CZ lobt Hyperliquid, warnt aber vor regulatorischen Risiken.
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CZ lobt Hyperliquid, warnt aber vor regulatorischen Risiken.

Von germanlbn

CZ bezeichnet Hyperliquids Modell als innovativ, warnt aber vor regulatorischen Risiken, während Kritiker auf Aster DEX verweisen, eine ähnliche Plattform, die mit Binance verbunden ist.

Binance-Gründer Changpeng Zhao hat Hyperliquid im Galaxy Brains-Podcast gelobt. Er bezeichnete das Modell der dezentralen Börse als innovativ.

Doch er wies auch auf ernsthafte regulatorische Bedenken hin.

CZ verwies auf seine eigene rechtliche Vergangenheit als Warnsignal für Plattformen, die ohne KYC operieren. Seine Äußerungen kamen, als Hyperliquid über 70 % des Marktes für dezentrale Perpetuals beherrschte.

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CZ über Hyperliquids Vorteil gegenüber zentralisierten Börsen

CZ wies auf mehrere Funktionen hin, die Hyperliquid auszeichnen.

Die Plattform läuft auf einer leistungsstarken Blockchain mit On-Chain-Orderbüchern. Sie bietet zudem gaslose Orders, Handelsausführung in Sekundenbruchteilen und einen Hebel von bis zu 40x. Diese Funktionen ermöglichen es Hyperliquid, Nutzer zu bedienen, die zentralisierte Börsen wie Binance legal nicht erreichen können.

„Ich finde die Hyperliquid-Erfindung tatsächlich großartig“, sagte CZ im Podcast.

Er fügte hinzu, dass die Plattform eine Nische besetze, in der Binance nicht konkurrieren könne.

Der Grund, so erklärte er, sei das Fehlen von KYC-Anforderungen bei Hyperliquid. Binance als reguliertes Unternehmen könne dieses Modell nicht nachbilden.

Hyperliquid ist seitdem zu einer der aktivsten DeFi-Plattformen herangewachsen. Sie verzeichnet nun tägliche Handelsvolumina in Milliardenhöhe. Ihre Dominanz bei dezentralen Perpetuals wächst weiter und schürt eine breitere Debatte über Compliance versus DeFi-Freiheit.

CZs rechtliche Vergangenheit prägt seine Vorsicht

CZ lobte Hyperliquid nicht nur. Er zog auch eine klare Grenze.

„Ich würde niemals das tun, was sie tun, angesichts dessen, was ich erlebt habe“, sagte er.

Zu diesen Erfahrungen gehört, dass er sich 2023 der Verletzung von Geldwäschebestimmungen schuldig bekannte. Er verbüßte 2024 vier Monate im Gefängnis.

Sein Ton war vorsichtig, aber nicht kritisch. Er ging davon aus, dass Hyperliquid rechtlichen Beistand habe.

Dennoch unterstrich seine Aussage die wachsende Spannung zwischen dezentraler Innovation und globalen Finanzregulierungen. Das Operieren ohne KYC, so deutete er an, berge Risiken, die nicht ignoriert werden könnten.

Der Kommentar hat angesichts seines Hintergrunds Gewicht. CZ baute Binance zur größten Krypto-Börse der Welt auf. Er erlebte auch, wie sie milliardenschwere Regulierungsstrafen einstecken musste. Seine Perspektive ist die eines Menschen, der auf die harte Tour gelernt hat.

Kritiker verweisen auf Aster DEX und einen möglichen Doppelstandard

Nicht jeder nahm CZs Kommentare für bare Münze.

OKX-Mitgründer Star_OKX widersprach öffentlich in den sozialen Medien. Er stellte infrage, ob CZ gegenüber der Öffentlichkeit ehrlich sei.

Star_OKX verwies auf Aster DEX, eine Plattform, die er als nahezu exakte Kopie des Hyperliquid-Modells beschrieb. Er merkte an, dass Aster Berichten zufolge Teammitglieder und Ressourcen mit dem Binance-Ökosystem teile. CZ habe Aster zudem mehrfach beworben, so der Beitrag.

„Wenn das Geschäftsmodell, die Ressourcen, die Personen und die Anreize weitgehend identisch sind, wie anders ist das wirklich?“, schrieb Star_OKX.

Er deutete an, dass die Schaffung einer separaten Briefkastenfirma Binances Weg sein könnte, „compliant“ zu bleiben, während man weiterhin Zugang zum No-KYC-Markt habe. Der Beitrag ging nicht so weit, formelle Anschuldigungen zu erheben, warf jedoch pointierte Fragen zur Struktur auf.

Die Kritik fügt der laufenden Debatte über DeFi, Compliance und die Art und Weise, wie große Akteure beide Welten navigieren, eine weitere Ebene hinzu.

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