Jane Street beantragt Abweisung in Terraform-Klage wegen Terra-Crash
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Jane Street beantragt Abweisung in Terraform-Klage wegen Terra-Crash

Von germanlbn

Jane Street beantragt Abweisung der Klage von Terraform Labs und bestreitet Vorwürfe des Insiderhandels im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch von TerraUSD und LUNA.

Ein bedeutender Rechtsstreit ist auf dem Kryptomarkt entstanden, nachdem Jane Street schwerwiegende Vorwürfe angefochten hat. Jane Street hat beantragt, die Klage von Terraform Labs abzuweisen. Der Rechtsstreit dreht sich jedoch um den Zusammenbruch von TerraUSD und LUNA, der zu erheblichen Verlusten führte.

Jane Street weist Vorwürfe zurück und macht Terraform-Führung verantwortlich

Jane Street behauptete, der Fall sei unbegründet und versuche, anderen die Schuld zuzuschieben. Weiterhin behauptete sie, Terraform sei für den Crash verantwortlich. Daher forderte sie das Gericht auf, das Verfahren nicht fortzusetzen.

Der Insolvenzverwalter Todd Snyder reichte die Klage im Februar 2026 ein. Darüber hinaus behauptete Terraform, Jane Street habe Insiderhandel und Marktmanipulation betrieben. Infolgedessen wurde dem Unternehmen vorgeworfen, Insiderinformationen genutzt zu haben, um Positionen vor dem Crash zu schließen.

Doch Jane Street wies diese Behauptungen in ihrer Gerichtseinreichung zurück. Sie behauptete, ihre größten Geschäfte seien getätigt worden, nachdem die Informationen öffentlich verfügbar waren. Daher erklärte sie, keine versteckten Informationen verwendet zu haben.

Darüber hinaus zitierte Jane Street Äußerungen des Terraform-Gründers Do Kwon. Er hatte zuvor die Verantwortung für den Crash und die Verluste übernommen. Tatsächlich bekannte sich Do Kwon der Verschwörung und des Überweisungsbetrugs schuldig und wurde zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt.

Die Anwaltskanzlei bezeichnete die Klage zudem als widersprüchlich, basierend auf Terraforms Vorwürfen. Beispielsweise wies sie darauf hin, dass ein bedeutendes Geschäft 10 Minuten nach Bekanntwerden der Informationen stattfand. Somit, so behauptete sie, untergrabe dies die Vorwürfe des Insiderhandels.

Umstrittene Geschäfte und rechtliche Argumente stehen im Mittelpunkt

Die Beschwerde besagt, dass Terraform behauptete, Jane Street habe Insiderinformationen genutzt. Insbesondere wurde einem ehemaligen Praktikanten vorgeworfen, vertrauliche Informationen über die Liquidität preisgegeben zu haben. Dies habe es dem Unternehmen ermöglicht, seine Position zu schützen.

Die Klage beschrieb auch einen Vorfall am 7. Mai 2022. Terraform soll angeblich 150 Millionen Dollar aus einem Liquiditätspool abgezogen haben, ohne dies anzukündigen. Ein mit Jane Street verbundenes Wallet zog dann 85 Millionen Dollar in TerraUSD ab.

Und Terraform behauptete, diese Schritte hätten zu Panikverkäufen geführt. Infolgedessen brach das Ökosystem zusammen und vernichtete fast 40 Milliarden Dollar an Wert. Die Beschwerde deutete an, dass Jane Street durch diese Aktionen Verluste von mehr als 200 Millionen Dollar vermieden habe.

Jane Street hat eine Reihe von Argumenten vorgebracht, um die Klage abzuweisen. Sie berief sich auf die Wagoner-Regel, die Klagen im Zusammenhang mit Unternehmensfehlverhalten einschränkt. Daher behauptete sie, Terraform könne nicht auf Schadensersatz für Verluste klagen, die auf eigenes Verhalten zurückzuführen seien.

Weiterhin focht Jane Street die Zuständigkeit des Gerichts an. Sie behauptete, Terraform habe nicht nachgewiesen, dass die Geschäfte in den USA stattfanden. Daher, so argumentierte sie, solle der Fall nicht in den USA verhandelt werden.

In der Zwischenzeit sorgt dieser Fall weiterhin für Aufsehen in den Finanzmärkten. Er wirft Fragen zur Verantwortung und zum Risiko auf den Kryptowährungsmärkten auf. Das Urteil des Gerichts könnte wiederum zukünftige Streitigkeiten über Marktpraktiken und Plattformhaftung beeinflussen.

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