- Die SEC hat ein Treffen anberaumt, um neue Regeln für Krypto-Asset-Investmentverträge zu entwickeln.
- Der Schritt erfolgt, nachdem der Kongress es versäumt hat, den Digital Asset Market CLARITY Act zu verabschieden.
- SEC-Vorsitzender Atkins sagte, die Behörde sei bereit, Regeln ohne Maßnahmen des Kongresses zu erlassen.
Die Securities and Exchange Commission hat ein öffentliches Treffen angekündigt, um dynamische Regulierungen für Krypto-Asset-Investmentverträge zu entwickeln. Der plötzliche Schritt der Regulierungsbehörden erfolgt, nachdem der Kongress letzte Woche unerwartet die Verabschiedung seines Clarity Act verfehlt hat.
Infolgedessen erwarten institutionelle Anleger nun in naher Zukunft erhebliche Umwälzungen bei den bundesstaatlichen Regulierungen und Compliance-Anforderungen für digitale Vermögenswerte.
SEC handelt schnell, nachdem das Clarity-Act-Gesetz ins Stocken geraten ist
In einer früheren Erklärung, deutete SEC-Vorsitzender Paul Atkins an, dass er vollständig bereit sei, neue Regeln ohne neue Beschränkungen durch den Kongress zu erlassen. Die Behörde ist daher aktiv bestrebt, ein klares Angebotsregime zu etablieren, insbesondere für Emittenten digitaler Asset-Token. Dieser zukunftsorientierte Behördenansatz wird von Marktexperten als wesentlicher Weg zur Schaffung regulatorischer Sicherheit für Finanzinstitute angesehen.
Nach bestehendem Bundeswertpapierrecht wenden die Regulierungsbehörden traditionell den strengen Howey-Test an, um den Status von Investmentverträgen zu bestimmen. Aber moderne Blockchain-Netzwerke können sich schnell von einem zentralisierten Kapitalbeschaffungsprozess zu einem vollständig dezentralen Netzwerk für digitale Vermögenswerte entwickeln. Infolgedessen führen die Standardsicherheitsklassifikationen häufig zu rechtlicher Verwirrung für innovative Token-Entwickler und -Emittenten.
Das bevorstehende öffentliche Behördentreffen befasst sich direkt mit diesen historischen Reibungspunkten in den inländischen tokenisierten Kapitalmärkten. Allerdings hatten Branchenakteure gehofft, dass der Clarity Act diese ständigen rechtlichen Unsicherheiten beseitigen würde. Darüber hinaus könnten die Registrierungsausnahmen eine Unmenge institutionellen Geldes in viele verschiedene DeFi-Protokolle freisetzen.
Offizielle Sprecher der Behörde bestätigten, dass die neuen Richtlinien jederzeit im Einklang mit den Grenzen der bestehenden gesetzlichen Befugnisse stehen würden.
Darüber hinaus werden SEC-Mitarbeiter versuchen, die Vorschriften „zukunftssicher“ zu machen, damit sie gut mit künftigen bundesstaatlichen Marktstrukturgesetzen funktionieren. Auf diese Weise könnten den Marktteilnehmern trotz der anhaltenden politischen Streitigkeiten auf dem Capitol Hill praktikable Compliance-Wege zur Verfügung stehen.
Senatsverzögerung schiebt Debatte über zentralen Clarity Act auf September
Die gesetzgeberische Dynamik kam während der jüngsten hitzigen Debatten auf dem geschäftigen Senatsboden plötzlich zum Stillstand. Der Mehrheitsführer des Senats, John Thune, stellte dann einen Antrag auf Geschäftsordnung, um weitere Abstimmungen auszusetzen. Die Abgeordneten werden sich nach ihrer Rückkehr aus der Spätsommerpause erneut mit dem umstrittenen Clarity Act befassen.
Allerdings bleibt die Erzielung von 60 Stimmen im gesamten Senat für die Initiatoren des Gesetzentwurfs eine politische Hürde.
Wenn ein Senatsgesetz erheblich geändert wird, muss es außerdem erneut vom Repräsentantenhaus genehmigt werden. Daher ist der Zeitrahmen für die Gesetzgebung im Vorfeld der nächsten Zwischenwahlen, die die Energie des Kongresses in Anspruch nehmen werden, eng.
Die Branche für digitale Vermögenswerte steht vor gesetzgeberischen Unsicherheiten, die das Risiko plötzlicher Änderungen der Durchsetzungspraktiken mit sich bringen, so Branchenbeobachter. Infolgedessen zieht die Kryptoindustrie im Allgemeinen eine vom Kongress verabschiedete Gesetzgebung der Regelsetzung durch Verwaltungsbehörden vor. Ein gründliches Clarity-Act-Programm würde klare Zuständigkeitsgrenzen zwischen den großen Finanzaufsichtsbehörden festlegen.
Ein Gesetzentwurf würde die meisten Spot-Handelsmärkte für digitale Rohstoffe unter die Zuständigkeit der CFTC stellen. Andererseits wären alle primären Token-Verkäufe im Zusammenhang mit Kapitalbeschaffungsaktivitäten der strengen Aufsicht durch die SEC unterworfen. Diese operative Trennung bietet vorhersehbare Leitplanken, die institutionelle Handelstische für eine groß angelegte Markteinführung strikt benötigen.
Ethische Fragen der Exekutive um Krypto-Vorhaben der Familie
Routinemäßige parteipolitische Auseinandersetzungen zwischen den Kongressführern sind nicht die einzigen politischen Herausforderungen, die die Gesetzgebung behindern. Insbesondere Präsident Donald Trump steht zunehmend unter Druck in Bezug auf Ethik- und Interessenkonfliktthemen. Oppositionsabgeordnete verweisen direkt auf kommerzielle Krypto-Asset-Projekte, die von Mitgliedern seiner Familie aktiv verwaltet werden.
Ethik-Wächter fordern den Kongress auf, strenge Integritätsbestimmungen direkt in die ausstehende Krypto-Marktgesetzgebung aufzunehmen. Tatsächlich sagen diese Kritiker, der Clarity Act sollte ein Verbot finanzieller Interessenkonflikte in der Exekutive enthalten. Aber Beamte des Weißen Hauses sagen, die Gesamtunterstützung der Regierung für eine saubere Marktstrukturgesetzgebung sei „voll und ganz gegeben.
Laut Patrick Witt, Geschäftsführer des President’s Council of Advisors for Digital Assets, würde die Regierung die Verhandlungen mit den Demokraten „bis zur Abstimmung im September“ fortsetzen.
Letztendlich werden große Blockchain-Projektentwicklungen nur dann in den USA bleiben, wenn es regulatorische Klarheit gibt. Somit stellen die ausstehenden SEC-Regeln eine wichtige Zwischenphase der Klarheit inmitten der langen Verzögerung des Clarity Act dar. Globale Krypto-Marktführer warten nun gespannt auf die offiziellen Ankündigungen der Behörde, die für später in dieser Woche geplant sind.





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