US-Gesetzgeber drängen auf einen Gesetzentwurf, um regulierte Stablecoin-Transaktionen steuerfrei zu stellen. Das bedeutet der PARITY Act für Krypto-Zahlungen.
US-Gesetzgeber werfen einen neuen Blick darauf, wie Stablecoins besteuert werden.
Die Abgeordneten Steven Horsford (D-Nev.) und Max Miller (R-Ohio) veröffentlichten einen aktualisierten Diskussionsentwurf des Digital Asset PARITY Act.
Der Gesetzentwurf könnte die meisten regulierten Zahlungs-Stablecoin-Transaktionen von Kapitalgewinnsteuern befreien. Er zielt darauf ab, konforme Stablecoins eher wie alltägliches Bargeld zu behandeln. Der Schritt hat starke Reaktionen in der Krypto-Community ausgelöst.
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Was der Digital Asset PARITY Act tatsächlich vorschlägt
Der Gesetzentwurf besagt, dass beim Verkauf eines regulierten Zahlungs-Stablecoins kein Gewinn oder Verlust angesetzt wird, vorausgesetzt, die Anschaffungskosten des Steuerpflichtigen bleiben über 99 % des Rückgabewerts.
Einfach ausgedrückt: Wenn der Stablecoin nahe bei 1 Dollar liegt, löst die Transaktion kein steuerpflichtiges Ereignis aus. Dies beseitigt einen langjährigen Reibungspunkt. Nach den aktuellen IRS-Regeln wird die Ausgabe von USDC oder USDT genauso behandelt wie der Verkauf von Aktien.
THIS IS BULLISH FOR CRYPTO.
🇺🇸 U.S. lawmakers have reintroduced a revised version of the Digital Asset PARITY Act, which could make everyday transactions using regulated payment stablecoins effectively tax-free in many cases.
The updated bill includes this key provision:
“In… pic.twitter.com/7Iuc119fog
— Wilberforce Theophilus (@Eze_Wilberforce) April 14, 2026
Der aktualisierte Entwurf lässt auch die bisherige Bagatellgrenze von 200 Dollar aus früheren Versionen fallen. Für bestimmte Umtausch- oder Rückgabeszenarien gilt nun ein fiktiver Anschaffungspreis von 1 Dollar.
Diese Änderung verringert den administrativen Aufwand für Alltagsnutzer weiter. Das Nachverfolgen kleiner Preisschwankungen wäre für qualifizierte Stablecoins nicht mehr erforderlich.
Der PARITY Act erschien erstmals im Dezember 2025 als Diskussionsentwurf.
Die Abgeordneten Horsford und Miller starteten die überarbeitete Version im März 2026 neu. Die parteiübergreifende Initiative spiegelt monatelange Arbeit wider, um die Steuerregeln für digitale Vermögenswerte an die bereits für Aktien und Rohstoffe geltenden Regeln anzupassen.
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GENIUS Act-Konformität und Stablecoin-Berechtigung
Nicht jeder Stablecoin fällt unter diesen Gesetzentwurf.
Um die Steuererleichterung zu erhalten, muss ein Stablecoin der im GENIUS Act festgelegten Definition entsprechen. Er muss an den US-Dollar gekoppelt sein, von einem zugelassenen Emittenten ausgegeben werden und muss konstant innerhalb von 1 % um 1 Dollar gehandelt werden. Diese Kriterien beschränken das Feld auf regulierte, konforme Emittenten.
Der Gesetzentwurf erstreckt keine dieser Erleichterungen auf volatile Vermögenswerte. Bitcoin, Ethereum und ähnliche Kryptowährungen bleiben außerhalb des Rahmens dieser Ausnahmen.
Diese Unterscheidung hat Kritik aus einigen Ecken des Krypto-Raums hervorgerufen. Mehrere Bitcoin-Befürworter argumentieren, der Gesetzentwurf begünstige Stablecoins gegenüber anderen digitalen Vermögenswerten unfair.
Staking-Belohnungen werden im aktualisierten Entwurf ebenfalls berücksichtigt. Steuerpflichtige können wählen, die Steuer auf Staking-Einnahmen bei Erhalt zu zahlen oder sie für bis zu fünf Jahre aufzuschieben.
Darüber hinaus zielt der Gesetzentwurf auf eine gängige Steuerschlupflücke ab. Er beendet die Praxis, Krypto mit Verlust für Steuerabzüge zu verkaufen und ihn sofort zurückzukaufen.
BREAKING: The U.S. just introduced a bill that would make stablecoin transactions completely tax free.
Right now, every time you use USDC or USDT to pay for anything, the IRS treats it like selling a stock. You owe tax on every single transaction, even if the gain is less than a… pic.twitter.com/R06klOZhyh
— Bull Theory (@BullTheoryio) April 14, 2026
Reaktion des Krypto-Markts und was als Nächstes kommt
Der Stablecoin-Sektor hat derzeit eine Marktkapitalisierung von 318 Milliarden Dollar. Viele in der Krypto-Branche sehen den PARITY Act als ein starkes Signal für regulatorische Fortschritte.
Reaktionen in den sozialen Medien spiegeln weit verbreitete Begeisterung wider, wobei mehrere Accounts den Gesetzentwurf als großen Erfolg für Stablecoin-Zahlungen bezeichnen. Beiträge auf X beschreiben den Vorschlag als bullisch für das breitere Krypto-Ökosystem.
Dennoch bleibt der Gesetzentwurf ein Diskussionsentwurf. Der Kongress hat noch nicht darüber abgestimmt, und Details könnten sich im legislativen Prozess noch ändern.
Beobachter weisen darauf hin, dass die Streichung der Bagatellgrenze eine bemerkenswerte Änderung gegenüber der Dezember-Version ist. Frühere Entwürfe erlaubten es, kleine Transaktionen unter 200 Dollar von der Meldung auszunehmen.
Die Initiatoren des Gesetzentwurfs stellen ihn als praktische Lösung für den alltäglichen Verbrauchergebrauch dar. Ihr Ziel ist es, konforme Stablecoins im täglichen Geschäftsverkehr wie Bargeld funktionieren zu lassen.
Ob der Kongress die Gesetzgebung vorantreibt, bleibt abzuwarten. Vorerst beobachtet die Krypto-Branche aufmerksam, wie die Diskussion im Kapitol weitergeht.





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