CFTC-Vorsitzender warnt: Illinois-Kryptosteuer könnte Chicagos ‚letzter Handel‘ sein
Regulations

CFTC-Vorsitzender warnt: Illinois-Kryptosteuer könnte Chicagos ‚letzter Handel‘ sein

Von germanlbn

CFTC-Vorsitzender Michael Selig kritisiert die 0,2%ige Krypto-Transfersteuer in Illinois und sagt, dass sie Blockchain-Transaktionen unterschiedlich behandelt.

CFTC-Vorsitzender Michael Selig kritisierte das neue Krypto-Steuergesetz von Illinois, nachdem die Gesetzgeber eine Abgabe von 0,2% auf Blockchain-Transfers genehmigt hatten.

Selig bezeichnete die Maßnahme als eine „Sündensteuer“ auf die Blockchain-Technologie und hinterfragte deren Behandlung von Krypto-Transaktionen.

Er sagte, das Gesetz könnte Transfers besteuern, die für Nutzer keinen wirtschaftlichen Gewinn bringen. Diese Bedenken haben die Aufmerksamkeit des Krypto-Marktes erregt.

Die Kommentare stellten die Politik von Illinois in eine breitere Debatte über Steuern auf digitale Vermögenswerte. Sie warfen auch Fragen zur Rolle Chicagos auf den Finanzmärkten auf.

Selig stellt Illinois Krypto-Steuer in Frage

Selig sagte, die Gesetzgeber von Illinois hätten die Marktzukunft Chicagos gefährdet. Seine Kommentare konzentrierten sich auf die neue 0,2%ige Steuer auf Blockchain-Transfers. Er argumentierte, dass die Maßnahme eher auf Technologie als auf finanzielle Aktivitäten abzielt.

Laut Selig könnte die Steuer auch dann anfallen, wenn Nutzer keinen Gewinn verbuchen. Dieser Punkt stand im Mittelpunkt seiner Kritik an dem Gesetz. Er sagte, dieser Ansatz könnte grundlegende Krypto-Asset-Transfers betreffen.

Selig sagte auch, dass ähnliche Transaktionen nicht aufgrund der Technologie unterschiedlich behandelt werden sollten. Seiner Ansicht nach sehen sich Blockchain-Transfers einer separaten Belastung durch das Gesetz ausgesetzt. Seine Bemerkungen lenkten die Aufmerksamkeit des Bundes auf die Debatte über die Krypto-Steuer in Illinois.

Chicago’s finanzielle Rolle kommt in die Debatte

Chicago ist seit langem mit großen Handels- und Derivatemärkten verbunden. Selig verband diese Geschichte mit dem neuen Ansatz des Bundesstaates bei Krypto-Transfers. Er sagte, das Gesetz könnte die Sichtweise von Unternehmen auf Illinois als Marktstandort beeinflussen.

Krypto-Unternehmen prüfen vor der Standortwahl oft Regeln, Steuern und Betriebskosten. Daher können politische Maßnahmen auf Bundesstaatsebene beeinflussen, wo digitale Vermögensfirmen Dienstleistungen aufbauen. Selig warnte, dass die Steuer von Illinois dem Marktwachstum entgegenwirken könnte.

Er beschrieb die Politik auch als einen Schritt gegen die Blockchain-Entwicklung. Seine Kommentare besagten, dass Illinois sich dafür entscheidet, Krypto-Wallets zu besteuern, anstatt Aktivitäten zu fördern. Die Aussage stellte das Gesetz als ein Anliegen für die finanzielle Position Chicagos dar.

Lesen Sie auch: CFTC-Vorsitzender Michael Selig signalisiert geringere Krypto-Überwachung unter dem Plan „Future Proof“

Blockchain-Steuerregeln stehen vor breiterer Überprüfung

Das Gesetz von Illinois kommt zu einer Zeit, in der Regierungen prüfen, wie Krypto-Aktivitäten besteuert werden sollten. Auch Regulierungsbehörden und Gesetzgeber studieren die Regeln für digitale Vermögenswerte auf den Märkten. Die Debatte dreht sich oft um Fairness, Durchsetzung und klare Behandlung für Nutzer.

Selig sagte, das Gesetz behandele Blockchain-Aktivitäten anders als ähnliche Nicht-Blockchain-Transaktionen. Diese Bedenken bleiben für Unternehmen, die Krypto-Zahlungen oder Asset-Transfers nutzen, wichtig. Sie sind auch für Nutzer relevant, die digitale Vermögenswerte zwischen Wallets verschieben.

Beamte von Illinois wurden in den bereitgestellten Details nicht mit einer direkten Antwort zitiert. Infolgedessen umfasst die öffentliche Debatte nun Seligs Kritik und das Handeln der Gesetzgeber. Die Krypto-Industrie wird beobachten, wie die Steuer in der Praxis angewendet wird.

germanlbn

Über den Autor

germanlbn

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert