Tim Draper warnt: Quantencomputing könnte Banken vor Krypto treffen
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Tim Draper warnt: Quantencomputing könnte Banken vor Krypto treffen

Von germanlbn
  • Tim Draper sagt, Bitcoin sei sicherer als Dollar auf Banken, da Quantencomputer zuerst Banken hacken werden
  • Er argumentiert, dass Bitcoin bei Quantenbedrohungen einen Hard Fork zum letzten sicheren Block durchführen könne, was Miner-Konsens erfordert
  • Google Quantum AI senkte die Angriffsschätzungen für ECDSA-256 auf unter 500.000 Qubits – eine 20-fache Reduzierung

Der Risikokapitalgeber Tim Draper hat eine strenge Warnung an globale Finanzinstitutionen herausgegeben. 

Er erklärt, dass hochentwickeltes Quantencomputing in der Lage sein werde, die Sicherheit traditioneller Banken zu durchdringen, bevor Krypto-Netzwerke verwundbar werden.

Traditionelles Fiat-Banking vs. Krypto-Resilienz

Drapers Argumentation dreht sich um die größere Schwierigkeit, ein dezentrales Open-Source-Netzwerk anzugreifen, verglichen mit der homogeneren, zentralisierten Architektur traditioneller Bankeninfrastruktur. 

Der milliardenschwere Venture-Investor deutete an, dass traditionelle Banken und Fiat-Systeme eine unmittelbarere Bedrohung darstellen, und behauptete, dass Bitcoin-Bestände sicherer seien als Dollar, die bei Banken gehalten werden. 

Er betonte auch die Vielseitigkeit von Bitcoin und meinte, dass selbst im Falle einer Kompromittierung das Netzwerk auf den letzten sicheren Block zurückgesetzt werden könne – ein Prozess, der als Fork bekannt ist.

Draper behauptet, dass dezentrale digitale Vermögenswerte eine größere strukturelle Integrität gegenüber böswilligen Akteuren bieten werden. 

Daher liege die finanzielle Bedrohung direkt im traditionellen Legacy-System der Banken. 

Der Hacker wird die schwächsten Punkte des Systems angreifen, und die einzigen Systeme, die derzeit etwas zu befürchten haben, sind traditionelle Fiat-Banken. 

Das dezentrale System verfügt über überlegene strukturelle Abwehrkräfte, und aufgrund des verteilten Konsensmodells in der dezentralen Ledger-Technologie gibt es keinen einzigen absoluten Ausfallpunkt, wie er in allen zentralisierten Systemen zu finden ist.

Quantencomputing-Bedrohung und Hard Forks

Die Mathematik hinter sicheren Systemen verändert sich sehr schnell. 

Wie bereits Anfang dieser Woche berichtet, meldete das Forschungsteam von Google Quantum AI bahnbrechende Ergebnisse zu kryptografischen Schwachstellen. 

Es reduzierte die Angriffsvektoren, die zur Kompromittierung von ECDSA-256 erforderlich sind, auf unter 500.000 Qubits. 

Dies ist eine massive 20-fache Steigerung gegenüber zuvor technisch geschätzten Zahlen. 

Selbst mit diesem Fortschritt ist Draper der Meinung, dass das Open-Source-System in keiner unmittelbaren oder bedeutenden Weise bedroht ist. 

Er argumentiert, dass die digitale Ledger-Technologie schnell und defensiv auf unerwartete Bedrohungen reagieren kann. 

Das heißt, die Krypto-Gemeinschaft wird einfach einen Hard Fork durchführen, um vergangene Aufzeichnungen zu schützen. 

Die Miner werden sofort einen Konsens erzielen und zum letzten bekannten sicheren Block zurückkehren. 

Damit wird die aktuelle Kryptografie augenblicklich aufgerüstet.

Tim Draper und die Zukunft von Krypto

Tim Draper glaubt, dass der Wert des führenden digitalen Vermögenswerts Bitcoin in den nächsten 18 Monaten enorm auf 250.000 Dollar steigen wird. 

Dieser rasche Anstieg wird aufgrund eines Vertrauensverlusts in traditionelle Bankensysteme stattfinden.

Letztendlich werden souveräne digitale Währungen die schwindende globale Macht des US-Dollars übernehmen, und staatliches Fiatgeld wird im globalen Handel nicht mehr von Bedeutung sein. 

Kluge Leute müssen ihre Finanzstrategien jetzt entsprechend aktualisieren. 

Draper riet, dass Unternehmen nach dem Zusammenbruch der Silicon Valley Bank aktiv systemische Bankrisiken absichern sollten.

Unternehmenskassen sollten sofort 1/3 ihres liquiden Kapitals in Bitcoin investieren, um ihr Kapital vor gescheiterten zentralisierten Institutionen zu schützen.

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