dieser Abschwünge verstärkt. Mt. Gox brach im selben Monat zusammen, in dem Yellen 2014 ihr Amt antrat. Die ICO-Regulierungswelle verschärfte den Bärenmarkt von 2018 unter Powell.

Der Zusammenbruch von FTX beschleunigte den Crash von 2022 während Powells zweiter Amtszeit. Geldpolitische Straffung und Vertrauenskrisen sind stets gemeinsam aufgetreten.

Was den Warsh-Übergang zu einem potenziellen Wendepunkt macht

Kevin Warsh bringt einen historisch falkenhaften Ruf in diesen Übergang. Trotz des berichteten Drucks von Präsident Trump, niedrigere Zinssätze zu unterstützen, trüben erneute Inflationssignale die Aussichten.

Die Juni-FOMC-Sitzung könnte den taubenhaften Ton, auf den einige Marktteilnehmer setzen, nicht liefern. Diese Diskrepanz zwischen Erwartung und Realität hat Bitcoin schon früher geschadet.

Es gibt jedoch einige Faktoren, die sich von früheren Zyklen unterscheiden. Die Federal Reserve hat die quantitative Straffung im Dezember 2025 abgeschlossen.

Seitdem hat sie den Kauf kurzfristiger Staatsanleihen wieder aufgenommen, um die Basisliquidität zu erhalten. Dieser Schritt verhindert, dass sich die finanziellen Bedingungen so stark verschärfen wie 2018 oder 2022.

Stabile Liquidität reduziert eine der Kernzutaten früherer Bitcoin-Abstürze. Ohne einen schwerwiegenden Entzug von Marktmitteln sind die Bedingungen, die Korrekturen in Zusammenbrüche verwandelten, heute weniger ausgeprägt.

Das strukturelle Risiko eines liquiditätsgetriebenen Absturzes ist daher geringer als in früheren Übergangsperioden.

Dennoch wiederholt sich die Geschichte selten perfekt, aber sie reimt sich. Investoren, die Bitcoin bei etwa 63.000 $ beobachten, verstehen, dass die geldpolitische Richtung nach Mai 2026 mehr Gewicht haben wird als der Vorsitzwechsel selbst.

Ob Warsh eine akkommodierende oder restriktive Haltung einnimmt, wird letztlich entscheiden, ob dieses Mal das Muster durchbrochen wird.

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