CFTC-Vorsitzender Michael Selig treibt Vorschriften für Krypto- und Prognosemärkte trotz Führungslücken voran, mit Fokus auf Anlegerschutz und Marktsicherheit.
Michael Selig hat bestätigt, dass der Regulator die Regelwerksentwicklung ohne Verzögerung fortsetzen wird. Dies sagte er in einer Anhörung des Landwirtschaftsausschusses des Repräsentantenhauses am 16. April 2026. Zudem wird die Entscheidung trotz erheblicher Führungsdefizite bei der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) getroffen. Daher ist der Kurswechsel unter Gesetzgebern umstritten.
CFTC schreitet trotz Personalmangels voran
Die CFTC hat derzeit nur einen aktiven Kommissar. Normalerweise hat die Behörde 5 Mitglieder, um ausgewogene Entscheidungen zu gewährleisten. Im Jahr 2025 verkleinerte jedoch mehrere Rücktritte das Gremium erheblich. Infolgedessen gibt es wachsende Bedenken hinsichtlich der Entscheidungsbefugnis.
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Selig bezog während der Anhörung Stellung. Er erläuterte, die Behörde könne ihre Arbeit nicht verlangsamen. Außerdem betonte er, die Regelwerksentwicklung müsse zugunsten der Menschen weitergehen. Er wolle jedoch nicht warten, bis neue Kommissare ernannt werden.
Diese Aussage folgte auf Nachfragen von Angie Craig. Sie kritisierte das Fehlen eines vollständigen Gremiums und forderte Selig auf, keine Entscheidungen im Alleingang zu treffen. Selig weigerte sich jedoch, dies zuzusagen.
Er stellte klar, dass das Gesetz es dem verbleibenden Kommissar erlaube, so zu handeln. Daher könne die Behörde ihre Arbeit fortsetzen, einschließlich der Festlegung von Regeln und der Durchsetzung von Vorschriften. Folglich werde die Entwicklung in den Schwerpunktbereichen voranschreiten.
Fokus auf Krypto-, Prognosemärkte und KI-Regeln
Die CFTC wird Vorschriften in mehreren Schlüsselbereichen umsetzen. Digitale Vermögenswerte sind eines der Schwerpunktthemen. Die Behörde versucht, einen transparenten Rahmen für den Kryptohandel zu schaffen und die Klassifizierung verschiedener Krypto-Assets festzulegen.
Ein weiterer Schwerpunkt sind Prognosemärkte. Börsen wie Kalshi und Polymarket könnten strenger reguliert werden. Daher strebt die CFTC eine wirksame Aufsicht in dieser Branche an, was den Handel der Nutzer auf solchen Plattformen beeinflussen könnte.
Zudem erwägt die Behörde Vorschriften für künstliche Intelligenz. Eine neue Task Force prüft den Einsatz von KI an Finanzmärkten, um künftig mit den Risiken automatisierter Systeme umgehen zu können.
Selig erklärte, solche Maßnahmen seien notwendig, um die Marktsicherheit zu gewährleisten. Er betonte die Bedeutung des Anlegerschutzes und von Verbrauchersicherungen. Daher sei er der Ansicht, dass eine Verzögerung des Handelns den Interessen der Menschen schaden würde.
Doch nicht alle Gesetzgeber unterstützen diese Strategie. Sie argumentieren, dass wichtige Vorschriften nicht von einem einzigen Kommissar verabschiedet werden sollten. Zudem halten sie eine parteiübergreifende Beteiligung für entscheidend für eine faire Regulierung. Daher bleibt das Thema Gegenstand politischer Debatten.
Die Führungslücke folgt auf eine Reihe bedeutender Abgänge im Jahr 2025. Ehemalige Kommissare wechselten zu anderen Positionen oder verließen ihre Ämter, was die Behörde daran hinderte, ihre vollständige Struktur beizubehalten.
Zusammenfassend schreitet die CFTC trotz interner Schwierigkeiten voran. Selig hat klargestellt, dass die Regelwerksentwicklung fortgesetzt wird. Der Fokus auf Krypto- und Prognosemärkte unterstreicht das wachsende regulatorische Interesse. In den kommenden Monaten könnten sich daher bedeutende Veränderungen im Bereich der Regulierung digitaler Vermögenswerte ergeben.





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