- Das DOJ überprüft die rechtliche Autorität für die US Strategic Bitcoin Reserve bei Bundesbehörden.
- Finanz- und Handelsministerium führen weiterhin Diskussionen über die Überwachung nationaler Bitcoin-Bestände durch.
- Der Kongress erwägt BITCOIN- und ARMA-Gesetze, um die Reserve durch Gesetzgebung einzurichten.
Das US-Justizministerium arbeitet trotz anhaltender Meinungsverschiedenheiten über die Aufsicht mit dem Finanz- und dem Handelsministerium zusammen, um eine strategische Bitcoin-Reserve einzurichten. Die rechtliche Prüfung stellt einen weiteren Schritt zur Umsetzung der Reserve dar, obwohl die Bundesbehörden weiterhin die am besten geeignete Governance-Struktur evaluieren.
DOJ überprüft rechtliche Autorität für Bitcoin Reserve
Das Office of Legal Counsel des US-Justizministeriums arbeitet bei der Initiative „Strategic Bitcoin Reserve“ eng mit den Finanz- und Handelsministerien zusammen. Die Bemühungen zielen darauf ab, festzustellen, welche Bundesbehörde die rechtliche Befugnis hat, die vorgeschlagene Reserve zu überwachen.
Die Überprüfung erfolgt im Anschluss an die Durchführungsverordnung von Präsident Donald Trump vom März 2025, die das Finanzministerium anweist, den Nationalstaat zu gründenBitcoin-Reserve.
Allerdings ist die Umsetzung mehr als 16 Monate nach der Ankündigung der Initiative durch die Regierung noch immer unvollständig.
JUST IN: 🇺🇸 Das Office of Legal Counsel des US-Justizministeriums arbeitet „eng mit dem Finanzministerium und dem Handelsministerium zusammen“, um eine strategische Bitcoin-Reserve einzurichten 🚀pic.twitter.com/m0EV4mAs3t
— Bitcoin-Magazin (@BitcoinMagazine)6. Juli 2026
Seitdem hat sich der Handel als weiterer Kandidat für die Verwaltung der Reserve herausgestellt, was zu einem Streit zwischen den Behörden über die operative Verantwortung geführt hat. Daher bewertet das Justizministerium die bestehenden Justizbehörden, bevor es einen geeigneten Governance-Rahmen empfiehlt.
Das Weiße Haus hat keines der beiden Ministerien öffentlich mit der Überwachung der Reserve beauftragt. Stattdessen prüfen Verwaltungsbeamte weiterhin rechtliche, betriebliche und politische Überlegungen, bevor sie eine endgültige Entscheidung treffen.
Die Überprüfung könnte Einfluss darauf haben, wie die Regierung einen der weltweit größten staatlichen Bitcoin-Bestände verwaltet. Daher können die Schlussfolgerungen des Justizministeriums die Organisationsstruktur und die künftige Verwaltung der Reserve bestimmen.
Der Kongress sucht einen dauerhaften Rechtsrahmen
Der Kongress hat den BITCOIN Act und den ARMA Act eingeführt, um gesetzliche Befugnisse für die strategische Bitcoin-Reserve zu schaffen. Beide Vorschläge würden den Vereinigten Staaten erlauben, über einen Zeitraum von fünf Jahren bis zu einer Million Bitcoin durch haushaltsneutrale Finanzierungsstrategien zu erwerben.
Weißes HausKryptoberater Patrick Witt hat den ARMA Act als eine aktualisierte Version des früheren BITCOIN Act-Vorschlags beschrieben. Er erklärte auch, dass die Verwaltung viel Zeit damit verbracht habe, rechtliche Fragen im Zusammenhang mit der Reserve zu prüfen.
Nach dem ARMA-Gesetz würden in die Reserve gelegte Bitcoins in den meisten Fällen mindestens 20 Jahre lang unberührt bleiben. Verkäufe wären grundsätzlich nur erlaubt, um die wachsende Staatsverschuldung zu reduzieren.
Keiner der beiden Gesetzesentwürfe wurde vom Kongress verabschiedet, so dass die Reserve von der Exekutivgewalt abhängig ist, während die Gesetzgeber weiterhin über dauerhafte Gesetze debattieren. Auch politische Veränderungen nach künftigen Wahlen könnten die gesetzgeberischen Aussichten der Vorschläge beeinflussen.
Die US-Regierung hält derzeit etwa 328.372 Bitcoin im Wert von fast 21 Milliarden US-Dollar und ist damit der größte staatliche Bitcoin-Inhaber weltweit. Ein Großteil dieser Vermögenswerte stammte aus kriminellen Beschlagnahmungen, obwohl frühere Verwaltungen gerichtlich genehmigte Verkäufe ausgewählter Beteiligungen genehmigten.
Befürworter argumentieren, dass die Reserve die Strategie des Landes für digitale Vermögenswerte stärken könnte, während Kritiker weiterhin Governance, rechtliche Autorität und langfristige Managementverantwortung in Frage stellen.
Es wird erwartet, dass die laufende Überprüfung durch das Justizministerium eine zentrale Rolle spielen wird, bevor die Initiative weiter voranschreitet.
Quelle: Live Bitcoin News





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