Forward Industries hat ein reines Aktienangebot zur Übernahme des 2,1 Mio. SOL-Bestands von Brera Holdings vorgelegt. Brera lehnte ab. Hier ist, was passiert ist.
Forward Industries unternahm am 1. Juni 2026 einen gewagten Schritt im Solana-Bereich. Das an der NASDAQ notierte Unternehmen unterbreitete einen unverbindlichen, reinen Aktienvorschlag zur Übernahme der Brera Holdings PLC (SLMT).
Brera hält 2,1 Millionen SOL, was das Unternehmen zu einem bedeutenden Ziel macht. Forward bewertete das Angebot mit einem Aufschlag von 30,7 % auf den jüngsten Handelskurs von SLMT. Fünf Tage später lehnte der Vorstand von Brera den Deal ab.
Das Übernahmeangebot, das Forward Industries auf den Tisch legte
Forward bot den SLMT-Aktionären 1,54 neu ausgegebene Stammaktien von FWDI pro SLMT-Aktie. Das entsprach ungefähr 7,19 $ pro Aktie, basierend auf dem volumengewichteten Durchschnittsschlusskurs von SLMT über die zehn Handelstage bis zum 1. Juni.
SolanaFloor veröffentlichte die Neuigkeiten auf X und bezeichnete Forward als Solanas größte dezentrale autonome Treasury (DAT). Forward stellte den Deal als natürliche Kombination zweier Unternehmen dar, die eine gemeinsame Mission verfolgen: das Wachstum von SOL pro Aktie und die Unterstützung des Solana-Ökosystems.
BREAKING: @Solana’s largest DAT, Forward Industries(@FWDind), made a non binding all stock proposal to acquire Brera Holdings PLC (SLMT) (@Solmate), which holds 2.1M $SOL. The offer valued $SLMT at a 30.7% premium, but Brera rejected the proposal. pic.twitter.com/y29rn4oBtu
— SolanaFloor (@SolanaFloor) June 10, 2026
Das Unternehmen verwies zudem auf die Unterstützung durch Galaxy Digital und Jump Crypto als Zeichen der Glaubwürdigkeit. Forward argumentierte, dass es mehr Liquidität und eine bessere Kapitalstruktur bieten könne, als SLMT eigenständig verwalten könne.
Das Angebot, so Forward, wurde ohne vorherige Zustimmung des Brera-Vorstands angekündigt.
Warum Brera Holdings das Angebot ablehnte
Der Vorstand von Brera prüfte das Angebot und lehnte es am 6. Juni 2026 ab. Der vom Vorstand genannte Grund war direkt: Man betrachtete das Angebot nicht als im besten Interesse des Unternehmens. Forward widersprach dieser Position öffentlich.
In seiner Pressemitteilung erklärte Forward, dass man glaube, der Deal würde sowohl den SLMT-Aktionären als auch dem breiteren Solana-Ökosystem zugutekommen. Forward zeigte sich enttäuscht, dass Brera sich nicht auf einen Dialog einlassen wollte.
Forward betonte zudem, dass man für weitere Gespräche offen bleibe. Das Unternehmen ist der Ansicht, dass die Kombination den SLMT-Aktionären ein anhaltendes Engagement in Solana ermöglichen würde – durch ein, wie es hieß, liquideres Vehikel.
Brera hat über die Ablehnung hinaus keine ausführliche Gegendarstellung veröffentlicht.
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Was als Nächstes unter den irischen Übernahmeregeln passiert
Forward unterliegt den irischen Übernahmeregeln, die für SLMT als in Irland registrierte Einheit gelten. Gemäß Regel 2.6 muss Forward bis 17:00 Uhr New Yorker Zeit am 21. Juli 2026 formelle Schritte einleiten.
Bis zu dieser Frist muss Forward entweder eine feste Absicht zur Abgabe eines Angebots bekannt geben oder offiziell zurücktreten. Ein Rückzug würde die Beschränkungen gemäß Regel 2.8 auslösen und Forwards Fähigkeit einschränken, das Angebot erneut zu prüfen.
Forward behielt sich zudem das Recht vor, die Angebotsbedingungen unter bestimmten Umständen anzupassen. Dazu gehören die Erklärung einer Dividende durch SLMT, ein niedrigeres konkurrierendes Angebot eines Dritten oder eine Transaktion gemäß Regel 9 (Whitewash) durch SLMT.
Die Uhr tickt, und der nächste Zug liegt bei Forward Industries.





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