Der CFTC-Vorsitzende räumt mit vier zentralen Mythen über Perpetual Futures Kontrakte auf und klärt über Hebelregeln, öffentliche Kommentare und Finanzierungsraten auf.
CFTC-Vorsitzender Mike Selig wandte sich auf X an die Öffentlichkeit, um auf das einzugehen, was er als kursierende Missverständnisse über Perpetual Futures Kontrakte bezeichnete. Selig postete einen ausführlichen Thread, in dem er vier spezifische Mythen darlegte und jeden mit sachlichen Klarstellungen widerlegte.
Der Beitrag konzentrierte sich auf die jüngsten Genehmigungen dieser Kontrakte durch die Kommission. Selig stellte die Aufzeichnungen richtig und ging auf mehrere wichtige Fragen im Zusammenhang mit der Struktur von Perpetual-Kontrakten ein.
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Definition und Rechtsgrundlage von CFTC Perpetual Futures
Das erste Missverständnis, das Selig ansprach, betraf den Commodity Exchange Act selbst. Kritiker argumentierten, das Gesetz definiere „Futures-Kontrakt“ als einen Vertrag, der ein festes Ablauf- oder Lieferdatum erfordere. Selig widersprach dieser Darstellung direkt.
Laut Selig enthalten weder das Gesetz noch die CFTC-Vorschriften eine ausdrückliche Definition des Begriffs „Futures-Kontrakt“.
Er wies darauf hin, dass der Kongress den Begriff undefiniert gelassen habe, was bedeute, dass Rechtsprechung und Auslegungen der Kommission die Kriterien liefern. Ein festes Ablauf- oder Lieferdatum sei weder unter dem einen noch dem anderen erforderlich, sagte er.
Der zweite Mythos zielte speziell auf die Genehmigung des BTCPERP-Kontrakts ab.
Kritiker behaupteten, die CFTC habe einen Kontrakt genehmigt, der es US-Personen erlaube, einen Hebel von bis zu 250x zu nutzen. Selig wies diese Behauptung zurück. Er sagte, extreme Hebelwirkung sei ein Kennzeichen von Offshore-Plätzen, an denen Perpetual-Produkte traditionell gehandelt wurden.
Dieses Merkmal, betonte er, sei nicht inhärent für die Kontraktstruktur selbst. CFTC-regulierte Perpetuals unterliegen denselben Hebelbeschränkungen wie andere CFTC-regulierte Futures-Kontrakte.
There have been misconceptions circulating around perpetual futures contracts.
I want to correct the record on these important matters related to the perpetual contract structure and the @CFTC’s recent approvals of these contracts.
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— Mike Selig (@ChairmanSelig) June 15, 2026
Öffentlicher Kommentierungsprozess hinter der CFTC-Genehmigung
Ein drittes Missverständnis besagte, die CFTC habe der Industrie keine Gelegenheit gegeben, sich zur Struktur von Perpetual-Kontrakten zu äußern. Selig widersprach dem direkt. Er sagte, die Kommission habe im April 2025 eine öffentliche Aufforderung zur Kommentierung herausgegeben, die sowohl Perpetual-Kontrakte als auch den 24/7-Handel abdeckte.
Die CFTC erhielt über 100 Kommentare von einer breiten Palette von Interessengruppen. Viele der Antwortenden waren bei der CFTC registrierte Teilnehmer.
Seligs Klarstellung widersprach der Vorstellung, dass der Genehmigungsprozess nicht transparent sei oder keinen Beitrag der Industrie beinhalte. Die Kommentierungsfrist umfasste sowohl strukturelle als auch operative Aspekte von Perpetual-Kontrakten.
Mechanik der Finanzierungsrate und Marktdisziplin
Der vierte Mythos, den Selig ansprach, betraf den Mechanismus der Finanzierungsrate. Kritiker deuteten an, dass er den Marktteilnehmern einzigartig hohe Gebühren auferlege und Fehlverhalten fördere.
Selig widersprach dieser Charakterisierung. Er sagte, die annualisierten Kosten für das Halten einer vergleichbaren Position in befristeten Futures seien ungefähr gleich, sobald die Rollkosten berücksichtigt würden.
Statt Fehlverhalten zu ermöglichen, beschrieb Selig die Finanzierungsrate als disziplinierendes Merkmal. Sie halte das Instrument an den zugrunde liegenden Kassamarkt gebunden, erklärte er.
Seligs Thread kündigte keine neuen politischen Änderungen an. Er konzentrierte sich vollständig darauf, die Fakten zur Struktur von Perpetual-Kontrakten und den jüngsten Genehmigungsentscheidungen der Kommission richtigzustellen.





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