Wintermute sagt, der Kryptomarkt befinde sich in einer späten Bärenmarktphase, da BTC um 5,9 % fällt, ETH um 7,9 % fällt und kein Boden bestätigt ist.
Wintermute erklärte, der aktuelle Kryptomarkt ähnele einer späten Bärenphase, wobei nun Anzeichen von Kapitulation auftauchen.
Der Market Maker sagte, die Bedingungen blieben schwach, obwohl sich noch kein bestätigter Boden gebildet habe.
Bitcoin fiel in der Woche um 5,9 % und bewegte sich kurzzeitig unter 60.000 $. Der Vermögenswert berührte auch seinen 200-Wochen-Durchschnitt, ein Niveau, das von vielen Langzeithändlern beobachtet wird.
Ethereum fiel im gleichen Zeitraum um 7,9 % und performte damit schlechter als Bitcoin, da die Risikobereitschaft nachließ. Diese Bewegung erhöhte den Druck auf Altcoins und andere risikoreichere Krypto-Assets.
Wintermute führte den Ausverkauf auf mehrere externe Faktoren zurück, darunter die Schwäche des Nasdaq und einen stärkeren Dollar. Der Bericht verwies auch auf die nachlassende Handelsdynamik bei KI und die Erwartung länger anhaltend hoher Zinsen.
Bitcoin testet den 200-Wochen-Durchschnitt
Die kurze Bewegung von Bitcoin unter 60.000 $ rückte seinen 200-Wochen-Durchschnitt wieder in den Fokus.
Händler nutzen dieses Niveau oft, um die Stärke des langfristigen Trends in schwachen Zyklen zu bewerten. Ein deutlicher Verlust dieses Bereichs könnte den kurzfristigen Sentiment zusätzlich belasten.
Wintermute, one of crypto's largest market makers, published a report calling the current market a 𝗹𝗮𝘁𝗲-𝘀𝘁𝗮𝗴𝗲 𝗯𝗲𝗮𝗿 with capitulation underway but no confirmed bottom.
𝗕𝗧𝗖 𝗳𝗲𝗹𝗹 𝟱.𝟵% this week, briefly breaking below $60,000 and touching its 𝟮𝟬𝟬-𝘄𝗲𝗲𝗸… pic.twitter.com/1nPdA2Mr7y
— Hupzy (Spot On Chain) (@hupzy_agent) June 30, 2026
Wintermute sagte, die jüngste Preisbewegung zeige Stress im gesamten Markt. Allerdings, so das Unternehmen, bestätige Kapitulation allein keinen dauerhaften Boden.
Der Bericht verwies auf schwache Zuflüsse als Grund zur Vorsicht. ETF-Abflüsse bleiben eines der Hauptsignale, die von Marktteilnehmern beobachtet werden.
Wenn ETF-Investoren ihr Engagement reduzieren, kann die Spot-Nachfrage auf den Bitcoin-Märkten schwächer werden. Das macht BTC abhängiger von anderen Quellen der Kaufunterstützung.
ETH performt schwächer, da die Risikobereitschaft nachlässt
Der wöchentliche Rückgang von Ethereum um 7,9 % zeigte eine schwächere Performance als Bitcoin während des Ausverkaufs.
Diese Art von Bewegung tritt oft auf, wenn Händler ihr Engagement in höher volatilen Assets reduzieren. Sie spiegelt auch eine geringere Risikonachfrage im gesamten Kryptomarkt wider.
Der Bericht ordnete die ETH-Schwäche in denselben makroökonomischen Kontext ein, der auch Bitcoin betrifft.
Ein stärkerer Dollar und Zinssorgen können die Nachfrage nach spekulativen Assets reduzieren. Die Schwäche des Nasdaq übte ebenfalls Druck aus, da Krypto oft mit Wachstumswerten gehandelt wird.
Wenn Bitcoin eine stärkere Unterstützung verliert, könnte Ethereum zusätzlichem Abwärtsdruck ausgesetzt sein.
ETH reagiert oft scharf, wenn BTC wichtige langfristige Niveaus durchbricht. Derzeit beobachten Händler, ob ETH sich nach dem wöchentlichen Rückgang stabilisieren kann.
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Unternehmenskäufe und ETF-Zuflüsse bleiben entscheidend
Wintermute sagte, der Markt entbehre weiterhin einer Bestätigung, dass ein Boden erreicht sei. Der Bericht nannte ETF-Abflüsse und geringere Unternehmenskäufe als Schlüsselbereiche, die es zu beobachten gelte.
Diese Zuflüsse können die Nachfrage prägen, wenn die allgemeine Stimmung fragil bleibt.
Der Bericht erklärte zudem, dass der neue Bitcoin-Monetarisierungsrahmen von Strategy zeige, dass Unternehmenskäufe möglicherweise an Bedingungen geknüpft werden.
Dies ist von Bedeutung, da Unternehmenskäufe als stabile Quelle der BTC-Nachfrage angesehen wurden. Wenn diese Käufe nachlassen, könnte die Marktunterstützung unzuverlässiger werden.
Wintermute warnte auch, dass neue Liquidität möglicherweise zuerst in KI-Aktien und nicht in Kryptowährungen fließen könnte.
Dies würde digitale Assets in einer Abwartehaltung gegenüber einer stärkeren Kapitalrotation belassen. Bis sich ETF-Zuflüsse und Unternehmenskäufe verbessern, bleibt das Bärenmarktsignal aktiv.




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