Bridge erhält EU-weite MiCA- und EMI-Lizenzen für die Krypto-Expansion
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Bridge erhält EU-weite MiCA- und EMI-Lizenzen für die Krypto-Expansion

Von germanlbn
  • Bridge erhält MiCA- und EMI-Genehmigungen für regulierte Dienstleistungen in allen 27 EU-Staaten.
  • Neue Lizenzen ermöglichen Euro-gestützte Stablecoins, virtuelle IBANs und grenzüberschreitende Zahlungstools.
  • Doppelgenehmigungen stärken Bridges europäische Expansion unter dem einheitlichen MiCA-Rahmenwerk der EU.

Bridge hat in Luxemburg zwei aufsichtsrechtliche Genehmigungen erhalten, die es dem Stablecoin-Infrastrukturunternehmen ermöglichen, regulierte Dienstleistungen in allen 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union anzubieten. Die neuen Zulassungen stärken Bridges Position im europäischen Markt für digitale Vermögenswerte und ermöglichen Unternehmen gleichzeitig den Zugang zu konformen Stablecoin- und Zahlungslösungen unter dem einheitlichen Regulierungsrahmen der EU.

Bridge erweitert regulierte Stablecoin-Dienste in ganz Europa

Bridge hat sowohl eine Genehmigung als Crypto-Asset Service Provider nach der Markets in Crypto-Assets (MiCA)-Verordnung als auch eine Lizenz als Electronic Money Institution (EMI) in Luxemburg erhalten. Zusammen erlauben diese Zulassungen dem Unternehmen, regulierte Krypto- und Zahlungsdienste in jedem Mitgliedstaat der Europäischen Union anzubieten.

Die Lizenzen wurden im Rahmen des MiCA-Rahmenwerks der Europäischen Union erteilt, das einheitliche Regeln für Unternehmen mit digitalen Vermögenswerten im gesamten Block festlegt. Folglich kann Bridge nun seine Stablecoin-Infrastruktur ausbauen und dabei unter konsistenten regulatorischen Standards operieren.

Das Unternehmen gab an, dass die Zulassungen Dienstleistungen unterstützen, die auf strengen Kapitalanforderungen, Verwahrungsschutz und operativen Sicherheitsvorkehrungen basieren. Diese Standards zielen darauf ab, das Vertrauen von Unternehmen zu stärken, die eine regulierte digitale Zahlungsinfrastruktur suchen.

Bridge ermöglicht es Unternehmen bereits, über seine Plattform Gelder zwischen Stablecoins und Euro umzuwandeln. Die neuen Lizenzen erweitern jedoch das Angebot an Dienstleistungen für europäische Unternehmen und Entwickler erheblich.

Unternehmen, die Bridge nutzen, können nun virtuelle Internationale Bankkontonummern (IBANs) erstellen, die direkt Kunden zugeordnet sind. Sie können auch Euro-Konten anbieten, die über eine einzige Integration nahtlos in allen 27 Ländern der Europäischen Union funktionieren.

Darüber hinaus können Unternehmen eigene Euro-gestützte Stablecoins ausgeben, ohne separate Compliance-Systeme oder Reserveverwaltungsinfrastruktur aufbauen zu müssen. Dieser Ansatz reduziert die operative Komplexität und unterstützt gleichzeitig regulierte digitale Zahlungsprodukte.

Bridge erklärte, dass Unternehmen kundenspezifische Stablecoins auch nutzen können, um Gelder effizienter zwischen Tochtergesellschaften zu transferieren. Finanzinstitute können derweil Stablecoin-basierte Abwicklungsmethoden erkunden, anstatt sich ausschließlich auf traditionelle Interbankenzahlungsnetze zu verlassen.

Mai Leduc Blount, Head of Product bei Bridge, sagte, dass Unternehmen Euro-gestützte Stablecoins mit benannten IBANs und Euro-Auszahlungen in jedem Mitgliedstaat der Europäischen Union über eine einzige Integration kombinieren können.

Lizenzen kommen, während Europa die Krypto-Regulierung verschärft

Bridges aufsichtsrechtliche Genehmigungen erfolgen kurz nachdem die Europäische Union die letzte Phase der MiCA-Umsetzung abgeschlossen hat. Der Rahmen verlangt nun von regulierten Krypto-Plattformen, in der gesamten Region nur konforme Dienstleistungen für digitale Vermögenswerte zu unterstützen.

Die aktualisierten Regeln haben Unternehmen dazu ermutigt, aufsichtsrechtliche Genehmigungen einzuholen, während andere dazu veranlasst wurden, ihre europäischen Aktivitäten anzupassen. Mehrere Krypto-Plattformen haben ihre Dienste bereits geändert, um den neuen Rahmenbedingungen zu entsprechen.

Bridges Doppellizenzierung positioniert das Unternehmen unter den Firmen, die unter den harmonisierten digitalen Vermögenswertvorschriften Europas expandieren. Im Gegensatz zu Unternehmen, die nur Krypto-Zulassungen besitzen, kann Bridge regulierte Zahlungsdienste mit der Infrastruktur für digitale Vermögenswerte kombinieren.

Die EMI-Lizenz ergänzt die MiCA-Genehmigung, indem sie zahlungsbezogene Dienstleistungen neben Krypto-Aktivitäten ermöglicht.

Dadurch können Kunden über einen einzigen regulierten Anbieter sowohl auf Euro-Zahlungskonten als auch auf Stablecoin-Funktionalitäten zugreifen.

Das Unternehmen glaubt, dass diese Kombination grenzüberschreitende Finanzdienstleistungen für Fintech-Unternehmen, Unternehmen und Banken in der gesamten Europäischen Union vereinfachen wird. Unternehmen können auch Treueprogramme, Belohnungssysteme und Zahlungsanwendungen einführen, die auf Euro-gestützten Stablecoins basieren, die auf Bridges Infrastruktur aufbauen.

Bridge wurde 2025 von Stripe übernommen, was seine globale Expansionsstrategie für Stablecoin-gestützte Zahlungen stärkte. Anfang dieses Jahres weitete das Unternehmen zudem seine Zusammenarbeit mit Visa aus, um die Verfügbarkeit von Stablecoin-verknüpften Zahlungskarten auf mehreren internationalen Märkten zu erhöhen.

Die jüngsten europäischen Zulassungen stellen einen weiteren Meilenstein dar, da die Einführung regulierter Stablecoins unter klareren rechtlichen Rahmenbedingungen weiter zunimmt.

Bridge tritt nun in die nächste Expansionsphase ein – mit der Berechtigung, Kunden in der gesamten Europäischen Union über eine einheitliche Regulierungsstruktur zu bedienen.

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