Neue Google-Forschung verkürzt die Zeitleiste für Bitcoin-Quantum-Hacks
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Neue Google-Forschung verkürzt die Zeitleiste für Bitcoin-Quantum-Hacks

Von germanlbn

Google enthüllt einen Quantendurchbruch, der die Bitcoin-Verschlüsselung in 9 Minuten knacken könnte. Hier erfahren Sie, was es für die Kryptosicherheit bedeutet.

Das Quantum-KI-Team von Google hat Forschungsergebnisse veröffentlicht, die Schockwellen durch die Kryptowelt senden. Das Papier enthüllt eine deutlich effizientere Methode zum Aufbrechen der schützenden VerschlüsselungBitcoin

Den Ergebnissen zufolge könnte ein Quantencomputer private Bitcoin-Schlüssel in etwa neun Minuten knacken. 

Die durchschnittliche Blockzeit von Bitcoin beträgt zehn Minuten. 

Dieser geringe Spielraum bereitet Sicherheitsforschern große Sorgen.

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Das Google-Team hat einen Weg gefunden, die Elliptische-Kurven-Kryptographie mithilfe von rund 1.200 logischen Qubits und 90 Millionen Toffoli-Gattern zu durchbrechen. Diese Zahl stellt eine etwa 20-fache Reduzierung der bisher benötigten physikalischen Qubits dar. 

Frühere Schätzungen gehen von weitaus höheren Zahlen aus, sodass Angriffe in weiter Ferne erscheinen. Jetzt sieht die Zeitleiste viel dringlicher aus.

Project Eleven, eine Krypto-Sicherheitsorganisation, reagierte öffentlich auf X. 

Die Gruppe bezeichnete die Entwicklung als „Quantenalarm“ und warnte, dass Mempool-Angriffe mittlerweile eine echte Bedrohung seien. 

Unbestätigte Bitcoin-Transaktionen im Mempool könnten zu Zielen werden, bevor sie freigegeben werden. Project Eleven stellte außerdem fest, dass die Top 1.000 Ethereum-Wallets innerhalb von neun Tagen offengelegt werden könnten.

Das Google-Team hat sich entschieden, die in dieser Forschung tatsächlich verwendeten Quantenschaltkreise nicht zu veröffentlichen. Dies ist das erste Mal, dass in einem Papier zur Schätzung von Quantenressourcen dieser Detaillierungsgrad aus Sicherheitsgründen zurückgehalten wird. 

Stattdessen veröffentlichte das Team einen wissensfreien Beweis. Es ermöglicht Dritten, die Behauptungen zu überprüfen, ohne böswilligen Akteuren eine funktionierende Blaupause zu geben.

Mempool-Angriffe und anfällige Bitcoin-Wallets erklärt

Die Untersuchung identifiziert zwei Risikokategorien. Erstens sind Wallets mit dauerhaft offengelegten öffentlichen Schlüsseln Angriffen ausgesetzt, die Forscher als „At-Rest“-Angriffe bezeichnen. 

Project Eleven schätzt, dass rund 6,7 Millionen Bitcoin in diese Kategorie fallen. Ungefähr 1,7 Millionen BTC befinden sich in P2PK-Skripten, die Mining-Belohnungen aus der Satoshi-Ära beinhalten. Diese öffentlichen Schlüssel sind in der Kette sichtbar und können nicht ausgeblendet werden.

Zweitens macht das neue neunminütige Angriffsfenster Mempool-Angriffe realisierbar. Wenn ein Benutzer eine Transaktion sendet, wird der öffentliche Schlüssel sichtbar, bevor der Block bestätigt wird. 

Ein ausreichend leistungsfähiger Quantencomputer könnte theoretisch den privaten Schlüssel in diesem Fenster ableiten. Die Transaktion könnte dann abgefangen und umgeleitet werden. Diese Bedrohung erschien vor dieser Untersuchung nicht realistisch.

Google hat vor der Veröffentlichung Kontakt mit der US-Regierung aufgenommen. 

Das Team arbeitete auch mit Coinbase, dem Stanford Institute for Blockchain Research und der Ethereum Foundation zusammen. Das Ziel bestand darin, sich vor dem Börsengang auf eine verantwortungsvolle Offenlegung zu einigen.

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Die Industrie muss bis 2029 auf Post-Quantum-Kryptographie umsteigen

Die Empfehlung von Google ist direkt. 

Die Branche muss zur Post-Quanten-Kryptographie (PQC) übergehen, bevor Quantencomputer kryptografisch relevante Ausmaße erreichen. 

Google hat einen Migrationszeitplan für das Jahr 2029 festgelegt und setzt sich seit 2016 für PQC ein. Die Forscher argumentieren, dass es bereits praktikable PQC-Lösungen gibt. Die Herausforderung liegt in der Umsetzungsgeschwindigkeit.

Das Papier fordert Bitcoin undBlockchainEntwickler sollen aufhören, anfällige Wallet-Adressen wiederzuverwenden. Außerdem wird empfohlen, die Offenlegung öffentlicher Schlüssel nach Möglichkeit zu vermeiden. Dabei handelt es sich um kurzfristige Schritte, während längere Migrationsarbeiten in Angriff genommen werden. 

Google stellt fest, dass einige experimentelle PQC-Bereitstellungen bereits auf ansonsten anfälligen Blockchains aktiv sind.

Die Forschung warnt davor, die Geschwindigkeit des Quantenfortschritts zu unterschätzen. Möglicherweise gibt es keine sichtbaren Warnzeichen, bevor ein kryptografisch relevanter Quantencomputer eintrifft. 

Im Artikel von Google wird dies nicht als weit entfernte Spekulation dargestellt, sondern als aktive Sicherheitslücke, die dringend behoben werden muss.

Quelle: Live Bitcoin News

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