Die Aktien von Circle fielen um 16 %, nachdem Open Standard OUSD vorgestellt hat, das von über 140 Unternehmen unterstützt wird und gebührenfreies Prägen und Einlösen ermöglicht.
Die Aktien von Circle fielen um 16 %, nachdem Open Standard Open USD ankündigte, eine neue Stablecoin für globale Zahlungen und Abwicklung. Dieser Schritt setzte das Mutterunternehmen von USDC unter neuen Druck.
Open USD, auch OUSD genannt, soll voraussichtlich später in diesem Jahr starten. Das Projekt wird von über 140 Unternehmen aus den Bereichen Zahlungen, Krypto, Finanzen und Technologie unterstützt.
Die Liste der Partner umfasst Visa, Mastercard, BlackRock, Coinbase, Stripe, Ripple, Google, Shopify, Bybit, OKX und Solana.
Ihre Beteiligung bringt große Namen aus Finanz- und Technologiebranche in den Stablecoin-Wettbewerb.
Open Standard erklärte, dass OUSD es Unternehmen ermöglichen wird, ohne Gebühren zu prägen und einzulösen. Es wurde auch gesagt, dass die Stablecoin keine künstlichen Volumenbegrenzungen haben wird.
Open USD zielt auf Zahlungen großer Unternehmen ab
Open Standard beschrieb OUSD als eine Stablecoin, die für die Internetwirtschaft entwickelt wurde.
Das Projekt richtet sich an Unternehmen, die schnelle und kostengünstige Dollar-Transfers benötigen. Es konzentriert sich auch auf Unternehmen, die digitale Zahlungen in großem Maßstab nutzen.
Visa, Mastercard, BlackRock, Coinbase, and more than 140 companies have joined forces to launch a new stablecoin called Open USD (OUSD)
Open Standard is leading the creation, which is described as a low-cost stablecoin network that allows businesses to mint and redeem OUSD with… pic.twitter.com/kTPwJzOf9I
— That Martini Guy ₿ (@MartiniGuyYT) June 30, 2026
Das Unternehmen erklärte, dass viele Unternehmen bei der Nutzung aktueller Stablecoins mit hohen Kosten konfrontiert sind. Gebühren für das Prägen und Einlösen können für Großvolumen-Nutzer teuer werden.
Daher wird Open USD als kostengünstigere Option positioniert. OUSD wird gebührenfreies Prägen und Einlösen für Geschäftskunden unterstützen.
Open Standard gab außerdem an, dass es keine künstlichen Ausgabegrenzen geben wird. Diese Struktur ist für Unternehmen konzipiert, die große Zahlungsvolumen abwickeln.
Konsortialmodell verändert die Stablecoin-Struktur
Open USD wird ein Konsortialmodell anstelle eines einzigen Hauptemittenten verwenden. Open Standard wird die Stablecoin als unabhängiges Unternehmen betreiben. Sein Vorstand wird Partner aus dem OUSD-Ökosystem umfassen.
Introducing Open USD: a stablecoin built for the internet economy, designed by the businesses growing it.https://t.co/jqgDRs6mKf
— Open Standard (@openstandard) June 30, 2026
Das Unternehmen erklärte, dass Partner standardmäßig die Reserveerträge teilen werden. Eine kleine Verwaltungsgebühr deckt die Betriebskosten von Open USD.
Dies unterscheidet sich von Modellen, bei denen ein Emittent den Großteil der Reserveerträge behält. Partner werden auch an Governance-Entscheidungen für die Stablecoin teilnehmen.
Open Standard sagte, dies solle das Produkt auf die Bedürfnisse von Geschäftskunden ausrichten. Das Modell gibt großen Partnern eine direkte Rolle in seiner Zukunft.
Lesen Sie auch:
https://www.livebitcoinnews.com/circle-lands-on-fxcs-top-100-list-as-stablecoin-adoption-surges/
Circle steht vor neuer Stablecoin-Konkurrenz
Die OUSD-Ankündigung erhöhte den Druck auf Circle, da USDC eine bedeutende Stablecoin ist.
Circles Geschäft ist eng mit der Stablecoin-Akzeptanz, den Reserven und der institutionellen Nutzung verbunden. Ein neuer Rivale mit großen Partnern könnte die Anlegerperspektiven beeinflussen.
Open USD ist noch nicht gestartet, daher bleibt die Akzeptanz ungetestet. Seine zukünftige Rolle wird von Liquidität, Regulierung, geschäftlicher Nutzung und Plattformunterstützung abhängen.
Allerdings verleiht das Partnernetzwerk dem Projekt frühe Sichtbarkeit. Stablecoins werden jetzt für Zahlungen, Handel und Abwicklung auf den Kryptomärkten verwendet.
Open Standard erklärte, dass sich das Stablecoin-Volumen dem Niveau des ACH-Netzwerks annähert. Der Markt wird nun beobachten, ob OUSD die Partnerunterstützung in reale Nutzung umwandeln kann.




Schreibe einen Kommentar