- Koreanische Unternehmen bestreiten formelle Open-USD-Mitgliedschaft, obwohl sie auf der öffentlichen Liste des Bündnisses erscheinen.
- Mehrere Unternehmen erklärten, Open Standard habe nur über eine mögliche Teilnahme gesprochen, ohne Vereinbarungen zu treffen.
- Der Streit erhöht die Prüfung, während Südkorea strengere Regeln für ausländische Stablecoin-Emittenten prüft.
Mehrere führende südkoreanische Unternehmen haben bestritten, dem Open USD (OUSD) Alliance formell beigetreten zu sein, nachdem sie auf der veröffentlichten Mitgliederliste des Projekts erschienen waren. Die unerwarteten Einträge werfen Fragen darüber auf, wie Open Standard die Teilnahme definiert, während der Vorfall zu einem Zeitpunkt kommt, an dem Südkorea strengere Kontrollen für ausländische Stablecoin-Projekte prüft.
Koreanische Unternehmen weisen Open-USD-Mitgliedschaftsansprüche zurück
Mehrere große südkoreanische Technologie- und Finanzunternehmen erklärten, sie hätten nie formell zugestimmt, am Open USD Alliance teilzunehmen, obwohl sie öffentlich aufgeführt wurden. Zu den Unternehmen gehören Samsung Electronics, Dunamu, KakaoBank, Hyundai Card, KB Kookmin Card, Samsung Card und andere Finanzinstitute.
Laut lokalen Medienberichten, listete Open Standard 13 koreanische Unternehmen unter mehr als 140 globalen Teilnehmern auf, die sein geplantes dollarunterstütztes Stablecoin-Netzwerk unterstützen. Mehrere Firmen gaben jedoch an, dass sie keine formellen Gespräche abgeschlossen oder Teilnahmevereinbarungen unterzeichnet hätten.
Samsung Electronics erklärte, es habe keine offiziellen Konsultationen bezüglich des Projekts gegeben. Das Unternehmen gab auch an, dass es unsicher sei, welche Rolle es im Open-USD-Ökosystem spielen solle.
Several Korean Companies Say They Have Not Formally Joined Open USD Alliance, Express Confusion Over Inclusion
According to Chosun Biz, several Korean companies listed as Open USD (OUSD) alliance members, including Samsung Electronics, Dunamu, KakaoBank, Hyundai Card, KB Kookmin… pic.twitter.com/hdkJA6Kd9Z
— Wu Blockchain (@WuBlockchain) July 3, 2026
In der Zwischenzeit erklärten Dunamu, K Bank und Shinhan Financial Group, dass Open Standard sie nur kontaktiert habe, um mögliches Interesse zu sondieren. Ihre Vertreter sagten, sie hätten lediglich zugestimmt, den Vorschlag zu prüfen, nicht aber die Teilnahme zu bestätigen.
Ein namentlich nicht genannter Unternehmensvertreter soll gesagt haben, das Unternehmen habe erst durch die koreanische Berichterstattung von seiner Aufnahme erfahren. Die Erklärung fügte hinzu, dass das Management Überraschung äußerte, als es seinen Namen als Bündnismitglied fand.
Die unterschiedlichen Darstellungen haben Unsicherheit darüber geschaffen, ob vorläufige Gespräche fälschlicherweise als bestätigte Teilnahme dargestellt wurden.
Infolgedessen sind Fragen zu den Standards aufgetaucht, die vor der Veröffentlichung von Firmennamen in der Bündnisliste angewendet wurden.
Stablecoin-Projekt steht unter verstärkter Beobachtung
Open Standard stellte Open USD am 30. Juni vor und präsentierte es als kollaboratives Stablecoin-Netzwerk, das von mehr als 140 Finanz-, Zahlungs- und Technologieunternehmen weltweit unterstützt wird. Die Organisation erklärte, die teilnehmenden Unternehmen hätten sich angemeldet, um den Stablecoin in verschiedenen kommerziellen Anwendungen zu nutzen.
Mehrere koreanische Unternehmen widersprachen jedoch dieser Beschreibung, indem sie betonten, dass ihre Gespräche nie über explorative Diskussionen hinausgegangen seien. Ihre Antworten stehen im Gegensatz zu Aussagen, die von bestätigten Verpflichtungen aller aufgeführten Organisationen ausgingen.
Laut der Open-USD-Dokumentation würden teilnehmende Unternehmen technische Unterstützung erhalten und gleichzeitig an den Einnahmen aus den Reserveanlagen beteiligt werden, die den Stablecoin stützen. Unternehmen würden auch Zugang zu Minting- und Redemption-Diensten ohne Transaktionsgebühren oder künstliche Volumenbeschränkungen erhalten.
Das Projekt plant, später im Jahr 2026 für Zahlungen, Überweisungen, Abrechnungen und den Handel mit digitalen Vermögenswerten zu starten. Darüber hinaus erklärte Open Standard, dass die Reserveanlagen bei regulierten US-Finanzinstituten unter Einhaltung der geltenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen verbleiben würden.
Das breitere Bündnis umfasst prominente globale Unternehmen wie Visa, Mastercard, Stripe, Coinbase, BlackRock, BNY, Google, Shopify, IBM, Ripple, Standard Chartered und DBS. Dennoch hat der Streit um die koreanische Mitgliedschaft die Aufmerksamkeit darauf gelenkt, wie Teilnahmebehauptungen vor öffentlichen Ankündigungen verifiziert werden.
Der Zeitpunkt fällt auch mit der laufenden Debatte in Südkorea über die Regulierung von Stablecoins zusammen. Die politischen Entscheidungsträger prüfen weiterhin Reserveanforderungen, Emittentenzulassung, Verwahrungsstandards und Regeln für im Inland operierende, im Ausland ausgegebene Stablecoins.
Branchenbeobachter glauben, dass eine größere Transparenz bei der Klassifizierung von Partnerschaften künftige Missverständnisse verringern könnte. Bis Open Standard weitere Klarstellungen liefert, dürfte die Unsicherheit über die Beteiligung mehrerer koreanischer Unternehmen bestehen bleiben.





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