Base startet Beryl-Upgrade im Testnetz, führt B20-Tokens, schnellere Abhebungen und verbesserte Skalierbarkeit ein – Mainnet-Rollout bis 25. Juni.
Base, das von Coinbase unterstützte Ethereum-Layer-2-Netzwerk, hat sein Beryl-Upgrade auf dem Sepolia-Testnetz gestartet. Gleichzeitig erfolgt die Aktivierung im Mainnet am 25. Juni. Dieses Upgrade bringt wesentliche Verbesserungen bei der Token-Erstellung, Abhebungen und Skalierbarkeit.
Darüber hinaus gibt Base an, dass Beryl auf dem vorherigen Azul-Upgrade basiert. Ähnlich stärkt es das Fundament des Base-Stacks. Das Netzwerk möchte daher die Leistung und Effizienz von Nutzern und Entwicklern verbessern.
Was ist der B20-Token-Standard auf Base?
Erstens führt Beryl ein neues Token-System ein: B20. Dieses System ermöglicht Entwicklern, eigene Tokens auf Base zu prägen. Diese Tokens können Stablecoins, reale Vermögenswerte und andere digitale Instrumente umfassen.
Base’s Beryl upgrade is live on Base Sepolia.
Beryl brings three changes:
→ The B20 token standard
→ Reduced withdrawal delays
→ Reth V2Here’s what each means for Base 🧵 pic.twitter.com/UH07zlrQ4j
— Base Build (@buildonbase) June 18, 2026
Im Gegensatz zu traditionellen Smart Contracts wird B20 innerhalb des Netzwerks ausgeführt. Dadurch werden Token-Operationen beschleunigt und effizienter. Gleichzeitig vereinfacht es die Bereitstellung von Tokens.
Außerdem ist B20 mit dem ERC-20-Standard kompatibel. Das bedeutet, dass Wallets, Börsen und Apps es ohne größere Änderungen weiterhin nutzen können. Dies ermöglicht eine nahtlose Integration in bestehende Systeme.
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Darüber hinaus bietet Base ein Issuer-Toolkit für B20. Dieses Toolkit dient der Steuerung von Prägung, Verbrennung und Transfers. Außerdem erleichtert es Unternehmen die Einhaltung von Compliance- und Asset-Regeln.
Zudem gibt es Variationen von B20. Eine Variante bietet allgemeine Vermögenswerte und flexible Funktionen. Eine andere Variante basiert auf Stablecoins mit festen Präzisionsregeln.
In Zukunft wird Base weitere B20-Funktionen hinzufügen. So können beispielsweise Gasgebühren zukünftig mit benutzerdefinierten Tokens bezahlt werden. Auch virtuelle Adressen und On-Chain-Datenzugriff könnten die Benutzerfreundlichkeit weiter erhöhen.
Wie verbessert Beryl Abhebungen und Kapitaleffizienz?
Darüber hinaus verbessert Beryl die Abhebungen von Base zu Ethereum. Bisher mussten Nutzer 7 Tage warten, um ihr Geld abzuheben. Jetzt wird diese Zeit auf 5 Tage reduziert.
Das bedeutet, dass Nutzer schneller auf ihr Geld zugreifen können. Gleichzeitig können Brückenanbieter Kapital effizienter nutzen. Dies erleichtert den Transfer von Vermögenswerten zwischen Netzwerken.
Trotzdem betont Base, dass die Sicherheit weiterhin Priorität hat. Die kürzere Verzögerung beeinträchtigt den Schutz also nicht. Vielmehr schafft sie eine Balance zwischen Geschwindigkeit und Sicherheit.
In der Vergangenheit wurden Abhebungen aufgrund älterer Fehlerbeweissysteme verzögert. Neuere Multibeweissysteme haben jedoch die Genauigkeit der Überprüfung verbessert. Daher kann Base die Wartezeiten zuversichtlich reduzieren.
Interessanterweise erfolgt die Mehrheit der Abhebungen weiterhin über den traditionellen Ein-Beweis-Weg. Daher gilt die 5-tägige Verzögerung für die häufigsten Fälle. Fortschrittlichere Beweispfade könnten jedoch noch schnellere Abwicklungen ermöglichen.
Wie stärkt Beryl die Leistung des Base-Netzwerks?
Zusätzlich veröffentlicht Beryl Reth V2, ein bedeutendes Update des Base-Ausführungsclients. Dieses Update verringert den Speicherbedarf für Knoten. Dadurch wird das Netzwerk leichter und einfacher zu betreiben.
Gleichzeitig verbessert Reth V2 die Verarbeitungsgeschwindigkeit. Das bedeutet, dass Transaktionen an den Knoten effizienter verarbeitet werden. Dies hilft, die erhöhte Nachfrage nach dem Netzwerk ohne Überlastung zu bewältigen.
Darüber hinaus verbessert das Upgrade die Leistung der Zustandsberechnung. Das bedeutet, dass Base seine Blockspace-Kapazität im Laufe der Zeit erweitern kann. Dies ermöglicht es zusätzlichen Anwendungen und Nutzern, effektiv zu arbeiten.
Allerdings haben Knotenbetreiber einen geringeren Ressourcenverbrauch. Infolgedessen könnten die Infrastrukturkosten im gesamten Ökosystem sinken. Gleichzeitig wird die Zuverlässigkeit durch optimierte Leistung erhöht.
Darüber hinaus sind die Anwendungen für Entwickler skalierbarer. Somit wird Base für neue Projekte attraktiver. Dies wird die langfristige Ökosystementwicklung fördern.
Nicht zuletzt müssen Nutzer nichts unternehmen. Knotenbetreiber müssen jedoch die Software vor der Aktivierung aktualisieren. Zusammenfassend bringt Beryl Base vor dem Mainnet-Start am 25. Juni auf eine bessere Bahn für Skalierbarkeit, Leistung und breitere Akzeptanz.




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