- Senatsabgeordnete haben das Krypto-Marktstrukturgesetz nach parteiübergreifender Unterstützung im Ausschuss vorangetrieben.
- Beamte des Weißen Hauses erhöhten den Druck auf die Gesetzgebung für digitale Vermögenswerte vor der Frist am 4. Juli.
- Stablecoin-Regeln und AML-Standards bleiben zentrale Themen in den Senatsverhandlungen über Kryptowährungen.
Das Weiße Haus erhöhte den Druck auf den Kongress, das Krypto-Marktstrukturgesetz vor dem 4. Juli abzuschließen. Regierungsbeamte meldeten stetige Fortschritte in Richtung der Frist, während die Abgeordneten die Verhandlungen fortsetzten. Das Krypto-Marktstrukturgesetz steht nun im Mittelpunkt der digitalen Vermögenswertpolitik Washingtons.
Senatsvorstoß beschleunigt sich rund um das Krypto-Marktstrukturgesetz
Das Weiße Haus verstärkte die Koordinationsbemühungen, als das Krypto-Marktstrukturgesetz durch die Senatsdiskussionen vorankam. Beamte setzten ihre Treffen mit Abgeordneten und Regulierungsbehörden fort, um wichtige Bestimmungen abzuschließen. Inzwischen stärkte sich die parteiübergreifende Unterstützung nach monatelangen Verhandlungen in den Kongressausschüssen.
Mitglieder des Bankenausschusses des Senats brachten H.R. 3633 während einer parteiübergreifenden Abstimmung im Mai voran. Ausschussvorsitzender Tim Scott unterstützte die Maßnahme nach ausgedehnten Verhandlungen zwischen beiden Parteien. Der Ausschuss genehmigte den Vorschlag mit 15 zu 9 Stimmen und leitete ihn an das Plenum des Senats weiter.
BREAKING: A White House official says we are making great progress every day and aim to pass the crypto market structure bill by July 4th. pic.twitter.com/2WXcXPuQXR
— Bull Theory (@BullTheoryio) June 12, 2026
Das Krypto-Marktstrukturgesetz würde klarere Definitionen für digitale Vermögenswerte nach Bundesrecht festlegen. Darüber hinaus würde der Vorschlag die Aufsichtszuständigkeiten zwischen der SEC und der CFTC aufteilen. Das Gesetz schützt auch die Selbstverwahrungsrechte und Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten für amerikanische Nutzer.
Weißes Haus drängt Kongress zur Juli-Frist
Beamte des Weißen Hauses setzten die Verhandlungen fort, während sie eine Verabschiedung im Senat vor der Kongresspause am 4. Juli anstrebten. Patrick Witt, Mitglied des Präsidentenberatungsgremiums für digitale Vermögenswerte, bestätigte zuvor die Unterstützung der Regierung für schnellere Bewegung beim CLARITY Act und einer breiteren Gesetzgebung zu digitalen Vermögenswerten.
Folglich intensivierten die Abgeordneten die Diskussionen über das Krypto-Marktstrukturgesetz in mehreren Senatsausschüssen.
Die Regierung verknüpfte das Krypto-Marktstrukturgesetz mit Bemühungen zur Stärkung der inländischen Blockchain-Entwicklung und -Innovation. Beamte hoben auch Bedenken hinsichtlich des regulatorischen Wettbewerbs aus dem Ausland durch Finanzzentren wie Singapur und Abu Dhabi hervor. Daher verstärkten die Bundespolitiker ihre Bemühungen, die Vorschriften für digitale Vermögenswerte abzuschließen, bevor weitere Unternehmen ins Ausland expandierten.
Die Senatsverhandlungen stehen noch vor verfahrenstechnischen Hürden, da die Abgeordneten konkurrierende Ausschussversionen vor der endgültigen Genehmigung abstimmen müssen.
Zusätzlich benötigen die Senatsführer genügend Stimmen, um mögliche verfahrenstechnische Verzögerungen während der Plenarberatung zu überwinden. Das Krypto-Marktstrukturgesetz muss auch mit der Gesetzgebung des Repräsentantenhauses vor dem Erreichen des Schreibtisches von Präsident Donald Trump übereinstimmen.
Stablecoin-Regeln und Compliance-Maßnahmen prägen die Debatte
Senatsverhandler erweiterten das Krypto-Marktstrukturgesetz, indem sie Stablecoin– und Anti-Geldwäsche-Bestimmungen in den Entwurf aufnahmen. Der Vorschlag begrenzt Belohnungen im Zusammenhang mit ungenutzten Stablecoin-Guthaben, erlaubt jedoch transaktionsbezogene Anreize unter bestimmten Bedingungen.
Inzwischen führten die Abgeordneten strengere Compliance-Standards für Broker, Börsen und digitale Rohstoffplattformen ein.
Das Gesetz stellt Vermittler digitaler Vermögenswerte unter die Verpflichtungen des Bankgeheimnisgesetzes und die Kundenidentifikationsanforderungen. Zusätzlich schlugen die Abgeordneten Anti-Geldwäsche-Maßnahmen vor, die digitale Rohstoffbörsen und Brokerbetriebe abdecken.
Das Krypto-Marktstrukturgesetz befasst sich auch mit DeFi-Standards und Ausnahmen von der Mittelbeschaffung für qualifizierte Blockchain-Unternehmen.
Die Abgeordneten setzten die Diskussionen über Definitionen dezentraler Plattformen fort, da mehrere politische Bedenken in den Senatsverhandlungen ungelöst bleiben.
Das Gesetz stellt außerdem fest, dass tokenisierte Wertpapiere weiterhin den bestehenden Bundeswertpapiergesetzen und der Aufsicht unterliegen. Während der Kongress sich dem Juli nähert, bleibt das Krypto-Marktstrukturgesetz zentral für die regulatorische Agenda Washingtons für digitale Vermögenswerte.




Schreibe einen Kommentar