Kalifornisches Paar wird beschuldigt, Kryptowährungen aus Drogenverkäufen im Darknet gewaschen zu haben
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Kalifornisches Paar wird beschuldigt, Kryptowährungen aus Drogenverkäufen im Darknet gewaschen zu haben

Von germanlbn
  • Kalifornisches Duo wegen Kryptowäsche im Zusammenhang mit Fentanyl- und Meth-Verkäufen im Darknet angeklagt.
  • Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden im Jahr 2025 über 500 mutmaßliche Drogenpakete quer durch die USA verschickt.
  • Der Fall verdeutlicht die anhaltenden Bemühungen der USA gegen kryptobasierte Drogenhandelsnetzwerke.

Bundesanwälte haben zwei Einwohner Kaliforniens angeklagt, ein Darknet-Drogenhandelsnetzwerk betrieben zu haben, das durch den Verkauf von Fentanyl und Methamphetamin angeblich Hunderttausende Dollar an Kryptowährungen erwirtschaftet hat. 

Die Behörden behaupten, das Paar habe Kryptotransaktionen genutzt, um illegale Einnahmen zu verschleiern, während es Drogen über das Postsystem in den Vereinigten Staaten verteilte.

Darknet-Operation nutzte angeblich Krypto, um Drogenerlöse zu verbergen

Eine Grand Jury des Bundes im Südbezirk von Florida hat am 15. Juli 2026 die Einwohner von Los Angeles, Nicholas Aguilar, 44, und Jessica Marcolina, 37, wegen Drogenhandels und Geldwäsche aus Kryptowährungen angeklagt. 

Laut einem US-JustizministeriumStellungnahmeDie Beklagten sollen angeblich Anbieterkonten unter dem Namen „HotGirlzClub“ auf mehreren Darknet-Marktplätzen betrieben haben. Staatsanwälte sagten, die Operation sei verteiltFentanylund Methamphetamin an Kunden im ganzen Land, auch in Südflorida. 

Die Behörden behaupten, das Paar habe Kryptowährungstransaktionen genutzt, um die Quelle und den Besitz der Einnahmen aus den illegalen Drogenverkäufen zu verschleiern. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei der Geldwäsche um digitale Vermögenswerte im Wert von Hunderttausenden US-Dollar handelte.

Gerichtsdokumenten zufolge begann die Operation bereits im Jahr 2020 und dauerte bis zur Festnahme der Angeklagten. Innerhalb von sieben Monaten im Jahr 2025 haben die Strafverfolgungsbehörden mehr als 500 verschickte Pakete mit mutmaßlichen Betäubungsmitteln mit dem mutmaßlichen Netzwerk in Verbindung gebracht.

Bei Durchsuchungen in den Wohnhäusern der Angeklagten in Kalifornien wurden mutmaßlich kontrollierte Substanzen, Verpackungsmaterialien, Versandmaterialien, elektronische Geräte, gefälschte Ausweisdokumente und mehrere Schusswaffen entdeckt.

Die Ermittler stellten auch gedruckte Warnhinweise sicher, die angeblich den Drogenlieferungen beiliegen. Die Hinweise warnten Kunden vor dem Risiko einer Überdosierung und rieten den Benutzern, sich vor dem Verzehr der Produkte über ihre Verträglichkeit zu informieren.

Die Behörden behaupten außerdem, dass Aguilar ein illegales Schusswaffenproduktionsunternehmen betrieben habe, das Geistergewehre, Schalldämpfer und Schusswaffenkomponenten herstellte.

Die USA weiten ihr Vorgehen gegen kryptobasierte Drogennetzwerke aus

Die Anklage spiegelt die anhaltenden Bemühungen der US-Behörden wider, kriminelle Organisationen ins Visier zu nehmen, die Kryptowährungen nutzen, um illegale Erträge zu verschieben oder zu verbergen.

Anfang dieses Jahres verhängte das Office of Foreign Assets Control des US-Finanzministeriums Sanktionen gegen mehrere Einzelpersonen und Organisationen, denen vorgeworfen wurde, Fentanyl-Erlöse im Auftrag des mexikanischen Sinaloa-Kartells in Kryptowährung umgewandelt zu haben.

Die Bundesanwaltschaft hat außerdem zwei Personen angeklagtchinesischPharmaunternehmen und mehrere chinesische Staatsangehörige im März wegen angeblichen Handels mit Fentanyl-Vorläuferstoffen undKryptowährungswäscheAktivitäten.

Auch internationale Behörden haben den Einsatz von Blockchain-Analysen bei Drogenermittlungen verstärkt. Die südkoreanischen Behörden haben kürzlich Einnahmen im Zusammenhang mit Bitcoin in Millionenhöhe aufgespürt, als sie ein mutmaßliches Handelsnetzwerk untersuchten.

In der Zwischenzeit haben europäische Ermittler Zugriff auf eine lange Zeit verborgene Bitcoin-Wallet im Zusammenhang mit einem verurteilten Drogendealer sichergestellt und damit bewiesen, dass Blockchain-Beweise über Jahre hinweg zugänglich bleiben können.

Aguilar und Marcolina drohen jeweils lebenslange Haft wegen Verschwörung zur Verbreitung kontrollierter Substanzen. Im Falle einer Verurteilung drohen ihnen außerdem bis zu 20 Jahre Gefängnis wegen Verschwörung zur Geldwäsche. 

An der Untersuchung waren das IRS Criminal Investigation, die DEA, das FBI, der U.S. Postal Inspection Service und andere Strafverfolgungsbehörden des Bundes beteiligt.

Quelle: Live Bitcoin News

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