Stripe visiert PayPal bei gemeldeter 53-Milliarden-Dollar-Übernahme an
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Stripe visiert PayPal bei gemeldeter 53-Milliarden-Dollar-Übernahme an

Von germanlbn

Stripe und Advent bieten Berichten zufolge 53 Milliarden Dollar für PayPal zu 60,50 Dollar pro Aktie, unterstützt durch 50 Milliarden Dollar Finanzierung und einen Plan zur paritätischen Beteiligung an PYPL.

Stripe und Advent haben Berichten zufolge ein Übernahmeangebot für PayPal mit einem Wert von über 53 Milliarden Dollar vorgelegt. Das Angebot würde PayPal von der Börse nehmen, nachdem das Unternehmen jahrelang unter Druck auf seine öffentliche Bewertung geraten war.

Das gemeldete Angebot liegt bei 60,50 Dollar pro Aktie. Diese Zahl entspricht einem Aufschlag von 28 %, basierend auf Details von Reuters, die von Marktanalysten zitiert wurden.

Das Angebot wird durch rund 50 Milliarden Dollar an verbindlichen Bankfinanzierungen gestützt. Stripe und Advent würden Berichten zufolge PayPal zu gleichen Teilen besitzen und das Unternehmen als Ganzes erhalten.

PayPal hat auf die Anfrage nicht reagiert, so die berichteten Details. Die erste Kontaktaufnahme soll im April stattgefunden haben.

Gemeldetes Angebot rückt PayPal wieder in den Fokus

Simon Taylor bezeichnete das gemeldete Angebot als eine der größten Zahlungsgeschichten der letzten Jahre. Er berief sich auf Reuters-Details, die den vorgeschlagenen Deal auf über 53 Milliarden Dollar beziffern. Die Struktur würde PayPal vom öffentlichen Markt nehmen.

Auch Wall St Engine berichtete über das Angebot von 60,50 Dollar pro Aktie. Der Bericht besagte, dass Stripe und Advent gleiche Anteile an PayPal halten würden. Es hieß außerdem, dass der Plan eine Zerschlagung des Unternehmens vermeiden würde.

Der gemeldete Deal bleibt unsicher, da PayPal nicht öffentlich reagiert hat. Von den beteiligten Parteien wurde keine endgültige Vereinbarung bekannt gegeben. Anleger warten nun auf eine Einreichung, Stellungnahme oder formelle Ablehnung.

Transaktionsvolumina von Stripe und PayPal verdeutlichen die Größenordnung

Das Timing hat Aufmerksamkeit erregt, da Stripe PayPal kürzlich beim Zahlungsvolumen überholt hat. Simon Taylor erklärte, Stripe habe im letzten Jahr etwa 1,9 Billionen Dollar abgewickelt. PayPal habe im gleichen Zeitraum etwa 1,79 Billionen Dollar abgewickelt.

Die beiden Unternehmen liegen nun beim Zahlungsvolumen nahe beieinander, unterscheiden sich jedoch in ihrer Bewertung. Stripes Übernahmeangebot vom Februar bewertete das Unternehmen mit 159 Milliarden Dollar. PayPal erreichte vor diesem gemeldeten Angebot im Jahr 2021 einen Höchststand von fast 360 Milliarden Dollar.

Das Wachstum bleibt einer der Gründe für die Bewertungslücke. Taylor sagte, Stripe sei im letzten Jahr um 34 % gewachsen, während PayPal um 7 % gewachsen sei. Dieser Unterschied könnte die Sichtweise der Anleger auf beide Zahlungsunternehmen prägen.

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PayPal-Vermögenswerte bringen Reichweite bei Verbrauchern

PayPal würde Stripe ein größeres Verbraucherzahlungsnetzwerk bieten. Taylor verwies auf 439 Millionen aktive Konten, Venmo und den bekannten PayPal-Checkout-Button. Diese Vermögenswerte würden Stripes Händlergeschäft um Verbraucherreichweite erweitern.

Die Rolle von Advent bringt eine Private-Equity-Komponente in den gemeldeten Vorschlag ein. Taylor sagte, PayPal habe im letzten Jahr einen bereinigten freien Cashflow von etwa 6,4 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Die gemeldete Bewertung von 53 Milliarden Dollar entspricht etwa dem Achtfachen dieses Cashflows.

Eine kombinierte Stripe- und PayPal-Struktur würde ein jährliches Volumen von etwa 3,7 Billionen Dollar abwickeln. Taylor sagte, diese Zahl würde etwa 3 % des globalen BIP ausmachen. Derzeit wartet der Markt auf die Antwort von PayPal und weitere Details zum Deal.

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