Südafrikas neue Kryptoregeln könnten Investoren dazu zwingen, Bitcoin zu verkaufen
Regulations

Südafrikas neue Kryptoregeln könnten Investoren dazu zwingen, Bitcoin zu verkaufen

Von germanlbn

Südafrika schlägt umfassende Kryptokontrollen vor, die Inhaber zum Verkauf von Bitcoin zwingen könnten. Hier erfahren Sie, was der Entwurf für Anleger bedeutet.

Südafrika ist dabei, sein Finanzkontrollsystem zu überarbeiten. 

Das National Treasury und die South African Reserve Bank haben Entwürfe für Capital Flow Management Regulations veröffentlicht. 

Darüber hinaus zielt der Vorschlag darauf abgrenzüberschreitende Kryptotransaktionendirekt. Es führt weitreichende neue Befugnisse darüber ein, wie Einwohner digitale Vermögenswerte verwalten und nutzen. 

Die öffentliche Stellungnahme zum Entwurf endet am 10. Juni 2026.

Lesen Sie auch: 

Südafrika unternimmt mutige Schritte zur Regulierung grenzüberschreitender Kryptoströme

Was Südafrikas Krypto-Verordnungsentwurf eigentlich vorschlägt

DerRegulierung des Kapitalflussmanagementszielt darauf ab, die Devisenkontrollbestimmungen von 1961 zu ersetzen. Dieser Rahmen besteht seit über sechs Jahrzehnten. 

Das Finanzministerium beschreibt den Wandel als eine Modernisierung des südafrikanischen Kapitalflussmanagementansatzes.

Gemäß dem Vorschlag unterliegen Krypto-Inhaber über einem nicht festgelegten Schwellenwert strengen neuen Bedingungen. Sie dürfen ohne vorherige Genehmigung keine Vermögenswerte kaufen, verkaufen, verleihen oder übertragen. 

Transaktionen müssen einen angegebenen Zweck enthalten. Die Ausgabe von Geldern außerhalb des angegebenen Zwecks könnte einen obligatorischen Weiterverkauf von Vermögenswerten für Rand auslösen.

Grenzüberschreitende Kryptotransfers und -zahlungen würden eine behördliche Genehmigung erfordern. Ohne sie wären solche Transaktionen völlig verboten. 

Die Behörden würden außerdem die Befugnis erhalten, Personen zu durchsuchen und Vermögenserklärungen zu verlangen. Beamte könnten Vermögenswerte beschlagnahmen, bei denen der Verdacht besteht, dass sie gegen die neuen Regeln verstoßen.

Zwangsverkäufe und verfassungsrechtliche Bedenken umgeben den Vorschlag

Kritiker reagierten scharf auf den Entwurf. Sie argumentieren, dass die Vorschriften schwerwiegende verfassungsrechtliche Fragen in Bezug auf Privatsphäre, Eigentumsrechte und Vereinigungsfreiheit aufwerfen. 

Einige beschreiben den Vorschlag als eine der aggressivsten Aktualisierungen des südafrikanischen Devisenkontrollsystems in seiner Geschichte.

Besondere Aufmerksamkeit erregte die Bestimmung zum erzwungenen Weiterverkauf. 

Darin könnte die Regierung Investoren zur Umstellung zwingenKryptobeständein Rand. Der Schwellenwert, der diese Regeln auslöst, ist im aktuellen Entwurf noch nicht festgelegt. Diese Unklarheit hat die Bedenken von Rechtsbeobachtern und Krypto-Inhabern verstärkt.

Das Finanzministerium wiederum bezeichnet den Ansatz als „positive Bias“-Regulierung. Das Ziel besteht nach Angaben der Beamten darin, von Vorabgenehmigungen zu einer risikobasierten Überwachung überzugehen. 

Außerdem würde der Schwerpunkt eher auf Transaktionen mit großer Auswirkung und hohem Risiko als auf Routineaktivitäten liegen.

Wo Krypto in den breiteren Finanzrahmen Südafrikas passt

Der Entwurf funktioniert nicht isoliert. Es ergänzt die bestehende Aufsicht durch die Financial Sector Conduct Authority und das Financial Intelligence Centre. 

Das Finanzministerium sagt, dass die neuen Regeln Lücken in den aktuellen Vorschriften schließen, insbesondere im grenzüberschreitenden BereichKryptoaktivität.

Zu den weiteren vorgeschlagenen Änderungen gehören aktualisierte Definitionen, höhere Strafen und klarere Anforderungen an die Deklaration ausländischer Vermögenswerte. 

Der Entwurf beseitigt auch bestimmte Beschränkungen für Wertpapiertransaktionen im Ausland. Das Finanzministerium sagt, dass die Reformen Wachstum und globale Integration unterstützen und gleichzeitig Risiken für die Finanzstabilität bewältigen.

Südafrika verfolgt seit 1991 einen vorsichtigen Ansatz in Bezug auf Kapitalströme. 

Beamte sagen, dass der neue Rahmen mit der internationalen Praxis übereinstimmt. Ob die richtige Balance gefunden wird, bleibt eine Frage, über die Anleger und Regulierungsbehörden vor Ablauf der Frist im Juni diskutieren werden.

Quelle: Live Bitcoin News

germanlbn

Über den Autor

germanlbn

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert