- Consensys entfernte einen mit der DVRK verbundenen Entwickler, bevor MetaMask-Benutzer betroffen waren.
- Interne Untersuchungen ergaben keinen bösartigen Code, keine gestohlenen Vermögenswerte oder offengelegten Benutzerdaten.
- Der Vorfall führte zu einer strengeren Überprüfung von Auftragnehmern angesichts zunehmender Sicherheitsbedrohungen für Kryptowährungen.
Consensys hat bestätigt, dass es einen mit Nordkorea in Verbindung stehenden Softwareentwickler identifiziert und entfernt hat, nachdem die Person über einen Drittanbieter zu MetaMask-bezogenem Code beigetragen hatte.
Das Unternehmen sagte, seine interne Untersuchung habe keine Hinweise auf gestohlene Vermögenswerte, kompromittierte Benutzerdaten, bösartigen Code oder irgendwelche Auswirkungen auf MetaMask-Benutzer ergeben.
Consensys entfernt Entwickler nach interner Sicherheitsüberprüfung
Consensys entdeckte das Sicherheitsrisiko, nachdem es einen Berater eingestellt hatte, der über eine bestehende Beziehung zu einem externen Dienstleister verfügte. Der Entwickler agierte unter dem Pseudonym „Tyler Knapp“ und nutzte Berichten zufolge den GitHub-Benutzernamen „imyugioh“.
Laut einer Drop Site NewsBericht, hat der Berater zum Code der MetaMask-Plattform beigetragen, einschließlich Funktionen zur Konvertierung von Krypto in Fiat, die in Drittanbieter-Zahlungsanbieter integriert sind. Öffentliche GitHub-Aufzeichnungen zeigten, dass die Beiträge am 9. März begannen, bevor sie im April endeten, als Consensys dem Entwickler den Zugriff entzog.
Das Blockchain-Softwareunternehmen sagte, es habe seine Sicherheitsverfahren sofort aktiviert, nachdem es die potenzielle Bedrohung erkannt habe. Zugriffsrechte wurden entzogen, Produktveröffentlichungen wurden vorübergehend ausgesetzt und eine umfassende Untersuchung wurde eingeleitet.
Consensys sagt, dass mit Nordkorea verbundene Entwickler zum MetaMask-Code beigetragen haben, bevor der Zugriff widerrufen wurde
Laut Drop Site News hat das Blockchain-Unternehmen Consensys versehentlich einen mit Nordkorea verbundenen Softwareentwickler eingestellt. Der Entwickler trat unter dem Pseudonym „Tyler Knapp“ über eine… bei.pic.twitter.com/3XkDGbdXhL
— Wu Blockchain (@WuBlockchain)18. Juli 2026
Matt Corva, General Counsel von Consensys, sagte, die Untersuchung habe bestätigt, dass keine Unternehmensvermögenswerte oder Benutzerdaten missbraucht wurden. Er gab außerdem an, dass die Ermittler keinen darin eingesetzten Schadcode gefunden hättenMetaMaskInfrastruktur und keine Sicherheitsrisiken für Benutzer.
Das Unternehmen benachrichtigte die Strafverfolgungsbehörden und teilte relevante Informationen im Zusammenhang mit dem Vorfall mit.
Consensys gab jedoch nicht bekannt, wie es feststellte, dass der Berater mit Nordkorea in Verbindung steht.
Kryptofirmen sehen sich einer wachsenden Bedrohung durch nordkoreanische IT-Mitarbeiter ausgesetzt
Der Vorfall verdeutlicht die zunehmende Herausforderung der Cybersicherheit, vor der Kryptowährungsunternehmen stehen, die auf Remote-Engineering-Talente und externe Auftragnehmer angewiesen sind.
Nordkoreanische Agenten haben wiederholt falsche Identitäten verwendet, um Softwareentwicklungspositionen bei Technologie- und Blockchain-Unternehmen zu erhalten. Diese Rollen können Zugriff auf proprietären Quellcode, interne Systeme und sensible Entwicklungsumgebungen ermöglichen.
Consensys sagte, der Vorfall habe gezeigt, dass seine Sicherheitskontrollen eine hochentwickelte nationalstaatliche Bedrohung erfolgreich erkannt und eingedämmt hätten, bevor Benutzer betroffen seien.
Im Anschluss an die Untersuchung begann das Unternehmen mit der Überprüfung seiner Engineering-Outsourcing-Richtlinien, um die Überprüfungsstandards für Drittanbieter zu stärken.
Sicherheitsforscher haben immer wieder gewarnt, dass Kryptounternehmen weiterhin attraktive Ziele bleiben, da Entwickler häufig Zugriff auf die Wallet-Infrastruktur und Transaktionssysteme erhalten.
Blockchain-Intelligence-UnternehmenTRM Labshat auch berichtet, dass mit Nordkorea verbundene Gruppen weiterhin den kryptobezogenen Diebstahl dominieren.
Das Unternehmen schätzte, dass solche Gruppen etwa 66 % der im ersten Halbjahr 2026 gestohlenen Kryptowährungen ausmachten, was die anhaltenden Sicherheitsrisiken unterstreicht, denen die Branche der digitalen Vermögenswerte ausgesetzt ist.
Quelle: Live Bitcoin News





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