Galaxy liefert 133 MW an CoreWeave, während Bitcoin-Mine zum KI-Hub wird.

Galaxy liefert 133 MW an CoreWeave, während Bitcoin-Mine zum KI-Hub wird.

Von germanlbn
  • Galaxy hat CoreWeave 133 MW kritischer IT-Last unter einem 15-jährigen Mietvertrag geliefert.
  • Helios wechselte vom Bitcoin-Mining zu einem umsatzgenerierenden KI-Rechenzentrumscampus.
  • Phase II fügt 260 MW hinzu, da Galaxy für Helios einen Jahresumsatz von über 1 Milliarde US-Dollar anstrebt.

Galaxy hat die erste Phase der Stromversorgung auf seinem Helios-Rechenzentrumscampus in West-Texas abgeschlossen. Dieser Meilenstein liefert 133 Megawatt kritischer IT-Last an CoreWeave und verwandelt eine ehemalige Bitcoin-Mining-Anlage in einen umsatzgenerierenden Campus für künstliche Intelligenz-Infrastruktur.

Helios schließt erste Phase der KI-Infrastruktur ab

Galaxy gab den Abschluss der Phase I auf seinem Helios-Rechenzentrumscampus bekannt, indem 133 Megawatt kritischer IT-Last an CoreWeave geliefert wurden. Die Lieferung umfasst zudem rund 200 Megawatt Bruttoleistung im Rahmen eines zwischen beiden Unternehmen unterzeichneten 15-jährigen Mietvertrags.

Das Unternehmen bestätigte, dass Phase I planmäßig abgeschlossen wurde, während die Mietzahlungen offiziell im zweiten Quartal 2026 begannen. Folglich hat sich Helios von einem groß angelegten Bauprojekt zu einem betriebsbereiten, KI-tauglichen Campus entwickelt, der wiederkehrende Einnahmen generiert.

Galaxy erwarb die Helios-Anlage 2022 von Argo Blockchain, als der Standort als eine der größten Bitcoin-Mining-Einrichtungen Nordamerikas betrieben wurde. Nach der Übernahme wandelte das Unternehmen die Liegenschaft schrittweise von Kryptowährungs-Mining hin zu Infrastruktur für künstliche Intelligenz und Hochleistungsrechnen um.

Auch CoreWeave hat einen ähnlichen Hintergrund, da das Unternehmen zuvor Ethereum-Mining-Infrastruktur betrieb, bevor es in KI-Cloud-Computing-Dienste expandierte. Daher ist die Vereinbarung ein weiteres Beispiel dafür, dass kryptofokussierte Unternehmen ihre Infrastruktur auf die wachsende Nachfrage nach KI-Rechenkapazität ausrichten.

Galaxy-Gründer und CEO Mike Novogratz erklärte, dass der budgetgerechte Abschluss von Phase I die Fähigkeit des Unternehmens demonstriere, hyperscale KI-Infrastrukturprojekte zu realisieren. Er fügte hinzu, dass Helios nun über seine gesamte Betriebskapazität hinweg Einnahmen generiere, während die Bauarbeiten an der nächsten Entwicklungsstufe des Projekts fortgesetzt werden.

Erweiterungspläne zielen auf langfristiges KI-Wachstum

Galaxy hat bereits mit dem Greenfield-Bau von Phase II begonnen, die weitere 260 Megawatt kritischer IT-Kapazität zu Helios hinzufügen wird. Das Unternehmen erwartet, dass die Lieferungen aus der zweiten Entwicklungsphase in der ersten Hälfte des Jahres 2027 beginnen.

Über die Phasen I bis III hinweg hat sich CoreWeave zu 526 Megawatt kritischer IT-Last im Rahmen langfristiger Mietverträge verpflichtet. Diese Verträge decken die genehmigten 800 Megawatt Bruttoleistung des Standorts ab und beinhalten zwei optionale fünfjährige Mietverlängerungen.

Galaxy erwartet, dass die Helios-Vereinbarungen während der gesamten Vertragslaufzeit einen durchschnittlichen Jahresumsatz von mehr als 1 Milliarde US-Dollar generieren werden. Der Campus erstreckt sich indes über mehr als 2.200 Acres und verfügt derzeit über eine genehmigte Gesamtkapazität von 1,63 Gigawatt.

Das Unternehmen gab zudem an, dass Helios sich im Zuge weiterer Entwicklungsmöglichkeiten auf etwa 3,6 Gigawatt erweitern ließe. 

Insgesamt verdeutlicht das Projekt, wie ehemalige Kryptowährungs-Mining-Anlagen zunehmend KI-Infrastruktur unterstützen, anstatt ausschließlich von digitalen Vermögensmärkten abhängig zu sein.

germanlbn

Über den Autor

germanlbn

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert