- Stuart Alderoty sagt, dass 67 Millionen Amerikaner Krypto zu einem wichtigen Wahlkreis auf nationaler Ebene machen.
- NCA-Daten zeigen, dass der Besitz von US-Kryptowährungen im vergangenen Jahr um 12 Millionen Menschen gestiegen ist.
- Alderoty sagt, dass der CLARITY Act klare Regeln vorsehen würde, ohne Krypto zu befürworten.
Stuart Alderoty, Chief Legal Officer von Ripple und Präsident der National Cryptocurrency Association, hat die US-Gesetzgeber aufgefordert, Kryptowährungsinhaber als bedeutenden Wahlblock anzuerkennen, anstatt sie als Nischengemeinschaft zu behandeln. Seine Kommentare kommen, während der Kongress weiterhin über den CLARITY Act und eine umfassendere Regulierung digitaler Vermögenswerte debattiert.
Der Besitz von Kryptowährungen geht über traditionelle Investorengruppen hinaus
Stuart Alderoty, CLO von Ripple, forderte Washington auf, Kryptowährungsnutzer nicht länger als politische Randgruppe abzutun. Er argumentierte, dass der Besitz digitaler Vermögenswerte ein Ausmaß erreicht habe, das der Gesetzgeber nicht mehr übersehen könne.
In einem Beitrag auf X vom 7. Juli sagte Alderoty, dass mittlerweile jeder vierte amerikanische Erwachsene eine Kryptowährung besitze. Diese Zahl entspricht nach Angaben der National Cryptocurrency Association etwa 67 Millionen Menschen in den gesamten Vereinigten Staaten.
Er sagte, die Zahl der Krypto-Inhaber übersteige die Zahl der Hundebesitzer im Land. Daher argumentierte er, dass die Nutzer digitaler Vermögenswerte mittlerweile eine der größten Wählergruppen Amerikas darstellen.
Jeder vierte amerikanische Erwachsene besitzt jetzt Krypto. Irgendwie wird dieser Wahlkreis immer noch als Randgruppe abgetan. Mein neuester Kommentar darüber, wer sie wirklich sind und was sie von Washington verdienen.https://t.co/aAKhsArgbN
— Stuart Alderoty (@s_alderoty)6. Juli 2026
Alderotys Kommentare folgten der Diskussion um eine aktuelle Politico-Umfrage, die ergab, dass 27 % der Befragten den CLARITY Act unterstützten. Er argumentierte, dass das Ergebnis nicht als Beweis dafür interpretiert werden sollte, dass Kryptowährungen keine Mainstream-Relevanz haben.
Stattdessen stellte Alderoty fest, dass der Prozentsatz weitgehend dem Anteil amerikanischer Erwachsener entspricht, die bereits digitale Vermögenswerte besitzen.
Daher sagte er, dass die politischen Entscheidungsträger den Besitz von Kryptowährungen als einen breiten nationalen Trend und nicht als Nischeninteresse betrachten sollten.
Die National Cryptocurrency Association berichtete außerdem, dass die Vereinigten Staaten im vergangenen Jahr 12 Millionen neue Krypto-Inhaber hinzugefügt haben. Die Zahlen deuten darauf hin, dass die Akzeptanz trotz anhaltender Marktunsicherheit weiter zunimmt.
Alderoty stellte auch langjährige Annahmen über Kryptowährungsinvestoren in Frage. Er sagte, der Besitz gehe inzwischen weit über wohlhabende Technologieprofis und spekulative Händler hinaus.
Dem Bericht zufolge waren in den Jahren 2025 und 2026 42 % der neuen Krypto-Inhaber Frauen. Darüber hinaus verdient fast ein Viertel der Inhaber ein Jahreseinkommen von weniger als 75.000 US-Dollar.
Der Verband stellte außerdem fest, dass Bau- und Fertigungsarbeiter inzwischen mehr als 21 % der Besitzer von Kryptowährungen ausmachen. Diese Zahlen deuten auf eine steigende Beteiligung von Erwerbstätigen und Haushalten mit mittlerem Einkommen hin.
Die Debatte über den CLARITY Act geht in Washington weiter
Alderotys Bemerkungen kommen, während der Gesetzgeber die Prüfung fortsetztCLARITY Act, Gesetzgebung zur Schaffung eines föderalen Rahmens für Kryptowährungsmärkte. Der Gesetzentwurf wird weiterhin vom Senat geprüft, nachdem er sein früheres gesetzgeberisches Ziel verfehlt hat.
Befürworter glauben, dass der Vorschlag mehr Regulierungssicherheit für Unternehmen und Verbraucher digitaler Vermögenswerte bieten würde. Allerdings werden noch mehrere Fragen diskutiert, bevor der Gesetzgeber eine endgültige Genehmigung erreichen kann.
Die Debatte über Ethikbestimmungen, Anforderungen zur Bekämpfung der Geldwäsche und die Aufsichtspflichten der Bundesbehörden geht weiter. Infolgedessen bleiben die Verhandlungen aktiv, bevor sie vollständig abgeschlossen werdenAbstimmung im Senat.
Auch in Bezug auf die Kryptowährungspolitik ist die öffentliche Meinung weiterhin geteilter Meinung. Einige Umfragen zeigen, dass viele Amerikaner digitale Vermögenswerte immer noch als riskant erachten, während andere klarere Vorschriften für die Branche befürworten.
Alderoty betonte, dass die Verabschiedung eines Krypto-Gesetzes den Gesetzgeber nicht dazu zwinge, ein bestimmtes digitales Asset zu befürworten. Stattdessen sagte er, der Kongress solle klare Regeln festlegen, die die Interessen von Millionen Amerikanern widerspiegeln, die bereits am Markt teilnehmen.
Quelle: Live Bitcoin News





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