Die russische Staatsduma hält die abschließenden Lesungen zum Krypto-Regulierungsgesetz ab.
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Die russische Staatsduma hält die abschließenden Lesungen zum Krypto-Regulierungsgesetz ab.

Von germanlbn

Die russische Staatsduma wird am 21. Juli einen Gesetzentwurf zur Kryptoregulierung prüfen, der Regeln für Investoren und internationale Kryptotransaktionen schafft.

Russland bereitet sich darauf vor, einen weiteren Schritt zur Regulierung von Kryptoaktivitäten zu unternehmen. Die zweite und dritte Lesung eines Gesetzentwurfs zur Regulierung von Kryptowährungen wird am 21. Juli in der Staatsduma stattfinden. Der Vorschlag wird, falls genehmigt, einen rechtlichen Rahmen für die Nutzung von Kryptowährungen schaffen und das regulatorische Umfeld landesweit verbessern.

Russland rückt näher an umfassende Kryptoregeln heran

RBC berichtet, dass die Abgeordneten vor der Abstimmung für den Gesetzentwurf sind. Es wird erwartet, dass die Gesetzgeber das Gesetz während der Sitzung am 21. Juli verabschieden, sagte Anatoli Aksakow, Vorsitzender des Ausschusses für den Finanzmarkt der Staatsduma. Es sind jedoch weitere Genehmigungen erforderlich, bevor es in Kraft treten kann.

Die vorgeschlagene Gesetzgebung soll klare Richtlinien für den Handel und Besitz von Kryptowährungen festlegen. Darüber hinaus würde sie die Nutzung digitaler Vermögenswerte in autorisierten internationalen Transaktionen erleichtern. Gleichzeitig zielt der Gesetzentwurf darauf ab, den Kampf gegen illegale Kryptowährungsgeschäfte in ganz Russland zu verstärken.

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Wichtig ist, dass das Gesetz russischen Unternehmen ermöglichen würde, grenzüberschreitende Transaktionen mit Kryptowährungen abzuwickeln. Dies könnte Unternehmen helfen, die an der Einfuhr von Waren nach Russland beteiligt sind. Kryptowährungen würden im Land jedoch weiterhin kein gesetzliches Zahlungsmittel sein.

Der Gesetzentwurf legt auch verschiedene Regeln für Privatanleger und professionelle Anleger fest. Die politischen Entscheidungsträger streben also ein Gleichgewicht zwischen Anlegerschutz und Zugang zu digitalen Vermögenswerten an. Nicht qualifizierte Anleger müssten einen Risikobewertungstest bestehen, bevor sie zugelassene Kryptowährungen kaufen können.

Nach dem Plan dürften Privatanleger über einen einzigen Vermittler bis zu 300.000 RUB (etwa 3.800 USD) pro Jahr kaufen. Darüber hinaus wären sie auf 100.000 RUB pro Jahr für Überweisungen ins Ausland beschränkt. Diese Grenzen sollen die finanziellen Risiken für weniger erfahrene Anleger verringern.

Neue Anlegergrenzen und Sicherheitsmaßnahmen nehmen Gestalt an

Die russische Staatsduma wird am 21. Juli einen Gesetzentwurf zur Kryptoregulierung prüfen, der Regeln für Investoren und internationale Kryptotransaktionen schafft.

Qualifizierte Anleger hingegen würden im vorgeschlagenen Rahmen wesentlich großzügigere Grenzen erhalten. Sie könnten Kryptowährungen im Wert von bis zu 3 Millionen RUB pro Jahr kaufen. Darüber hinaus hätten sie das Recht, bis zu 1 Million RUB pro Jahr zu senden.

Die Abgeordneten erwägen auch, den Zugang von Privatanlegern zu bestimmten Kryptowährungen zu beschränken. Das bedeutet, dass nur hochliquide digitale Vermögenswerte wie Bitcoin und Ethereum zugänglich sind. Diese Methode soll die Exposition gegenüber kleineren und volatileren Token minimieren.

Es gibt auch eine wesentliche Anpassung bei den Datenschutzbestimmungen. Frühere Versionen des Gesetzentwurfs verlangten von den Nutzern, ihre Wallet-Adressen offenzulegen. Dies wurde jedoch von den Abgeordneten aus den endgültigen Lesungen gestrichen. Stattdessen würden die Nutzer den Behörden Kontostände und Transaktionsaktivitäten melden.

Außerdem ist eine neue 48-stündige Sperre für bestimmte große Überweisungen erforderlich. Dies würde für Transaktionen gelten, die ins Ausland oder an Dritte gesendet werden. Es wird angenommen, dass dies Betrug und andere illegale Aktivitäten mit digitalen Vermögenswerten verringern kann.

Vorausgesetzt, das Gesetz wird genehmigt, sollen die meisten Bestimmungen des Gesetzentwurfs am 1. September in Kraft treten. Allerdings wurden damit zusammenhängende Gesetzesentwürfe mit strafrechtlichen Sanktionen auf die Herbstsitzung verschoben. Dieser andere Gesetzentwurf könnte Haftstrafen von bis zu 7 Jahren für diejenigen vorsehen, die illegalen Kryptowährungsverkehr organisieren.

Insgesamt ist der Gesetzentwurf zu Kryptowährungen eines der wichtigsten kryptobezogenen Projekte in Russland. Daher könnte die Abstimmung am 21. Juli einen wichtigen Moment für die russische Kryptowährungsindustrie und ihre zukünftige Rolle im internationalen Handel markieren.

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