XRP Ledger räumt auf: Das Software-Update, das das Netzwerk umgestaltet
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XRP Ledger räumt auf: Das Software-Update, das das Netzwerk umgestaltet

Von germanlbn
  • XRP Ledger Version 3.2.0 wurde am 15. Juni live geschaltet und benennt die Kernsoftware von rippled in xrpld um
  • Der neue Name xrpld spiegelt das breitere Ökosystem des Ledgers jenseits der Ripple-Assoziation besser wider
  • Alle Validatoren und Knotenbetreiber müssen ihre Infrastruktur vor der Mainnet-Migration aktualisieren

Das XRP Ledger hat offiziell seine wichtigste technische Änderung seit Jahren eingeführt. 

Dies ist ein umfassendes Upgrade der Software, das die Infrastrukturleistung verbessert und auch ein bedeutendes Rebranding für die globale Blockchain mit sich bringt.

Priorität des Upgrades

Die Version priorisiert Stabilität und Sicherheit über neue Funktionen, abgesehen vom Redesign. 

Der fixCleanup3_2_0-Amendment, der eine Reihe autorisierter sicherheitsbezogener Verbesserungen kombiniert, wird in dieser Ausgabe eingeführt. 

Durch diese Bereinigung werden mehr als 30 frühere Amendments zurückgezogen, wodurch die Protokollschulden, die sich über Jahre des Netzwerkausbaus angesammelt haben, gesenkt werden.

Potenzielle Sicherheitsverletzungsrisiken werden durch den fixCleanup3_2_0-Amendment angegangen, und die Effizienz wird durch neue Invariantenprüfungen und anpassbare nuDB-Blockgrößen verbessert.

Die Sicherheit wird weiter durch optionale TLS-Fähigkeiten der gRPC-Server verbessert. 

Darüber hinaus gibt es Werkzeuge für Entwickler und Infrastrukturanbieter, darunter eine Funktion, die es Apps ermöglicht, einfach auf Serverdefinitionen und XRP Ledger-Protokolldetails zuzugreifen, ohne dass ein Live-Server laufen muss.

Insgesamt hält diese Verschiebung die Skalierungsautobahn des XRP-Netzwerks auf einem Hochgeschwindigkeitsvorteil gegenüber anderen Layer-1-Netzwerken.

Allerdings müssen Knotenbetreiber schnell handeln, um während dieses Übergangs den Netzwerkkonsens aufrechtzuerhalten. 

Alle Netzwerkvalidatoren müssen ihre Infrastruktur vor der endgültigen Mainnet-Migrationsfrist aktualisieren.

Warum die Kern-XRP-Software in xrpld umbenannt wurde

Das Software-Update wird voraussichtlich nicht nur einen neuen Leistungsschub bringen, sondern auch einen historischen Nomenklaturwechsel in der Blockchain. 

Die Kernserversoftware lässt offiziell ihren alten Namen fallen und entfernt sich vom traditionellen Titel „rippled“. 

Stattdessen übernimmt das Netzwerk den Namen „xrpld“, der für den offiziellen XRPL-Daemon steht.

Diese „Neuerfundene“ Umbenennung ist eine Kalkulation und besser auf das wachsende Ökosystem und seine Abkehr von Ripple Labs abgestimmt. 

Darüber hinaus forderte die Community besser abgegrenzte Grenzen, um eine echte dezentrale Governance hervorzuheben. 

Der brandneue Titel bringt den primären Softwareclient in die heutigen Open-Source-Entwicklungsstandards.

Das Rebranding ist daher eine klare Fokussierung auf absolut gemeinschaftsgetriebene Entwicklung. 

Die Entwickler glauben, dass diese neue Marke mehr unabhängige Entwickler zum Ledger anziehen wird.

Folglich wird das Ökosystem an die Schwelle einer neuen Ära neutraler und dezentraler Innovation gestellt.

Technische Meilensteine für das XRP Ledger

Um eine Enterprise-Grade-Blockchain zu migrieren, ist die Zusammenarbeit über das globale Netzwerk von Teilnehmern unerlässlich. 

Glücklicherweise deutet die hohe Akzeptanzrate der vorherigen Version auf minimale Reibungsverluste während dieser Bereitstellungsphase hin. 

Die restlichen Knoten sollten innerhalb weniger Tage fertig sein, sagt das Entwicklungsteam.

Inzwischen testen Ingenieure weiterhin weitere Durchsatzverbesserungen auf Basis dieser neuen Codebasis. 

Die xrpld-Architektur bietet eine klarere Struktur zur Umsetzung zukünftiger Abstimmungen über Amendments. 

Das bedeutet, dass das Netzwerk wichtige Sicherheitsupdates viel schneller als zuvor bereitstellen kann.

Insgesamt bringt Version 3.2.0 zahlreiche Leistungsverbesserungen und symbolische Änderungen. 

Das Netzwerk ist in der Lage, veraltete Einschränkungen zu überwinden und bereit, sich in Richtung institutioneller Tokenisierung in großem Maßstab zu bewegen. 

Globale Betreiber haben nun die Werkzeuge, um die nächste Generation dezentraler Finanzen zu ermöglichen.

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