Koreanische Unternehmen verweigern nach überraschender Börsennotierung den Beitritt zur Open USD Alliance
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Koreanische Unternehmen verweigern nach überraschender Börsennotierung den Beitritt zur Open USD Alliance

Von germanlbn
  • Koreanische Firmen lehnten eine formelle Open USD-Mitgliedschaft ab, obwohl sie im öffentlichen Verzeichnis der Allianz aufgeführt waren.
  • Mehrere Unternehmen sagten, Open Standard habe nur über eine mögliche Teilnahme ohne Vereinbarungen gesprochen.
  • Der Streit sorgt für zusätzliche Aufmerksamkeit, da Südkorea strengere Regeln für ausländische Stablecoin-Emittenten überprüft.

Mehrere führende südkoreanische Unternehmen haben den formellen Beitritt zur Open USD (OUSD) Alliance abgelehnt, nachdem sie auf der veröffentlichten Mitgliederliste des Projekts erschienen waren. Die unerwarteten Auflistungen haben Fragen darüber aufgeworfen, wie Open Standard die Teilnahme definiert, während der Vorfall zu einem Zeitpunkt erfolgt, an dem Südkorea eine strengere Aufsicht für ausländische Stablecoin-Projekte prüft.

Koreanische Firmen lehnen offene USD-Mitgliedschaftsansprüche ab

Mehrere große südkoreanische Technologie- und Finanzunternehmen gaben an, trotz ihrer Börsennotierung nie offiziell einer Teilnahme an der Open USD Alliance zugestimmt zu haben. Zu den Unternehmen gehören Samsung Electronics, Dunamu, KakaoBank, Hyundai Card, KB Kookmin Card, Samsung Card und andere Finanzinstitute.

Laut lokalen MedienBerichteOpen Standard listete 13 koreanische Unternehmen unter mehr als 140 globalen Teilnehmern auf, die sein geplantes Dollar-gestütztes Stablecoin-Netzwerk unterstützen. Mehrere Firmen gaben jedoch an, dass sie weder formelle Gespräche abgeschlossen noch Beteiligungsvereinbarungen unterzeichnet hätten.

Samsung Electronics sagte, es habe keine offiziellen Konsultationen zu dem Projekt stattgefunden. Das Unternehmen gab außerdem an, dass es sich über die erwartete Rolle innerhalb des Open-USD-Ökosystems weiterhin unsicher sei.

Unterdessen erklärten Dunamu, K Bank und Shinhan Financial Group, dass Open Standard sich nur an sie gewandt habe, um mögliches Interesse abzuschätzen. Ihre Vertreter sagten, sie hätten lediglich zugestimmt, den Vorschlag zu prüfen, anstatt die Teilnahme zu bestätigen.

Berichten zufolge sagte ein ungenannter Unternehmensvertreter, das Unternehmen habe seine Beteiligung erst durch die Berichterstattung in den koreanischen Medien erfahren. Die Erklärung fügte hinzu, dass das Management seine Überraschung zum Ausdruck brachte, nachdem es seinen Namen als Allianzmitglied aufgeführt sah.

Die unterschiedlichen Darstellungen haben zu Unsicherheit darüber geführt, ob Vorgespräche fälschlicherweise als bestätigte Teilnahme dargestellt wurden. 

Infolgedessen sind Fragen zu den Standards aufgetaucht, die vor der Veröffentlichung von Unternehmensnamen in der Allianzliste verwendet werden.

Das Stablecoin-Projekt steht vor einer genaueren Prüfung

Offener Standardführte Open USD am 30. Juni ein und präsentierte es als kollaboratives Stablecoin-Netzwerk, das von mehr als 140 Finanz-, Zahlungs- und Technologieunternehmen weltweit unterstützt wird. Die Organisation gab an, dass die teilnehmenden Unternehmen sich für die Nutzung des Stablecoins in verschiedenen kommerziellen Anwendungen angemeldet hätten.

Mehrere koreanische Unternehmen bestritten diese Beschreibung jedoch, indem sie betonten, dass ihre Gespräche nie über Sondierungsgespräche hinausgingen. Ihre Antworten stehen im Gegensatz zu den Formulierungen, die auf bestätigte Zusagen aller aufgeführten Organisationen schließen lassen.

Laut Open USD-Dokumentation würden die teilnehmenden Unternehmen technischen Support erhalten und gleichzeitig die Einnahmen aus den Reservevermögen teilen, die den Stablecoin unterstützen. Unternehmen würden außerdem Zugang zu Präge- und Rücknahmediensten ohne Transaktionsgebühren oder künstliche Volumenbeschränkungen erhalten.

Das Projekt soll später im Jahr 2026 für Zahlungen, Überweisungen, Abrechnungen und den Handel mit digitalen Vermögenswerten starten. Darüber hinaus sagte Open Standard, dass die Reservevermögen gemäß den geltenden regulatorischen Anforderungen bei regulierten US-amerikanischen Finanzinstituten verbleiben würden.

Die breitere Allianz umfasst namhafte globale Unternehmen wie Visa, Mastercard, Stripe, Coinbase, BlackRock, BNY, Google, Shopify, IBM, Ripple, Standard Chartered und DBS. Dennoch hat der koreanische Mitgliedschaftsstreit die Aufmerksamkeit auf die Art und Weise gelenkt, wie Teilnahmeansprüche vor öffentlichen Ankündigungen überprüft werden.

Auch der Zeitpunkt stimmt mit übereinSüdkorea‘s anhaltende Debatte über die Stablecoin-Regulierung. Die politischen Entscheidungsträger prüfen weiterhin die Mindestreserveanforderungen, die Emittentenberechtigung, die Verwahrungsstandards und die Regeln für im Ausland ausgegebene Stablecoins, die auf dem Inlandsmarkt betrieben werden.

Branchenbeobachter glauben, dass eine größere Transparenz bei der Klassifizierung von Partnerschaften künftige Missverständnisse verringern könnte. Bis Open Standard weitere Klarstellungen liefert, dürfte die Unsicherheit über die Beteiligung mehrerer koreanischer Unternehmen bestehen bleiben.

Quelle: Live Bitcoin News

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