China will seine Cybersicherheitsregeln mit neuen Maßnahmenentwürfen aktualisieren
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China will seine Cybersicherheitsregeln mit neuen Maßnahmenentwürfen aktualisieren

Von germanlbn
  • China legt den Entwurf der Regeln zur finanziellen Cybersicherheit bis zum 3. August 2026 zur öffentlichen Konsultation vor.
  • Neue Maßnahmen erfordern eine stärkere Cybersicherheits-Governance und Risikokontrolle für Institutionen.
  • Die vorgeschlagenen Regeln zielen darauf ab, Cyber-Risiken zu reduzieren und gleichzeitig die Widerstandsfähigkeit des Finanzsystems zu stärken.

China hat Entwürfe für Cybersicherheitsmaßnahmen für den Finanzsektor veröffentlicht und bittet die Öffentlichkeit um Feedback, da die Behörden eine stärkere Überwachung digitaler Risiken anstreben. Der Vorschlag umreißt neue Compliance-Anforderungen für Finanzinstitute und stärkt gleichzeitig die Cybersicherheits-Governance im gesamten Finanzsystem des Landes.

Regulierungsbehörden holen öffentliches Feedback zum Financial Cybersecurity Framework ein

Chinas Finanzaufsichtsbehörden haben gemeinsamveröffentlichtEntwurf von Maßnahmen zur Stärkung des Cybersicherheitsmanagements im gesamten Finanzsektor des Landes. Der Vorschlag steht nun bis zum 3. August 2026 zur öffentlichen Konsultation offen.

Der Entwurf wurde gemeinsam von der People’s Bank of China (PBOC), der State Financial Regulatory Commission, der China Securities Regulatory Commission (CSRC) und der State Administration of Foreign Exchange (SAFE) erstellt. Gemeinsam wollen die Agenturen klarere Cybersicherheitsstandards für Finanzinstitute festlegen.

Der offiziellen Mitteilung zufolge können Mitglieder der Öffentlichkeit vor Ablauf der Konsultationsfrist Kommentare per E-Mail, Post oder Fax einreichen. Die Behörden forderten die Befragten auf, ihre Beiträge bei der Abgabe von Rückmeldungen klar zu kennzeichnen.

Die Regulierungsbehörden erklärten, dass die Maßnahmenentwürfe darauf abzielen, das Cybersicherheitsmanagement in der gesamten Finanzbranche weiter zu standardisieren. Außerdem wollen sie die Koordination untereinander verbessernregulatorischOrgane, die für die Aufsicht über Finanzinstitute zuständig sind.

Der Vorschlag kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Cybersicherheitsbedrohungen parallel zur rasanten digitalen Transformation in den Bereichen Bankwesen, Wertpapiere und Zahlungsdienste weiterentwickeln. Die Regulierungsbehörden glauben, dass eine stärkere Governance dazu beitragen wird, operative Risiken zu reduzieren und gleichzeitig die Finanzstabilität zu unterstützen.

China hat in den letzten Jahren die Aufsicht über die digitale Infrastruktur zunehmend verstärkt. Folglich spiegelt der jüngste Vorschlag umfassendere Bemühungen zur Verbesserung der Regulierungsstandards wider, da Finanzdienstleistungen zunehmend technologieorientiert werden.

Regelentwürfe stärken Risikomanagement- und Compliance-Standards

Der Rahmenentwurf enthält 33 Artikel zu den Themen Cybersicherheits-Governance, institutionelle Verantwortlichkeiten, Risikomanagement und Schutz kritischer Finanzinfrastruktur. Finanzinstitute müssten stärkere interne Kontrollen einführen und umfassende Cybersicherheitsmanagementsysteme unterhalten.

Der Vorschlag betont außerdem einen strengeren Schutz von Finanzdaten durch zugelassene Verschlüsselungstechnologien und verbesserte Überwachungsverfahren. 

Darüber hinaus wird von den Institutionen erwartet, dass sie Notfallübungen durchführen, um die Vorbereitung auf Cybervorfälle zu verbessern.

Die Behörden sagten, dass die Maßnahmen die rechtlichen Verantwortlichkeiten für Organisationen definieren, die ihren Cybersicherheitsverpflichtungen nicht nachkommen. Der Entwurf sieht außerdem Strafen für Verstöße vor, darunter auch Fälle der Verbreitung illegaler Informationen über Finanznetzwerke.

Den beigefügten Erläuterungen zufolge soll mit dem Vorschlag verhindert werden, dass sich Cybersicherheitsvorfälle zu größeren finanziellen Risiken entwickeln. 

Die Aufsichtsbehörden haben erkannt, dass dies immer ausgefeilter wirdCyberangriffeund neue Technologien stellen den Finanzsektor weiterhin vor neue Herausforderungen.

Die Konsultation folgt auf mehrere aktuelle Regulierungsinitiativen in ganz China. Anfang dieser Woche schlug die CSRC eine Überarbeitung der Refinanzierungsregeln für börsennotierte Unternehmen vor, um die Flexibilität bei der Kapitalbeschaffung zu verbessern. 

Unterdessen würden separate Änderungsentwürfe zum chinesischen E-Commerce-Gesetz die Aufsicht über digitale Plattformen ausweiten und die Aufsicht über die wachsende Online-Wirtschaft des Landes stärken.

Im Falle einer Verabschiedung würden die Cybersicherheitsmaßnahmen einen einheitlicheren Regulierungsrahmen schaffen und gleichzeitig die betriebliche Widerstandsfähigkeit der gesamten chinesischen Finanzindustrie stärken, da die digitalen Dienste weiter expandieren.

Quelle: Live Bitcoin News

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