Diese STRC-Depeg könnte genau das sein, was passieren sollte.
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Diese STRC-Depeg könnte genau das sein, was passieren sollte.

Von germanlbn

STRC fällt auf 85,32 $, während Händler ihre 11,5% Dividende mit SATA’s 13,9% Rendite und Strategy’s Bitcoin-Reserve vergleichen.

Strategy STRC Vorzugsaktie fiel auf 85,32 $ und markiert damit ihr niedrigstes gemeldetes Niveau seit der Einführung. Der Rückgang brachte das Wertpapier deutlich unter seinen Nennwert von 100 $.

Der Schritt hat Fragen aufgeworfen, ob der Markt die STRC einfach für die Rendite neu bewertet. STRC zahlt eine jährliche Dividende von 11,5%, basierend auf ihrem Nennwert.

Allerdings wird SATA mit einer höheren Rendite von etwa 13,9% diskutiert. Daher sehen einige Händler den Rückgang der STRC als Teil einer normalen Marktanpassung.

Die Debatte hat sich auch in den sozialen Medien zu Kryptowährungen verbreitet, wo einige Nutzer sie mit dem Verkaufsrisiko von Bitcoin in Verbindung brachten. Dennoch kann die Preisbewegung auch durch die Mechanik von Vorzugsaktien betrachtet werden.

STRC-Kursrückgang deutet auf Renditeanpassung hin

Wenn eine Vorzugsaktie unter ihrem Nennwert gehandelt wird, steigt ihre effektive Rendite für neue Käufer. Dadurch wird STRC wettbewerbsfähiger, ohne dass sich die Dividende sofort ändert.

Bei 85,32 $ bietet STRC eine höhere Marktrendite als ihr angegebener Dividendensatz von 11,5%. Dies hilft zu erklären, warum einige Händler erwarten, dass sich der Kurs auf einem niedrigeren Niveau einpendelt.

Im Vergleich dazu ist SATA’s gemeldete Rendite von 13,9% zu einem wichtigen Referenzpunkt geworden. Daher könnte STRC weitere Kursschwäche benötigen, um diese Rendite zu erreichen.

Einige Marktanalysten deuten an, dass ein weiterer Rückgang von 5% bis 8% die STRC näher an die SATA bringen könnte. Diese Sichtweise behandelt die Anleihe als einen Preisbildungsprozess, nicht als einen Zusammenbruch.

Diese Lesart beseitigt nicht die Bedenken der Anleger, aber sie ändert die Hauptfrage. Anstatt zu fragen, warum die STRC den Nennwert unterschritten hat, fragen Händler, wo die faire Rendite liegt.

Strategiefinanzierung bleibt unter Beobachtung

Der Abschlag der STRC hat auch die Aufmerksamkeit auf den zukünftigen Cash-Bedarf von Strategy gelenkt. Das Unternehmen muss Dividenden- und Zinskosten decken, die an seine Kapitalstruktur gebunden sind.

Wenn Anleger einen höheren Dividendensatz fordern, würde die jährliche Cash-Belastung von Strategy steigen. Das würde den Druck auf seine Finanzierungsmethoden in schwächeren Marktphasen erhöhen.

Strategy hat Barmittel teilweise durch den Verkauf von MSTR-Aktien aufgebracht. Allerdings hat sich der Aufschlag auf den Nettoinventarwert von MSTR Berichten zufolge auf nahezu das 1-fache verringert.

Dieser niedrigere Aufschlag gibt dem Unternehmen weniger Spielraum, um Aktien zu günstigen Konditionen auszugeben. Infolgedessen haben Händler diskutiert, ob Bitcoin-Verkäufe eine Option werden könnten.

Strategy hat Bitcoin-Verkäufe nicht als Hauptantwort auf den STRC-Druck dargestellt. Dennoch bleibt seine große Bitcoin-Position zentral für die Analyse der Anleger.

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Bitcoin-Reserve prägt die Marktdebatte

Strategy hat reagiert, indem es auf die Größe seiner Bitcoin-Reserve verwies. Laut dem zitierten 8-K vom 15. Juni wurde diese Reserve auf nahezu 55 Milliarden Dollar geschätzt.

Das Unternehmen gab an, dass die Reserve jährliche Verpflichtungen in Höhe von 1,7 Milliarden Dollar für 32 Jahre decken könnte. Es erklärte außerdem, dass Bitcoin ein jährliches Wachstum von 3,1% benötigt, um die Gewinnschwelle zu erreichen.

Diese Zahlen zeigen, warum Strategy argumentiert, dass es eine lange Finanzierungslaufzeit hat. Gleichzeitig zeigt der Abschlag der STRC, dass Anleger weiterhin einen stärkeren Renditeschutz wünschen.

Bitcoin-Händler beobachten dies, da Strategy ein bedeutender institutioneller Käufer war. Jeder Schritt hin zu stetigen Verkäufen würde die Aufmerksamkeit des Marktes auf sich ziehen.

Vorerst spiegelt die STRC-Entkopplung möglicherweise eher den Renditewettbewerb als eine Notlage wider. Der Markt testet, wo die STRC im Vergleich zu renditestärkeren Alternativen gehandelt werden sollte.

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