SECs Aufhebung von Regel 611 könnte tokenisierte US-Aktien entfachen, sagt Galaxy
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SECs Aufhebung von Regel 611 könnte tokenisierte US-Aktien entfachen, sagt Galaxy

Von germanlbn
  • SEC könnte Regel 611 streichen und Handelsregeln für tokenisierte US-Aktien lockern.
  • Die Abschaffung von Regel 611 könnte den AMM-basierten Handel in tokenisierten Märkten begünstigen.
  • Tokenisierte Aktien könnten bei Genehmigung weniger marktstrukturelle Hürden haben.

Die US-Börsenaufsicht SEC hat kürzlich eine bedeutende Änderung der Regeln und Vorschriften für Aktienmärkte angekündigt. 

Folglich könnte diese mutige Kehrtwende die Integration traditioneller realer Vermögenswerte in dezentrale Finanznetzwerke dramatisch beschleunigen. 

SEC-Regulierungsänderung könnte Wall-Street-Assets tokenisieren

Die SEC schlug vor, zwei Bestimmungen aus ihren nationalen Marktsystemregulierungen zu streichen. 

Regel 611 verbietet sogenannte „Trade-Throughs“, bei denen ein Aktienauftrag an einer Börse nicht zu einem niedrigeren Preis als an einer anderen ausgeführt werden darf, und Regel 610(e) verbietet Börsen, ein Gebot zum gleichen oder höheren Preis anzugeben, als anderswo verfügbar ist.

Der Forschungsleiter von Galaxy, Alex Thorn, bezeichnete den Plan als „einen der größten Durchbrüche für tokenisierte Aktien“, da er „eine der größten strukturellen Hürden für den Handel mit tokenisierten US-Aktien in DeFi“ beseitigen würde.

Dieser starre Mechanismus zur Verhinderung von Trade-Throughs führt zu erheblichen Compliance-Engpässen für Protokolle, die Trades auf öffentlichen verteilten Ledgern abwickeln. 

Wenn diese spezielle Einschränkung aufgehoben wird, können On-Chain-Plattformen Aktienhandel ermöglichen, ohne unmittelbare regulatorische Strafen zu riskieren.

Darüber hinaus ist diese regulatorische Aktualisierung ein bedeutender Erfolg für die digitale Vermögenswertbranche im Hinblick auf die Transformation der Marktstruktur. 

Abschaffung von Regel 611 könnte dezentrale Liquiditätspools tokenisieren

Automated Market Maker (AMMs) können aufgrund ihrer algorithmischen Natur nicht ohne weiteres die alten Trade-Through-Gesetze einhalten. 

Die dezentralen Protokolle führen Trades selbstverständlich mit deterministischen mathematischen Formeln und isolierten On-Chain-Liquiditätsreserven aus. 

Dies würde native On-Chain-Pools im Wesentlichen zu illegalen Handelsplattformen machen.

Darüber hinaus handeln reguläre Vermögenspreise im AMM ständig nach den jeweiligen lokalen Marktkräften. 

Diese algorithmischen Schwankungen bedeuten, dass dezentrale Plattformen ständig gegen die strengen Bestpreisvorgaben von Regel 611 verstoßen würden. 

Die Behörde strebt jedoch eine flexible „Best Execution“-Politik an, die automatisierte Pools ermöglichen wird.

Dieses neue Best-Execution-Rahmenwerk sollte einen sicheren Sekundärmarkthandel für konforme Smart Contracts ermöglichen.

Modernisierte Marktstrukturen zur Tokenisierung des Mainstream-Finanzwesens

Diese regulatorische Aktualisierung steht ziemlich im Einklang mit Project Crypto, einer internen Behördeninitiative, die Mitte 2025 gestartet wurde. 

Diese breitere Werbeoffensive zielt darauf ab, die Distributed-Ledger-Technologie in das gesamte Finanzsystem in den Vereinigten Staaten zu integrieren.  

Die beabsichtigte Rücknahme der Vorschriften ist ein Eckpfeiler der Modernisierung der alten Infrastruktur.

Die Bedenken großer etablierter Börsen hatten einst frühe On-Chain-Aktienprogramme durch Regulierungsbehörden ins Stocken gebracht. 

Dennoch ermöglicht das frisch vorgeschlagene 60-tägige öffentliche Feedback-Fenster den Marktteilnehmern, die technischen Ausführungsrichtlinien zu verfeinern. 

Sobald diese Details finalisiert sind, sollten die Änderungen klare betriebliche Leitplanken für Emittenten bieten, die konventionelle Finanzinstrumente tokenisieren möchten.  

Insgesamt verringert die Lockerung dieser Compliance-Hürden die alltägliche strukturelle Reibung, die die institutionelle Vermögensmigration zuvor verlangsamt hatte.

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