- Das britische Parlament untersucht Bankbeschränkungen, die Kryptounternehmen landesweit betreffen.
- Abgeordnete fordern Branchenbelege zu Kontoschließungen und Zahlungsbeschränkungen.
- Die Untersuchung könnte die zukünftige britische Bankenpolitik für regulierte Kryptofirmen prägen.
Das britische Parlament hat eine parteiübergreifende Untersuchung zu Behauptungen eingeleitet, dass Banken den Zugang zu Finanzdienstleistungen für Kryptowährungsunternehmen einschränken. Die Abgeordneten werden Berichte über Kontoschließungen, Bankbeschränkungen und Zahlungslimits prüfen, die digitale Vermögensfirmen betreffen.
Die Überprüfung erfolgt, während das Vereinigte Königreich seinen breiteren Krypto-Regulierungsrahmen vorantreibt und seine Position als globales Drehkreuz für digitale Vermögenswerte stärken will.
Parlament sucht Belege zu Bankbeschränkungen
Die überparteiliche parlamentarische Gruppe für Krypto und digitale Vermögenswerte (APPG) des Vereinigten Königreichs hat eine Untersuchung zum Bankzugang für Kryptowährungsunternehmen im ganzen Land eingeleitet. Die parteiübergreifende Initiative wird untersuchen, ob Banken unnötige Hürden für legitime digitale Vermögensfirmen schaffen.
Die Überprüfung wird Berichte untersuchen, dass Kryptofirmen heute im gesamten Vereinigten Königreich Schwierigkeiten haben, Geschäftskonten zu eröffnen und bestehende Bankbeziehungen aufrechtzuerhalten. Die Abgeordneten werden auch Beschränkungen bewerten, die von Banken, die Privatkunden und Unternehmen auf heimischen Märkten bedienen, für kryptobezogene Zahlungen auferlegt werden.
THE BLOCK: The UK Parliament's cross-party group for digital assets has launched an inquiry into banking access for the local crypto sector.
The probe will examine difficulties opening/retaining bank accounts and bank restrictions on crypto transactions. pic.twitter.com/tpv1DNlXl0
— The Block (@TheBlockCo) July 21, 2026
Die APPG hat Banken, Fintech-Unternehmen, Zahlungsdienstleister, Kryptofirmen und andere interessierte Interessengruppen zu schriftlichen Stellungnahmen innerhalb von sechs Wochen eingeladen. Die Konsultationsphase läuft vom 21. Juli bis zum 31. August, bevor die Abgeordneten anschließend Empfehlungen für die britische Regierung vorbereiten.
Lord Vaizey of Didcot und der Labour-Abgeordnete Gurinder Singh Josan CBE leiten die parlamentarische Untersuchung über die APPG. Sie sagten, der Zugang zu Bankdienstleistungen bleibe für legitime Unternehmen, die im regulierten Finanzsystem und der Wirtschaft des Landes tätig sind, unerlässlich.
Die Abgeordneten werden feststellen, ob die bestehenden Bankpraktiken ein angemessenes Risikomanagement widerspiegeln oder heute unnötige Hindernisse für Wettbewerb und Finanzinnovationen schaffen.
Die Untersuchung wird auch bewerten, ob die aktuellen Beschränkungen Verbraucher sowie Unternehmen betreffen, die digitale Vermögensprodukte und verwandte professionelle Dienstleistungen anbieten.
Untersuchung unterstützt breitere britische Digitalvermögensstrategie

Die Bankenüberprüfung kommt, während Großbritannien weiterhin Maßnahmen ergreift, die Kryptowährungen, Stablecoins und tokenisierte Finanzmärkte durch aktualisierte Regulierungsrahmen landesweit unterstützt. Beamte haben kürzlich einen umfassenden Krypto-Rahmen eingeführt, der im Oktober 2027 für regulierte digitale Vermögensaktivitäten in Kraft treten soll.
Die parlamentarische Gruppe wird den Ansatz Großbritanniens mit internationalen Praktiken vergleichen, die auf den Märkten der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, Hongkongs und Australiens übernommen wurden. Diese Vergleiche könnten den Abgeordneten helfen, politische Maßnahmen zu identifizieren, die finanzielle Stabilität mit Innovation in Einklang bringen, während Verbraucher geschützt und verantwortungsvolles Marktwachstum gefördert werden.
Branchenteilnehmer argumentieren seit Jahren, dass eingeschränkter Bankzugang Investitionen verlangsamt und den normalen Geschäftsbetrieb für regulierte Kryptounternehmen erschwert.
Einige Firmen behaupten zudem, dass Banken Zahlungslimits auferlegt oder Konten geschlossen haben, obwohl die Unternehmen die geltenden gesetzlichen Anforderungen einhalten.
Obwohl die APPG keine verbindlichen Gesetze einbringen kann, könnten ihre Ergebnisse zukünftige Diskussionen zwischen politischen Entscheidungsträgern, Aufsichtsbehörden, Finanzinstituten und Branchenvertretern beeinflussen. Der Abschlussbericht wird voraussichtlich praktische Empfehlungen enthalten, die einen fairen Bankzugang unterstützen und gleichzeitig angemessene Schutzmaßnahmen gegen Finanzkriminalität aufrechterhalten.



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