- Metaplanet hat 2.823 BTC hinzugefügt und seinen Unternehmens-Bitcoin-Bestand auf 43.000 BTC erhöht.
- Das Unternehmen investierte etwa 222 Millionen US-Dollar und verbesserte dabei seine durchschnittliche Bitcoin-Kostenbasis.
- Metaplanet strebt bis 2026 100.000 BTC an und expandiert in regulierte Finanzdienstleistungen.
Metaplanet hat seinen Bitcoin-Bestand um weitere 2.823 BTC erweitert und damit die Gesamtbestände auf 43.000 BTC erhöht. Der jüngste Kauf stärkt seine Position unter den größten Unternehmens-Bitcoin-Inhabern der Welt und treibt gleichzeitig seine langfristige Akkumulationsstrategie voran, trotz anhaltenden Drucks auf den Aktienkurs.
Metaplanet erweitert Bitcoin-Bestände auf 43.000 BTC
Das an der Tokioter Börse notierte Metaplanet hat gekauft weitere 2.823 Bitcoin, wodurch sich sein gesamter Unternehmensbestand auf 43.000 BTC erhöht. Das Unternehmen gab die Akquisition am 2. Juli bekannt, nachdem es sein Bitcoin-Akkumulationsprogramm für das zweite Quartal abgeschlossen hatte.
Der jüngste Kauf kostete etwa 35,89 Milliarden Yen, was rund 222 Millionen US-Dollar entspricht. Gleichzeitig zahlte das Unternehmen einen Durchschnittspreis von mehr als 12,7 Millionen Yen für jeden erworbenen Bitcoin.
Nach der Transaktion erhöhte Metaplanet seine Bestände von 40.177 BTC, die Ende März verzeichnet wurden. Dadurch stärkte das Unternehmen seine Position als einer der weltweit größten börsennotierten Unternehmens-Bitcoin-Inhaber.
Der Kauf senkte auch Metaplanets gesamte durchschnittliche Anschaffungskosten von 15,51 Millionen Yen auf etwa 15,3 Millionen Yen pro Bitcoin. Folglich verbesserte das Unternehmen seine durchschnittliche Kostenbasis trotz fortgesetzter Akkumulation.
メタプラネット、ビットコインをさらに 2,823 BTC追加取得、保有量は合計 43,000 BTCに pic.twitter.com/eqCWDPn8kn
— Metaplanet Inc. (@Metaplanet) July 2, 2026
Insgesamt hat Metaplanet rund 659 Milliarden Yen investiert, um seinen 43.000 BTC-Bestand zu erwerben. Das Unternehmen gab an, dass die Bitcoin-Einkommensgenerierungsaktivitäten im zweiten Quartal etwa 1,747 Milliarden Yen oder 10,95 Millionen US-Dollar einbrachten.
Nach Berücksichtigung dieser Einnahmen sanken die effektiven Anschaffungskosten auf etwa 34,14 Milliarden Yen. Daher fiel der bereinigte Kaufpreis auf fast 12,09 Millionen Yen pro Bitcoin.
Die jüngste Akquisition platziert Metaplanet auf Platz drei unter den globalen Unternehmens-Bitcoin-Inhabern. Derzeit halten nur Strategy und Twenty One Capital größere Unternehmens-Bitcoin-Bestände.
Langfristige Treasury-Ziele bleiben im Fokus
Trotz des jüngsten Kaufs muss Metaplanet noch erhebliche Schritte unternehmen, um seinen nächsten Meilenstein zu erreichen. Das Unternehmen strebt an, bis Ende 2026 100.000 BTC zu halten.
Dieses Ziel erfordert in den kommenden Monaten zusätzliche 57.000 BTC. Dennoch verfolgt das Management weiterhin eine aggressive Treasury-Strategie durch mehrere Kapitalallokationsinitiativen.
CEO Simon Gerovich beschrieb die Expansion des Unternehmens kürzlich als Teil von Project Nova. Die Initiative zielt darauf ab, durch Treasury-Wachstum und Finanzdienstleistungen ein Bitcoin-fokussiertes Finanzökosystem in ganz Japan aufzubauen.
Neben Bitcoin-Käufen plant Metaplanet, Siiibo Securities für etwa 13 Millionen US-Dollar zu erwerben. Nach Abschluss wird die Maklerfirma unter dem Namen Metaplanet Securities operieren.
Die Akquisition stellt den ersten größeren Unternehmenskauf außerhalb der direkten Bitcoin-Akkumulation dar. Dementsprechend beabsichtigt das Management, regulierte Finanzprodukte zu erweitern, die mit seinem wachsenden digitalen Vermögensbestand verbunden sind.
Dennoch stehen die Aktien von Metaplanet weiterhin unter Druck und sind seit Jahresbeginn um fast 49% gefallen. Investoren beobachten weiterhin die Bilanz des Unternehmens, die Kapitalstrategie und zukünftige Bitcoin-Käufe, während es sich seinen langfristigen Treasury-Zielen nähert.





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