DOJ treibt US-Strategische Bitcoin-Reserve mit Finanzministerium und Handelsministerium voran
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DOJ treibt US-Strategische Bitcoin-Reserve mit Finanzministerium und Handelsministerium voran

Von germanlbn
  • DOJ prüft gemeinsam mit Bundesbehörden die rechtliche Befugnis für die US-Strategische Bitcoin-Reserve.
  • Finanzministerium und Handelsministerium setzen die Diskussionen über die Aufsicht über die nationalen Bitcoin-Bestände fort.
  • Der Kongress erwägt den BITCOIN Act und den ARMA Act, um die Reserve durch Gesetzgebung zu etablieren.

Das US-Justizministerium arbeitet mit dem Finanz- und Handelsministerium zusammen, um eine Strategische Bitcoin-Reserve einzurichten, trotz anhaltender Meinungsverschiedenheiten über die Aufsicht. Die rechtliche Prüfung markiert einen weiteren Schritt zur Umsetzung der Reserve, obwohl die Bundesbehörden weiterhin die am besten geeignete Governance-Struktur evaluieren.

DOJ prüft rechtliche Befugnis für Bitcoin-Reserve

Das Office of Legal Counsel des US-Justizministeriums arbeitet eng mit dem Finanz- und Handelsministerium an der Initiative zur Strategischen Bitcoin-Reserve. Ziel der Bemühungen ist es, festzustellen, welche Bundesbehörde die rechtliche Befugnis hat, die vorgeschlagene Reserve zu beaufsichtigen.

Die Prüfung folgt der Executive Order von Präsident Donald Trump vom März 2025, die das Finanzministerium anweist, die nationale Bitcoin-Reserve einzurichten. 

Allerdings ist die Umsetzung mehr als sechzehn Monate nach der Ankündigung der Initiative durch die Regierung unvollständig geblieben.

Das Handelsministerium ist seitdem als weiterer Kandidat für die Verwaltung der Reserve aufgetaucht, was zu einem behördenübergreifenden Streit über die operative Verantwortung geführt hat. Folglich evaluiert das Justizministerium die bestehenden rechtlichen Befugnisse, bevor es einen geeigneten Governance-Rahmen empfiehlt.

Das Weiße Haus hat öffentlich keines der beiden Ministerien ausgewählt, um die Reserve zu beaufsichtigen. Stattdessen bewerten Regierungsbeamte weiterhin rechtliche, operative und politische Erwägungen, bevor sie eine endgültige Entscheidung treffen.

Die Prüfung könnte beeinflussen, wie die Regierung einen der größten staatlichen Bitcoin-Bestände der Welt verwaltet. Daher könnten die Schlussfolgerungen des Justizministeriums die Organisationsstruktur und die zukünftige Verwaltung der Reserve bestimmen.

Kongress strebt dauerhaften rechtlichen Rahmen an

Der Kongress hat den BITCOIN Act und den ARMA Act eingebracht, um eine gesetzliche Grundlage für die Strategische Bitcoin-Reserve zu schaffen. Beide Vorschläge würden die USA ermächtigen, innerhalb von fünf Jahren bis zu einer Million Bitcoin durch haushaltsneutrale Finanzierungsstrategien zu erwerben.

Bitcoin-Reserve 

Der Krypto-Berater des Weißen Hauses, Patrick Witt, hat den ARMA Act als aktualisierte Version des früheren BITCOIN Act-Vorschlags beschrieben. Er erklärte auch, dass die Regierung viel Zeit damit verbracht habe, rechtliche Fragen im Zusammenhang mit der Reserve zu prüfen.

Gemäß dem ARMA Act würde Bitcoin, das in die Reserve eingebracht wird, unter den meisten Umständen mindestens 20 Jahre lang unangetastet bleiben. Verkäufe wären in der Regel nur zur Reduzierung der wachsenden Staatsverschuldung erlaubt.

Keiner der Gesetzesentwürfe hat den Kongress passiert, sodass die Reserve von der Exekutivgewalt abhängt, während die Gesetzgeber weiterhin über eine dauerhafte Gesetzgebung debattieren. Politische Veränderungen nach zukünftigen Wahlen könnten ebenfalls die legislativen Aussichten der Vorschläge beeinflussen.

Die US-Regierung hält derzeit etwa 328.372 Bitcoin im Wert von fast 21 Milliarden Dollar, was sie zum größten staatlichen Bitcoin-Inhaber weltweit macht. Ein Großteil dieser Vermögenswerte stammt aus kriminellen Beschlagnahmungen, obwohl vorherige Regierungen gerichtlich genehmigte Verkäufe ausgewählter Bestände autorisierten.

Befürworter argumentieren, dass die Reserve die nationale Digital-Asset-Strategie stärken könnte, während Kritiker weiterhin die Governance, rechtliche Befugnis und langfristige Managementverantwortung in Frage stellen. 

Die laufende Prüfung des Justizministeriums wird voraussichtlich eine zentrale Rolle spielen, bevor die Initiative weiter voranschreitet.

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