Südkorea aktualisiert die Gesetze zu Staatsvermögen, um Kryptowährungen anzuerkennen, während es gleichzeitig CBDC- und tokenisierte Finanzpläne vorantreibt.
Eine wichtige Aktualisierung der südkoreanischen Gesetze zu Staatsvermögen könnte Kryptowährungen in den offiziellen Vermögensrahmen der Regierung einbringen. Die vorgeschlagene Gesetzgebung zielt darauf ab, Regeln zu modernisieren, die erstmals vor mehr als 70 Jahren eingeführt wurden. Es wird erwartet, dass digitale Vermögenswerte unter dem neuen System formelle Anerkennung erhalten, und Beamte glauben, dass die Änderung dazu beitragen wird, die langfristige Verwaltung staatlicher Vermögenswerte zu verbessern.
Neues Modell konzentriert sich auf effektivere Verwaltung öffentlicher Vermögenswerte
Während des heutigen Hauptbriefings im Blauen Haus des Präsidenten kündigte Südkorea Pläne zur Einführung des National Asset Basic Act an. Die vorgeschlagene Gesetzgebung wird eine veraltete Verwaltungsstruktur ersetzen, die im Rahmen des State Property Act von 1950 geschaffen wurde.
Nach Angaben des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft waren die bestehenden Regeln für eine Wirtschaft konzipiert, in der Immobilien das Rückgrat der staatlichen Vermögenswerte bildeten. Die heutige Wirtschaft umfasst digitales Eigentum, was einen aktualisierten Rechtsrahmen erforderlich macht.
Im Rahmen des Vorschlags werden virtuelle Vermögenswerte, geistiges Eigentum und andere aufstrebende Anlageklassen Teil des staatlichen Vermögensverwaltungssystems des Landes werden. Die Behörden planen zudem, eine spezialisierte Aufsicht basierend auf jeder Vermögenskategorie einzuführen, anstatt ein einheitliches Verwaltungsmodell anzuwenden.
Beamte erklärten, dass sich die künftige Verwaltung darauf konzentrieren werde, aus staatlichen Vermögenswerten einen größeren Wert zu schaffen, anstatt sich auf Erhaltung, Verkauf oder grundlegende Entwicklung zu beschränken. Dies markiert eine bemerkenswerte Veränderung im Umgang mit öffentlichen Vermögenswerten in den kommenden Jahren.
Südkorea erweitert Blockchain-Vorstoß im Bereich der öffentlichen Finanzen
Jüngste Ankündigungen spiegeln auch Südkoreas breiteres Engagement für die Einführung der Blockchain-Technologie im öffentlichen Finanzwesen wider. Anfang des Jahres bestätigte das Finanzministerium Pläne, im vierten Quartal mit der Erprobung tokenisierter Einlagen für Staatsausgaben zu beginnen. In der Zwischenzeit hat die Bank of Korea bereits Pilotversuche mit einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) bei Geschäftsbanken gestartet.
Am Montag bekräftigten Regierungsbeamte ihre Unterstützung für den Ausbau des heimischen Blockchain- und Kryptosektors. Künstliche Intelligenz bleibt eine weitere nationale Priorität, obwohl Blockchain-Initiativen parallel zu diesen Bemühungen weiter voranschreiten.
Aktuelle Pläne umfassen die Anbindung tokenisierter Staatsanleihen an die CBDC-Infrastruktur der Bank of Korea im Rahmen eines für 2027 geplanten Pilotprogramms. Die Behörden beabsichtigen zudem, die Interoperabilität zwischen dem Blockchain-Netzwerk der Zentralbank und anderen Distributed-Ledger-Plattformen zu prüfen, während die Vorbereitungen fortgesetzt werden.





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