Ethereum erhält institutionellen Aufschwung, da UBS und Nethermind Compliance-PoCs abschließen
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Ethereum erhält institutionellen Aufschwung, da UBS und Nethermind Compliance-PoCs abschließen

Von germanlbn

UBS und Nethermind schließen Ethereum-Compliance-PoCs auf Sepolia ab und testen bankentaugliche Kontrollen ohne Protokolländerungen.

UBS und Nethermind haben zwei Proofs of Concept für Ethereum-Compliance-Tools abgeschlossen. Die Arbeit testete, wie regulierte Unternehmen die öffentliche Blockchain-Infrastruktur nutzen könnten.

Die Unternehmen erklärten, dass die Tests gezeigt hätten, dass Ethereum bankentaugliche Compliance-Anforderungen unterstützen kann. Sie betonten zudem, dass das Protokoll selbst nicht geändert werden müsse.

Beide Tests wurden auf Sepolia, dem öffentlichen Testnetz von Ethereum, durchgeführt. Die Unternehmen bestätigten, dass keine Live-Transaktionen verwendet wurden.

Das Projekt kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Banken und Vermögensverwalter weiterhin öffentliche Blockchain-Netzwerke testen. Viele Unternehmen benötigen noch stärkere Kontrollen, bevor sie offene Netzwerke in großem Maßstab nutzen können.

UBS und Nethermind testen Ethereum-Kontrollen

UBS und Nethermind testeten Tools, die es Unternehmen ermöglichen, Regeln vor dem Senden von Transaktionen anzuwenden. Dies gibt Institutionen mehr Kontrolle über Aktivitäten, die mit ihren eigenen Systemen verbunden sind.

Der erste Proof of Concept verwendete einen maßgeschneiderten Ethereum-Knoten. Der Knoten wandte Compliance- und Risikoregeln auf ausgehende Transaktionen an, bevor sie das Netzwerk erreichten.

Diese Regeln könnten Transaktionen auf genehmigte Wallet-Adressen beschränken. Sie könnten auch bestimmte Smart-Contract-Aktivitäten basierend auf internen Richtlinienanforderungen blockieren.

Dadurch könnten Banken Kontrollen über ihre eigene Infrastruktur hinzufügen. Die Basisschicht von Ethereum würde offen, öffentlich und unverändert bleiben.

Genehmigte Transaktionen an Builder weitergeleitet

Der zweite Proof of Concept konzentrierte sich darauf, wie genehmigte Transaktionen zur Blockproduktion gelangen. UBS und Nethermind entwickelten ein Routing-Tool für genehmigte Transaktionsbündel.

Das Tool sendete genehmigte Bündel über Relay-Dienste an ausgewählte Block-Builder. Dies gab den Unternehmen eine weitere Möglichkeit, zu steuern, wie Transaktionen Ethereum erreichen.

Die Unternehmen erklärten, dass der Prozess Ende-zu-Ende auf Sepolia getestet wurde. Genehmigte Transaktionen wurden während des Tests verarbeitet und aufgezeichnet.

Der Test umfasste jedoch keine Live-Gelder oder Mainnet-Aktivitäten. Er war darauf ausgelegt, den Prozess in einer sicheren Umgebung zu testen.

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Ethereum bleibt offen, während es Compliance hinzufügt

Andreas Kubli, UBS Group Head of Digital Assets, sagte, dass der Zugang zu öffentlichen Netzwerken mit institutionellen Kontrollen funktionieren könne. Dies könne geschehen, ohne die Offenheit oder Neutralität von Ethereum zu beeinträchtigen.

Die Tests sind relevant für Banken, die Tokenisierung, Abwicklung und digitale Asset-Dienste erkunden. Diese Unternehmen benötigen oft Regeln für Zugriff, Screening und Transaktionskontrolle.

Die Arbeit zeigt, dass Compliance-Tools oberhalb von Ethereum angesiedelt werden können. Daher benötigen regulierte Unternehmen möglicherweise nicht für jeden Blockchain-Anwendungsfall private Netzwerke.

Für Ethereum stellen die Tests ein weiteres Beispiel für institutionelles Interesse an öffentlichen Netzwerken dar. Sie zeigen auch, wie Banken den Blockchain-Zugang testen können, ohne das Kernprotokoll zu ändern.

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