- Adam Back sagt, der Bitcoin-Verkauf von Strategy sei kein Zeichen für eine Abkehr von BTC.
- Das Unternehmen verwendete 32 BTC zur Finanzierung von Dividenden, während es seine Strategie beibehielt.
- Strategy kaufte später 1.550 BTC und bekräftigte damit seinen langfristigen Akkumulationsplan.
Der Bitcoin-Entwickler und Blockstream-CEO Adam Back hat sich gegen Kritik an Strategies jüngstem Bitcoin-Verkauf gewehrt und argumentiert, dass Bedenken hinsichtlich des Finanzmodells des Unternehmens übertrieben seien.
Back erklärte, dass die Entscheidung von Strategy, eine kleine Menge Bitcoin zu verkaufen, um Verpflichtungen aus Vorzugsaktien zu erfüllen, keine Schwäche signalisiere und die langfristige Verpflichtung zur Bitcoin-Akkumulation nicht ändere.
Adam Back verteidigt Strategies Bitcoin-Treasury-Ansatz
Back äußerte sich zu der wachsenden Kritik an Strategy und seinem Vorzugsaktienangebot STRC, nachdem das Unternehmen 32 Bitcoin verkauft hatte. Die Transaktion erregte Aufmerksamkeit, da Executive Chairman Michael Saylor seit langem mit einer klaren „Nie Bitcoin verkaufen“-Botschaft assoziiert wird.
Laut Back sollte der Verkauf als praktische Treasury-Management-Entscheidung und nicht als Wandel der Unternehmensstrategie betrachtet werden. Er argumentierte, dass Strategy weiterhin bestrebt sei, Bitcoin als primäres Reservevermögen zu halten, während ein kleiner Teil der Bestände zur Erfüllung finanzieller Verpflichtungen genutzt werde.
CYPHERPUNK LEGEND ADAM BACK ABSOLUTELY ENDS THE ARGUMENT AGAINST MICHAEL SAYLOR LIVE ON BLOOMBERG $MSTR AND $STRC FUD IS BASELESS. THEY ARE SIMPLY "SELLING #BITCOIN TO PAY DIVIDENDS"
"THEY ARE PROVING THEY CAN PAY INVESTORS WITH BTC AND REDUCE THEIR DEBT RATIO"
"THEY ARE… pic.twitter.com/UMpSnNhODG
— The Bitcoin Historian (@pete_rizzo_) June 21, 2026
Back sagte, das Unternehmen zeige, dass Bitcoin zur Unterstützung von Anlegerrenditen eingesetzt werden könne und gleichzeitig zur Reduzierung von Leverage beitrage. Er stellte fest, dass der Verkauf die breitere Bitcoin-Reservestrategie von Strategy nicht verändert habe und nur einen winzigen Bruchteil seiner Gesamtbestände ausmache.
Die Kommentare kamen, als einige Marktteilnehmer fragten, ob Zahlungen von Vorzugsdividenden langfristig Druck auf das Unternehmen ausüben könnten. Back wies diese Bedenken zurück und erklärte, es gebe keine vernünftige Grundlage für Behauptungen, dass Strategy einer existenziellen Bedrohung gegenüberstehe.
Er betonte zudem, dass Bitcoin letztlich als Alternative zu Bargeld für Unternehmens-Treasury-Operationen dienen könnte, sodass Unternehmen Kapital verwalten und gleichzeitig das Engagement in dem digitalen Vermögenswert aufrechterhalten können.
Bitcoin-Bestände wachsen weiter
Trotz des Verkaufs bleibt Strategy einer der größten Unternehmenshalter von Bitcoin. Das Unternehmen gab bekannt, dass der Verkauf von 32 BTC rund 2,5 Millionen US-Dollar einbrachte und zur Finanzierung von Ausschüttungen an Vorzugsaktionäre diente.
Der Schritt stoppte die weitere Akkumulation nicht. Kurz nach Bekanntgabe des Verkaufs erwarb Strategy 1.550 Bitcoin im Wert von über 100 Millionen US-Dollar und erhöhte damit seine Gesamtbestände auf 845.256 $BTC erheblich.
Befürworter argumentieren, dass der Kauf das langfristige Vertrauen des Unternehmens in Bitcoin bekräftige. Die Akquisition war wesentlich größer als die verkaufte Menge, was darauf hindeutet, dass Strategy weiterhin darauf fokussiert ist, seine Position auszubauen, anstatt das Engagement zu reduzieren.
Die Debatte darüber, wie das Unternehmen Dividendenzahlungen mit seiner Bitcoin-fokussierten Strategie in Einklang bringen wird, hält an.
Back bleibt jedoch dabei, dass der jüngste Verkauf eher Flexibilität als Schwäche demonstriere. Er ist der Meinung, dass Strategy dabei helfe, ein neues Modell für Unternehmensfinanzen zu etablieren – eines, das Bitcoin in das Treasury-Management integriert, während gleichzeitig langfristige Wertschöpfung für Aktionäre erhalten bleibe.





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