- Brasilien verlangt von Kryptofirmen, ab Januar 2027 Kapitalreserven vorzuhalten.
- Neue Regeln bringen Krypto-Anbieter in Einklang mit den regulatorischen Standards von Wertpapiermaklern.
- Unternehmen aus Segment 5 verlieren die Berechtigung, Kryptodienste im Rahmen des neuen Rahmens anzubieten.
Brasilien stärkt die Aufsicht über seine Kryptowährungsbranche, indem es strengere Kapital- und Risikomanagementanforderungen für Anbieter virtueller Vermögenswerte einführt.
Das neue Rahmenwerk unterwirft Kryptofirmen ähnliche Regulierungsstandards wie Wertpapiermakler und spiegelt die umfassenderen Bemühungen des Landes wider, die Finanzstabilität zu verbessern und den Anlegerschutz zu stärken.
Brasilien richtet Kryptofirmen an traditionellen Finanzstandards aus
Laut einem lokalen MedienberichtBerichtDie brasilianische Zentralbank hat neue Aufsichtsregeln verabschiedet, nach denen Kryptowährungsunternehmen ab dem 1. Januar 2027 strengere finanzielle und betriebliche Standards einhalten müssen. Die Entscheidung markiert einen weiteren Schritt in den laufenden Bemühungen des Landes, einen umfassenden Regulierungsrahmen für digitale Vermögenswerte zu schaffen.
Nach den aktualisierten Regeln müssen Anbieter von Dienstleistungen für virtuelle Vermögenswerte Mindestkapitalreserven vorhalten, um potenzielle finanzielle Verluste in Zeiten der Marktinstabilität aufzufangen.
Darüber hinaus müssen Unternehmen formelle Risikomanagementsysteme implementieren und den Aufsichtsbehörden regelmäßig finanzielle und betriebliche Informationen offenlegen.
Die Zentralbank erklärte, dass die Maßnahmen darauf abzielen, das Finanzsystem zu stärken und gleichzeitig die Risiken für Kunden und den breiteren Markt zu verringern. Beamte sind der Ansicht, dass ähnliche Finanzaktivitäten unabhängig von der zugrunde liegenden Technologie gleichwertigen Regulierungsstandards folgen sollten.
Krypto-Börsen, Depotbanken und Transferdienstleister fallen nun unter die institutionelle Klassifizierung vom Typ 3. Folglich unterliegen sie den Aufsichtsanforderungen, die bereits für Wertpapiermakler, Vertriebshändler und Devisenmaklerfirmen gelten.
BRASILIEN | Die Zentralbank beendet die strengeren Kapitalvorschriften für Kryptofirmen und zwingt sie zur gleichen strengen Aufsicht wie Wertpapier- und Devisenmakler.
(Prüfung)
— Latinometrie (@LatamData)2. Juli 2026
Die Regulierungsbehörde hat diesen Ansatz gewählt, anstatt einen separaten Aufsichtsrahmen ausschließlich für Kryptowährungsunternehmen zu schaffen. Infolgedessen werden Kryptofirmen etablierte Kapitaladäquanz-, Liquiditäts-, Governance- und Berichtsstandards befolgen, die bereits im gesamten brasilianischen Finanzsektor angewendet werden.
Die Anforderungen stellen einen weiteren Meilenstein nach früheren Regulierungsmaßnahmen dar, die in den Jahren 2025 und 2026 eingeführt wurden. Frühere Reformen betrafen die Lizenzierung,Governance-Standards, unabhängige Prüfungen, Kontrollen zur Bekämpfung der Geldwäsche und Einhaltung der Devisenbestimmungen.
Neues Rahmenwerk führt stufenweisen Compliance-Zeitplan ein
Der neue Aufsichtsrahmen umfasst einen schrittweisen Umsetzungsplan, der den Unternehmen ausreichend Zeit geben soll, die aktualisierten Standards einzuhalten. Obwohl die Regeln im Januar 2027 in Kraft treten, werden weitere aufsichtsrechtliche Änderungen bis Mitte 2028 andauern.
Alle Anbieter virtueller Vermögenswerte werden bis zum 30. Juni 2028 unabhängig von der Unternehmensgröße in die brasilianische Aufsichtskategorie Segment 4 aufsteigen. Daher wird jedes lizenzierte Krypto-Unternehmen letztendlich unter denselben Aufsichtsvorschriften arbeiten, anstatt aufgrund der Größe eine mildere Behandlung zu erhalten.
In der Zwischenzeit dürfen Institutionen, die in Segment 5 eingestuft sind, keine Kryptowährungsdienste mehr anbieten. Die Zentralbank kam zu dem Schluss, dass der vereinfachte Aufsichtsrahmen für kleinere Institute die mit virtuellen Vermögenswerten verbundenen operativen und finanziellen Risiken nicht angemessen bewältigen kann.
Die neuesten Vorschriften bauen aufBrasilienDer durch das Gesetz 14.478 von 2022 geschaffene Rechtsrahmen, der Anbieter virtueller Vermögenswerte offiziell anerkennt. Durch einen späteren Bundeserlass wurde der Zentralbank die Aufsichtsverantwortung übertragen und damit die rechtliche Autorität für die jüngste Regulierungserweiterung geschaffen.
Es wird erwartet, dass Branchenteilnehmer mit höheren Compliance-Kosten konfrontiert werden, wenn sie Governance-Strukturen stärken, interne Kontrollen verbessern und Kapitalpuffer erhöhen. Die Aufsichtsbehörden sind jedoch der Ansicht, dass strengere Aufsichtsanforderungen das Marktvertrauen stärken und gleichzeitig die nachhaltige Entwicklung des brasilianischen Digital-Asset-Sektors unterstützen werden.
Quelle: Live Bitcoin News



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