- Kalshi verlangt nun von Nutzern, ihren Arbeitgeber für Trades in risikoreichen Prognosemärkten offenzulegen
- Die Richtlinie zielt darauf ab, Insiderhandel und Marktmanipulation zu unterbinden, nach Empfehlungen des Beratungsausschusses
- Die Plattform hat Whistleblower-Tools hinzugefügt und in diesem Quartal über 100 potenzielle Insider-Trades gestoppt.
Ein dramatischer struktureller Wandel findet auf den Prognosemärkten statt.
Die bundesstaatlich regulierte Börse Kalshi startet einen umfassenden Angriff gegen Marktmanipulation, und diese weitreichende politische Änderung wird sicherlich den globalen hochvolumigen Kryptohandel stören.
Strenge Offenlegungspflichten für Arbeitgeber verändern den Kalshi-Handel
In einem Blogbeitrag am Dienstag erklärte das Unternehmen, dass es ein Risikobewertungssystem für Märkte implementiert, die Screening-Standards erweitert und neue Whistleblower-Tools vorgestellt hat, die es Nutzern ermöglichen, missbräuchliche Handelsaktivitäten direkt zu melden.
Die zusätzlichen Einschränkungen gelten „mit sofortiger Wirkung“ als Reaktion auf einen Bericht seines unabhängigen Überwachungsausschusses, der im Februar gegründet wurde, um die Marktintegrität und das Durchsetzungsprogramm der Plattform zu überwachen.
Nach dem neuen Ansatz werden vorgeschlagene Märkte auf der Grundlage von Variablen wie Marktbedeutung, regulatorische Compliance, Insiderhandelsrisiko und Probleme der nationalen Sicherheit mit einer Risikobewertung versehen.
Unternehmen können auch Warnmeldungen einreichen, wenn sie ungewöhnliche Handelsmuster von Mitarbeitern beobachten.
Diese Reibung könnte dazu führen, dass mehr Liquidität in den dezentralen Kryptobereich abfließt, doch die Börse behauptet, dass diese Maßnahmen ein entscheidender Bestandteil für langfristiges institutionelles Vertrauen sind.
Diese Sammlung von Nutzerdaten stellt einen beispiellosen Wandel dar, wie Prognoseplattformen mit der Nutzeridentifikation umgehen.
Beratungsempfehlungen lösen Kalshi-Integritätsinitiative aus
Ein unabhängiger Überwachungsausschuss empfahl die Einführung dieser mutigen Compliance-Änderung.
Die Börse implementierte daraufhin das System, um Insiderhandel zu verhindern und die Markttransparenz zu erhöhen.
Der Ausschuss warnte, dass moderne Orderbücher durch nicht-traditionellen Insiderhandel bedroht sind.
Dies ist ein bedeutendes Update für den Kryptobereich, in dem anonymisierter Handel üblich ist und dezentrale Protokolle typischerweise Code gegenüber Unternehmensoffenlegungsformularen verwenden.
Indem Kalshi Mitarbeiter dazu verpflichtet, ihre eigenen Unternehmen zu identifizieren, schlägt es einen völlig anderen Weg ein als dezentrale Protokolle und traditionellere Unternehmensrahmen.
Darüber hinaus schaffen die neu eingeführten Regeln einen wichtigen Präzedenzfall für alle bundesstaatlich regulierten Prognosemärkte.
Die Regeln richten sich gezielt gegen Verträge, die auf unternehmensspezifischen Leistungsindikatoren und politischen Entscheidungen basieren.
Teilnehmer können keine wesentlichen nicht-öffentlichen Informationen nutzen, ohne strenge unternehmensspezifische Verifizierungsmaßnahmen durchlaufen zu haben.
Neue Whistleblower-Tools helfen Kalshi, verdächtige Trades zu blockieren
Die neue Architektur der Börse umfasst auch robuste gemeinschaftsgetriebene Whistleblower-Funktionen.
Nutzer können nun illegale Handelsaktivitäten direkt von der Handelsseite aus melden.
Alle diese Nutzerwarnungen werden direkt an ein spezielles internes Überwachungsteam zur Überprüfung und Untersuchung weitergeleitet.
Allein in diesem Quartal hat Kalshi Berichten zufolge mehr als 100 Insider-Trades verhindert und 5 Disziplinarmaßnahmen ergriffen, wobei 20 Fälle an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet wurden.
Die gemeldeten Kennzahlen belegen die konsequente Durchsetzung der neuen Integritätsregeln durch die Börse.
Während die meisten Krypto-Händler Anonymität auf einer Plattform über alles andere stellen, behauptet Kalshi, dass regulierte Märkte Struktur und Integrität erfordern, die über die vollständige Anonymität der Nutzer etabliert und aufrechterhalten werden müssen.
Dieser ambitionierte Compliance-Test wird zweifellos dazu beitragen, den Maßstab zwischen dezentralen und zentralisierten Prognosebörsen festzulegen.





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