Die Senatsdemokraten fordern Anhörungen zu einem gemeldeten Krypto-Deal im Wert von 500 Millionen Dollar aus den VAE mit der mit Trump verbundenen Firma World Liberty Financial.
Eine Gruppe von Senatsdemokraten hat sofortige Anhörungen zu einer gemeldeten Investition in Höhe von 500 Millionen Dollar gefordert, die mit dem Krypto-Geschäft der Trump-Familie verbunden ist. Die Abgeordneten riefen die republikanischen Senatoren auf, der Möglichkeit nachzugehen, dass der Deal „den Entscheidungsprozess der US-Regierung“ bezüglich der VAE beeinflusst habe. Sie verlangten zudem eine eidesstattliche Aussage von Vertretern der Trump-Regierung über die Transaktion und etwaige politische Änderungen.
Demokraten drängen auf sofortige Anhörungen
Die Forderung erfolgte in einem Brief, der am Dienstag von mehreren hochrangigen demokratischen Senatoren verschickt wurde. Senatorin Elizabeth Warren, Senator Richard Blumenthal, Senator Gary Peters, Senator Dick Durbin und Senator Ron Wyden gehörten zu der Gruppe. Sie baten die republikanischen Ausschussvorsitzenden, die gemeldete Transaktion so schnell wie möglich zu prüfen.
Senate Democrats are calling for hearings over a secret $500 million investment into the Trump family’s crypto venture from a group led by an Emirati royal. https://t.co/KPPRLBJ8Us
— The Wall Street Journal (@WSJ) June 23, 2026
Die Abgeordneten erklären, dass mit Abu Dhabi verbundene Investoren heimlich einen Anteil von 49 % an World Liberty Financial erworben hätten. Die Vereinbarung wurde Berichten zufolge vier Tage vor der Amtseinführung von Donald Trump im Januar 2025 getroffen. Das Krypto-Unternehmen wurde auf etwa 500 Millionen Dollar geschätzt.
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Darüber hinaus berichteten die Senatoren, dass etwa 218 Millionen Dollar der Vorauszahlung für Unternehmen verwendet wurden, die mit der Trump-Familie und dem Nahost-Gesandten Steve Witkoff verbunden sind. Andere Berichte deuteten darauf hin, dass etwa 187 Millionen Dollar an mit Trump verbundene Unternehmen gingen.
Die Investition soll über ein Investmentvehikel namens Aryam Investment 1 getätigt worden sein, das seinen Sitz in Abu Dhabi hat. Auch Scheich Tahnoon bin Zayed Al Nahyan, ein Mitglied der herrschenden Familie der VAE und nationaler Sicherheitsberater, soll an dem Deal beteiligt gewesen sein.
Die Demokraten stellten ernste Fragen zu der Transaktion. Die Abgeordneten bezeichneten den Deal jedoch als ungewöhnlich. Darüber hinaus sagten sie, dass ein Investor mit Verbindungen zu einer ausländischen Regierung einen großen Anteil an einem Unternehmen übernommen habe, das mit einem designierten US-Präsidenten verbunden ist.
Abgeordnete verweisen auf Bedenken der nationalen Sicherheit
Die Senatoren verwiesen auch auf eine Reihe von politischen Entscheidungen, die nach der gemeldeten Investition getroffen wurden. Sie stellten fest, dass die Trump-Regierung innerhalb von Monaten nach dem Deal Waffenverkäufe im Wert von 1,4 Milliarden Dollar an die VAE genehmigt habe.
Darüber hinaus habe die Regierung Berichten zufolge den Verkauf von 35.000 fortschrittlichen KI-Chips an das in den VAE ansässige Unternehmen G42 genehmigt. Die Genehmigung sei trotz früherer Bedenken bezüglich des Exports fortschrittlicher Technologie in das Land erfolgt, so die Abgeordneten.
Die Senatoren hoben zudem Maßnahmen im Bereich der Kryptowährungsregulierung hervor. Die Regierung habe Berichten zufolge das National Cryptocurrency Enforcement Team des Justizministeriums aufgelöst. Die Abgeordneten erklärten, dies habe die Bedenken hinsichtlich politischer Entscheidungen und der Investition verstärkt.
Der Brief erwähnte auch das von den VAE unterstützte Investmentunternehmen MGX und dessen angebliche Investition in TikTok. Die Demokraten wiesen darauf hin, dass Trump gesagt habe, dass amerikanische Investoren und Unternehmen die Plattform besitzen sollten.
Infolgedessen verlangen die Abgeordneten, dass Regierungsvertreter erklären, was sie über die Zahlungen wussten und wann sie davon erfuhren. Die Beamten sollten diese Fragen unter Eid in öffentlichen Anhörungen beantworten, erklärten sie.
Die Senatoren kamen zu dem Schluss, dass der Kongress untersuchen müsse, ob die gemeldete Investition staatliche Maßnahmen beeinflusst habe. Es solle mehr Transparenz geben, um das öffentliche Vertrauen zu bewahren, und nationale Interessen sollten an erster Stelle stehen.





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