Binance erklärt, dass es in Europa bleibt, nachdem sein griechischer MiCA-Lizenzantrag gescheitert ist. Die EU-Genehmigung läuft Ende Juni aus.
Binance steht in Europa unter neuem Druck, nachdem sein griechischer MiCA-Lizenzantrag vor einer wichtigen Frist gescheitert ist.
Reuters berichtete am 24. Juni, dass die Börse weiterhin in der Europäischen Union bleiben will.
Die derzeitige Genehmigung des Unternehmens, EU-Kunden zu bedienen, läuft um Ende Juni aus. Dieser Zeitplan macht die Suche nach einem anderen regulatorischen Weg dringlicher.
Binance hatte in Griechenland im Rahmen des EU-Regelwerks für Märkte für Kryptowerte (MiCA) eine Zulassung beantragt.
Die Lizenz hätte es der Börse ermöglicht, Nutzer im gesamten 27-Länder-Block zu bedienen.
Die Börse erklärte nun, dass sie andere Optionen prüft, nachdem der griechische Prozess gescheitert ist. Der Fall rückt Binance, die MiCA-Regeln und die EU-Kryptoaufsicht erneut in den Fokus.
Binance erklärt, dass es in Europa bleibt
Gillian Lynch, Leiterin von Binance für Europa und das Vereinigte Königreich, sprach mit Reuters über den Rückschlag.
Sie sagte, dass Binance Europa nach dem Scheitern des griechischen Lizenzverfahrens nicht verlässt. Sie sagte auch, dass das Unternehmen möglicherweise einen anderen Weg zur Autorisierung einschlagen wird.
Reuters: Binance says it will not leave Europe after Greek license setback
According to Reuters, Binance’s Head of Europe and the UK, Gillian Lynch, said Binance “is not leaving Europe” after its bid to secure a Greek license to operate in the EU unraveled. She said Binance may… pic.twitter.com/DuRQJAyBR5
— Wu Blockchain (@WuBlockchain) June 24, 2026
Binance hatte laut Reuters-Bericht eine Lizenz in Griechenland beantragt. Lynch sagte, die Börse habe erwartet, dass die griechische Regulierungsbehörde den Antrag genehmigt.
Der Prozess führte jedoch nicht vor Ablauf der Frist zu einer Autorisierung.
Das Unternehmen gab an, während der Suche nach einem Zugang zum EU-Markt mehrere Regulierungsbehörden kontaktiert zu haben.
Binance erklärte, dass es nur einen formellen Antrag gestellt habe, der in Griechenland eingereicht wurde. Ein Unternehmenssprecher sagte, dass man seit mehreren Jahren nicht mehr mit der irischen Zentralbank in Kontakt stehe.
MiCA-Frist erhöht den Druck auf die Börse
MiCA legt einheitliche Krypto-Regeln für Unternehmen fest, die in der Europäischen Union tätig sind.
Im Rahmen dieses Regelwerks benötigen Firmen die Genehmigung eines Mitgliedstaats. Diese Genehmigung kann dann Dienstleistungen im gesamten Block unterstützen.
Binance hat nun nur noch begrenzte Zeit, bevor seine derzeitige EU-Genehmigung ausläuft. Reuters berichtete, dass die Frist um Ende Juni herum fällt.
Ohne Autorisierung müsste die Börse möglicherweise ihre EU-Aktivitäten einstellen.
Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hat nicht lizenzierte Kryptounternehmen gewarnt, schnell zu handeln.
Sie erklärte, dass Firmen ohne Genehmigung Maßnahmen ergreifen sollten, um ihre EU-Operationen geordnet einzustellen. Diese Leitlinie erhöht den Druck auf Unternehmen, die noch eine Zulassung nach MiCA anstreben.
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Regulierungsbehörden sollen Compliance-Fragen aufgeworfen haben
Zwei mit dem Prozess vertraute Personen teilten Reuters mit, dass Binance Gespräche in Irland, Lettland und Griechenland geführt habe.
Sie sagten, die Börse sei in allen drei Ländern auf Widerstand von Regulierungsbehörden gestoßen. Die Behörden lehnten entweder eine Stellungnahme ab oder reagierten nicht.
Laut Reuters prüften Beamte während des Verfahrens die früheren Geldwäsche-Strafen von Binance.
Sie untersuchten auch seine globale Struktur und interne Risikokultur. Binance erklärte, in Compliance und interne Kontrollen investiert zu haben.
Lynch sagte, Binance beschäftige weltweit etwa 1.500 Compliance-Mitarbeiter. Sie sagte auch, es gebe keine offenen Fragen im Zusammenhang mit seinem Antrag.
Das Unternehmen lehnte es ab, mitzuteilen, wie viele seiner 300 Millionen globalen Nutzer in der EU sind.





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