Keine Nebensaison, hohes Risiko: Was hat sich in diesem Zyklus bei Crypto geändert?
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Keine Nebensaison, hohes Risiko: Was hat sich in diesem Zyklus bei Crypto geändert?

Von germanlbn

Der Krypto-Händler CryptoCred warnt davor, dass die Hochsaison vorbei sei, und verweist auf die schlechte Qualität der Münzen, die hohe Korrelation und den Rückgang spekulativer Aufwärtsbewegungen in diesem Zyklus.

Ein bekannter Krypto-Händler schlägt Alarm. CryptoCred, ein weithin beachteter Analyst auf X, veröffentlichte eine unverblümte Einschätzung des aktuellen Kryptowährungsmarktes. 

Der Beitrag hat seitdem große Aufmerksamkeit erregt. Es zeigt strukturelle Veränderungen auf, die die Funktionsweise von Kryptozyklen möglicherweise dauerhaft verändert haben. 

Die Analyse erhielt 568 Likes und löste breite Zustimmung in der Community aus.

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Altcoin-Qualität und Marktkorrelation schaden Händlern

CryptoCred wies auf einen besorgniserregenden Rückgang der Qualität der Top-Coins hin. Er beschrieb einen Großteil der Top 50 als „Geistermünzen oder aufgeblähten Governance-Schrott“.

Viele dieser Vermögenswerte haben sich schlechter entwickelt und sind seiner Meinung nach nicht investierbar. Über die Qualität hinaus wies er auf eine extreme Korrelation im gesamten Markt hin.

Sektoren, die sich einst unabhängig voneinander bewegten, nähern sich heute an, insbesondere in Zeiten des Abschwungs. Dadurch sind gezielte, sektorbezogene Wetten weitaus weniger effektiv als zuvor.

Auch der Raum für Long-Tail-Spekulationen hat sich verändert. CryptoCred stellte fest, dass es sich von einem Bereich mit hohem Risiko und hohem Gewinn zu einem Umfeld mit nahezu Nullsummen bewegt hat. 

Ein Großteil der spekulativen Aktivitäten hat sich von zentralisierten Börsen auf das verlagert, was er „maximale PvP-Einstellungen“ nannte. Das macht es weitaus schwieriger, breite Altcoin-Rallyes aufrechtzuerhalten oder zu reproduzieren.

Spekulationen haben sich über Krypto hinaus entwickelt

CryptoCred argumentierte auch, dass Kryptowährungen nicht mehr die dominierende Grenze für spekulatives Kapital seien. Institutionen sind nun auf der Suche nach künstlicher Intelligenz. 

Einzelhändler tendieren zu Zero-Day-Optionen und Einzelaktien.

Diese Verschiebung hat die Art von Momentum-Effekten verringert, die Krypto einst für frühe Teilnehmer so lohnend machten.

Selbst historisch zuverlässige Stücke haben enttäuscht. Er wies darauf hin, dass Bitcoin und Ethereum im Vergleich zu früheren Zyklen eine Underperformance aufwiesen. 

Die alte Logik, tiefe Drawdowns für garantierte explosive Erholungen zu kaufen, hat ihre Gültigkeit verloren.

Er beschrieb dies als „Abflachung der Konvexität“, ein Begriff, der das verringerte Aufwärtspotenzial in der gesamten Anlageklasse widerspiegelt.

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Was Händler in Zukunft erwarten sollten

Krypto-Kommentator Doug Funniehinzugefügtmit einer zentralen Beobachtung in die Diskussion ein. 

Er beschrieb diesen Zyklus als „Triple Top“, mit Spitzenwerten, die fast ein Jahr auseinander liegen. Diese Struktur überraschte die meisten Teilnehmer. 

Er stellte auch eine schwierige Frage zur aktuellen Position von Bitcoin. Da sich die Aktien ihren Allzeithochs nähern, fühlt sich der Kauf bei einem BTC-Rückgang von 50 % riskanter an als in früheren Zyklen.

Funnie skizzierte zwei Wege, denen Händler jetzt gegenüberstehen. Die erste besteht darin, den Rückgang trotz der allgemeinen Marktunsicherheit zu kaufen.

Der zweite wartet auf einen tieferen Abwärtstrend, wobei einige auf Ende 2026 als möglichen Kapitulationspunkt hinweisen. 

CryptoCred schloss seine Analyse mit einer selbstbewussten Bemerkung ab und räumte ein, dass er möglicherweise einfach „den Boden zum Scheitern verurteilt“.

Quelle: Live Bitcoin News

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